Informationen zum Erdkabel Abschnitt A: Erdkabelstrecke Burgdorf–Holle…Stand November 2017…

Welche Umplanungen gab es bei der 13 Kilometer langen Erdkabelstrecke von Burgdorf nach Holle und welchen Verlauf wird das Kabel nehmen?

Ein aktueller Bericht der Tennet, Stand November 2017:

Im Dezember 2015 wurde das „Gesetz zur Änderung von Bestimmungen des Rechts des Energieleitungsausbaus“ vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Es ermöglicht eine weitere Erdkabelstrecke entlang der Wahle–Mecklar Trasse. So sieht das Gesetz zwischen den Umspannwerken Wahle und Lamspringe im nördlichsten Teilabschnitt einen zusätzlichen Erdkabelabschnitt vor.

Zu Beginn der Planungen für die zusätzliche Erdkabelstrecke hat TenneT verschiedene Suchkorridore entlang der ins Planfeststellungsverfahren eingereichten Trasse des Abschnitts A der Wahle– Mecklar Leitung auf ihre Eignung hin untersucht.

Bei der Auswahl der Erdkabelstrecke, die gesetzlich als Pilotstrecke festgelegt wurde, wurden die Planungsgrundsätze aus dem Energiewirtschaftsgesetz zu Grunde gelegt: Die Energieversorgung soll sicher, preisgünstig, verbraucherfreundlich, effizient und umweltverträglich sein.

Als vorzugswürdig für eine mögliche Erdkabelverlegung wurde ein Untersuchungsraum eingestuft, der auf einer Länge von rund 14 Kilometern die Landkreise Wolfenbüttel und Hildesheim sowie die Stadt Salzgitter berührt. Die ersten Ergebnisse dieser Untersuchung hat TenneT im April 2016 auf Informationsveranstaltungen vorgestellt. Die auf der Basis von Detailuntersuchungen vor Ort durchgeführten Planungen führten im Ergebnis zu der nördlich der Ortschaft Lesse bis östlich von Holle verlaufenden Erdkabelstrecke mit einer Länge von 13 Kilometern.

Der nun von TenneT favorisierte Verlauf für die Erdkabeltrasse im nördlichsten Teilabschnitt, der derzeit noch von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) im Planfeststellungsverfahren geprüft wird, beginnt bei der Kabelübergangsanlage Nord im Gebiet der Stadt Salzgitter bei der Ortschaft Lesse. Von dort aus verläuft die Leitung in südwestlicher Richtung und führt östlich an Burgdorf vorbei. Hinter Burgdorf führt die Leitung dann westlich am Kreidewerk vorbei und quert anschließend die Niederung der Flote

Nach der Querung verläuft die Erdkabelleitung parallel zur Bundesautobahn A39 entlang der Grenze des Landschaftsschutzgebietes Asselgrabenniederung. Die Ortslage Westerlinde wird nördlich passiert. Westlich von Westerlinde knickt die Leitung nach Süden und quert die Kreisstraße K76 und die Bundesautobahn A39. Im weiteren Verlauf umgeht die Trasse den Bockernberg auf der Westseite und kreuzt westlich von Rhene die Bundesstraße B6. Das dahinterliegende Überschwemmungsgebiet und die Innerste werden mit einem geschlossenen Bauverfahren von der Erdkabeltrasse gequert.

Die Leitung verläuft in südlicher Richtung weiter parallel zur Kreisstraße K52. Die Erdkabeltrasse endet an der dahinter liegenden Kabelübergangsanlage Süd, die nördlich der Kreisstraße K305 und neben der Bundesautobahn A7 liegt. Den begonnenen Dialog mit Anwohnern und der lokalen Öffentlichkeit hat TenneT auch während der Planungen zum Erdkabelabschnitt kontinuierlich fortgesetzt und dadurch wertvolle Hinweise erhalten. Dadurch konnte der Leitungsverlauf an mehreren Stellen optimiert und im Sinne der Planungshinweise angepasst werden.

So wurde die Trassenführung beispielsweise bei der Querung des Landschaftsschutzgebietes Asselgrabenniederung gemeinsam mit den vom Vorhaben berührten Eigentümern und dem Landkreis Wolfenbüttel abgestimmt. Dies führte zu einer verbesserten Trassenführung unter Berücksichtigung der umweltfachlichen und eigentums- rechtlichen Belange. Weiterhin konnte die Trasse um rund 200 Meter verkürzt werden.

Bau des Teilabschnitts B der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Wahle – Mecklar zwischen den Umspannwerken Lamspringe und Hardegsen…

 

Der Planfeststellungsbeschluss erging am 28. November 2017.

Er liegt zusammen mit den festgestellten Planunterlagen in der Zeit vom 8. Dezember 2017 bis einschließlich 21. Dezember 2017 bei der

Gemeinde Lamspringe, Kloster 3, 31195 Lamspringe,
Gemeinde Freden, Am Schillerplatz 4, 31084 Freden (Leine),
Stadt Bad Gandersheim, Barfüßerkloster 15, 37581 Bad Gandersheim,
Stadt Einbeck, Teichenweg 1, 37574 Einbeck,
Stadt Northeim, Scharnhorstplatz 1, 37154 Northeim,
Stadt Moringen, Amtsfreiheit 8/10, 37186 Moringen,
Stadt Hardegsen, Vor dem Tore 1, 37181 Hardegsen,
Stadt Alfeld (Leine), Marktplatz 12, 31061 Alfeld (Leine),
Flecken Delligsen, Schulstraße 2, 31073 Delligsen,
Flecken Nörten-Hardenberg, Burgstraße 2, 37176 Nörten-Hardenberg

Die Tennet TSO GmbH hat die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) für den Bau des Teilabschnittes B der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Wahle – Mecklar zwischen den Umspannwerken (UW) Lamspringe und Hardegsen sowie der Anbindungsleitung zum Pumpspeicherwerk Erzhausen beantragt.

Den kompletten Artikel der  Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau uns Verkehr finden sie hier 

 

Schwalm-Erder-Kreis: 380 kV Wahle Mecklar…

Malsfeld. Die Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal hat für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung Malsfeld einen Antrag für die Einrichtung eines Fußgängerüberweges im Bereich der Fuldatal-Sporthalle in Malsfeld, berichtete Fraktionsvorsitzender Lothar Kothe. Die Sporthalle dient neben dem Vereinssport unter anderem auch für den Sportunterricht an der Astrid-Lindgren-Schule in Malsfeld. Auf dem Weg zur Sporthalle müssen die Schüler unter anderem die Straße Strauchgraben überqueren.

Zum Schutz der Kinder, aber auch als Unterstützung für die begleitenden Lehrer sollte durch die Einrichtung eines Überweges eine Gefahrenreduzierung erreicht werden. Gemeindevertreter Rolf Götzmann aus Malsfeld sieht dies als wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit für alle beteiligten Verkehrsteilnehmer.

Weiter wünscht die Gemeinschaftsliste einen Bericht des Gemeindevorstandes über den Stand der Planungen für einen neuen Standort für den Waldkindergarten. Durch den Bau der 380 KV-Stromtrasse von Wahle nach Mecklar muss im Laufe des nächsten Jahres ein neuer Standort für den Waldkindergarten gefunden und fertig gestellt werden.

Die Gemeinde Burgdorf befasst sich mit der Trasse, Wahle – Mecklar

Gemeinderatssitzung / Tagesordnung 9

Hallo Mitstreiter,
am Mittwoch 20.09.2017 lädt die Gemeinde Burgdorf zur 4. Gemeinderatssitzung ins Bereler Dorfgemeinschaftshaus ein. Beginn 18:30 Uhr.

 

Die Sitzung ist öffentlich, unter Punkt 9 der Tagesordnung steht :
“ Antrag der Gemeinde Burgdorf zur Trasse der Stromtransportleitung 380kV Wahle-Mecklar “
Wenn sie zu den Befürwortern, der Erdverkabelung gehören, ist dieser Punkt sicherlich sehr interessant.

Wolfgang Börner
http://bi-erdkabel-innerstetal-und-umgebung.de
Infos aus Burgdorf: https://info38272burgdorf.wordpress.com

Zur Tagesordnung der Gemeinde:
Der Gemeinderat wählt am 20.09.2017, in einer öffentlichen Sitzung, einen Vize-Bürgermeister, siehe Tagesordnung…

 

Der Bundesaußenminister Sigmar Gabriel kommt auf Einladung der SPD nach Burgdorf…

Burgdorf:

Nutzen Sie die Chance mal direkt mit dem Außenminister der Bundesrepublik Deutschland – Sigmar Gabriel – zu sprechen und informieren Sie sich über die Ziele in der Bundes-, Landes- und Lokalpolitik.  Sigmar Gabriel, Marcus Bosse sowie die Vorsitzenden des SPD-Ortsvereines Burgdorf als auch der SPD-Samtgemeindeverbandsvorsitzende. Der Samtgemeindedirektor – Klaus Kubitschke sind ebenfalls dabei.  

SuedLink: Erdkabel-Technologie schont Umwelt und Landwirtschaft…

Um große Strommengen möglichst verlustarm über weite Entfernungen hinweg zu transportieren, eignet sich die Energieübertragung mittels Gleichstrom. Bei moderner Gleichstromtechnik sind die Übertragungsverluste deutlich geringer als bei vergleichbaren Wechselstromleitungen und es kann flexibler auf Schwankungen bei der Einspeisung von erneuerbaren Energien reagiert werden. Auch SuedLink setzt auf die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ).

Trotz immer wiederkehrender Aussagen, gibt es gute und erprobte Techniken, die eine schonende Verlegung der SuedLink Trasse ermöglichen. 

Gleichstrom-Erdkabel sind weltweit erprobt:

Die Erfahrungen der Stromnetzbetreiber mit der seit Jahren bewährten Erdkabeltechnik sind durchweg positiv. „Gleichstrom-Erdkabel sind auf der Höchstspannungsebene weltweit erprobt. In Deutschland kommt die Gleichstromübertragung bisher bei der Anbindung von Offshore-Windparks zum Einsatz“, erklärt Rolf Köhler, TenneT-Fachgruppenleiter für Landkabelinstallation. Bei bisherigen Projekten zeigten sich keine negativen Auswirkungen für die landwirtschaftliche Nutzung oder die Umwelt. TenneT hat bereits rund 1.800 Kilometer Gleichstromerdkabel an Land verlegt.

Landwirte mit durchweg guten Erfahrungen:

Jürgen Walburg, Landwirt in Niedersachsen, hatte dennoch anfangs Vorbehalte. Letztlich überzeugte ihn der intensive Wissensaustausch mit ostfriesischen Landwirten, die bereits umfangreiche Erfahrungen mit Erdkabeln sammeln konnten und ausschließlich positiv über die Baumaßnahmen und die Bewirtschaftung in den Folgejahren berichteten. Nach den vier- bis sechswöchigen Erdarbeiten und der Rekultivierung stehe der landwirtschaftlichen Nutzung nichts mehr im Wege, so Walburg.

Auch der niedersächsische Landwirt Hermann Trecksler ist erleichtert, dass nun keine großen Strommasten auf seinem Acker stehen: „Die Kabel sind jetzt weg, man sieht und man merkt nichts mehr. Man bearbeitet seinen Boden und fertig.“ Rolf Köhler von TenneT freut sich über solch positive Rückmeldungen: „In Norddeutschland haben wir es geschafft, die Bedenken weitestgehend zu zerstreuen.“ Er betont, dass man bei den Landwirten nur zu Gast sei und sich auch dementsprechend benehmen müsse. Die Landwirte würden bemerken, „dass wir mit ihrem Grund und Boden vernünftig umgehen“, so Köhler.

Bei HGÜ-Leitungen in der Erde werden die Kabel mindestens 1,30 Meter tief verlegt. Um die Bodeneigenschaften so gut wie möglich zu erhalten, werden der Mutter- und der Unterboden getrennt voneinander entnommen und gelagert. Anschließend werden die Kabel in einer Schutzbettung aus Sand verlegt. Nach dem Verlegen der Kabel wird der Graben wieder verfüllt und rekultiviert, der ursprüngliche Zustand also vollständig wiederhergestellt. Nach der Bauphase kann die Trasse dann wieder landwirtschaftlich genutzt oder begrünt werden. Gerade in Bereichen, die mit Blick auf Mensch und Umwelt besonders sensibel sind, ist der Einsatz modernster Technologie notwendig. Deshalb setzen TenneT und TransnetBW das sogenannte Horizontal Direct Drilling – oder kurz die „HDD-Bohrung“ – bei allen technischen Engstellen ein. Dazu gehören beispielsweise Flussquerungen oder Böden, bei denen langfristige Ertragsschäden entstehen könnten. Quelle http://www.insuedthueringen.de

 

 

 

Energiewende direkt: Zypries: „Keine Entwicklung wird die Energiewende so stark beeinflussen wie die Digitalisierung“

Keine Entwicklung wird die Energiewende so sehr beeinflussen wie die Digitalisierung“, betonte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries in der vergangenen Woche in ihrer Rede beim Kongress des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft). Die Energiewende tauglich zu machen für den Energiebedarf eines Industrielandes auf dem Weg in die Digitalisierung – das sei die Maßgabe für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), sagte Zypries. Das Energiesystem der Zukunft brauche digitale Lösungen, um Erzeugungsanlagen intelligent mit Verbrauchern oder Speichern zu verknüpfen. Auch würden d

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