Pilotversuch Kabelpflug am 09.07. in Wartjenstedt

Der Pilotversuch Kabelpflug der Firma Tennet findet am 09.07. in Wartjenstedt im Zeitraum 12.30 – ca. 15.00Uhr statt.

Für alle  durch Tennet persönlich eingeladenen  Gäste ist ein Bustransfer von folgendem Ort eingerichtet:

Westerlinde, Bachstraße 3

Alle nicht persönlich geladenen Gäste können mit dem Fahrrad oder zu Fuß den Bereich der Kabelpflugstrecke erreichen.

Parken am besten im Bereich der Ortschaft Wartjenstedt (Einzelheiten s. Karte)

Wir bitten alle Bürger/-innen, sich ausschließlich auf den Feldwegen und außerhalb des Sicherheitsbereiches zu bewegen.

Wahle Mecklar Abschnitt A- Planfeststellungbeschluss – das Erdkabel kommt – mit Pilotvorhaben in Kabelpflugtechnik !!!

Es ist soweit-Jahre der Bemühungen werfen ihre Früchte ab!!! 

Der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt A der Strecke Wahle Mecklar erging am 31. Mai 2019. Er wird zusammen mit den festgestellten Planunterlagen (ungesiegelt) in der Zeit vom 04. Juli 2019 bis einschließlich 17. Juli 2019 bei den nachfolgenden Auslegungsgemeinden

Gemeinde Holle
Gemeinde Schladen-Werla
Stadt Bockenem
Gemeinde Ilsede
Gemeinde VecheldeStadt Goslar
Gemeinde LamspringeGemeinde Wendeburg
Stadt Moringen
Gemeinde Lengede
Samtgemeinde Baddeckenstedt
Stadt Northeim
Gemeinde SöhldeStadt Salzgitter

zur allgemeinen Einsichtnahme öffentlich ausliegen und ist in dieser Zeit auch auf der Internetseite https://uvp.niedersachsen.de einsehbar.

Der gesamte Text ist unter den folgenden Links zu finden:

https://www.strassenbau.niedersachsen.de/aufgaben/planfeststellung/aktuelle_groessere_verfahren/bau-des-teilabschnitts-a-der-380-kv-hoechstspannungsfreileitung-wahle–mecklar-zwischen-den-umspannwerken-wahle-und-lamspringe-118716.html

oder: https://www.baddeckenstedt.de/Startseite/index.php?La=1&NavID=2624.1&object=med,2624.1468.1.PDF

Die Erdverkabelung kommt!! 

Die Vorarbeiten für den Pilottest des Kabelpfluges haben auch bereits in Wartjenstedt begonnen. 

Der Testversuch des Kabelpfluges findet am 09.07. öffentlichkeitswirksam im Zeitraum 12.00 – 14.00  in Wartjenstedt statt. 

Dies ist ein ganz wichtiger Termin ist, bei dem die Bevölkerung ein deutliches Zeichen setzen  kann und wird.

 „Wir wollten und wollen diese Erdverkabelung – modern und umweltschonend unter Einsatz des Kabelpfluges!“

 Zeigen wir noch einmal, dass wir viele sind!!  

Volker Schäfer, Sprecher Bürgerinitiative Erdkabel Innerstetal und Umgebung

380kV Kabelpflug der Firma Föckersberger

Hier ein Bild des Kabelpfluges für die Pilotstrecke Wahle Mecklar, der derzeitig durch die Firma Föckersberger noch weiterentwickelt wird.

Testversuch im November 2018 (Quelle Salzgitter Zeitung)

Bei einem weiteren Erprobungsversuch der Firma Föckersberger waren auch Grundeigentümer und Bewirtschafter aus dem Gebiet Salzgitter/Burgdorf/Baddeckenstedt eingeladen.

Voraussichtlich wird die Firma Tennet in der Gemeine Baddeckenstedt /OT Wartjenstedt im Mai/Juni den ersten öffentlichen Versuch mit dem Kabelpflug durchführen.

Tennet untersucht Auswirkungen von Erdkabeln auf Landwirtschaft

Bayreuth (energate) – Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet untersucht gemeinsam mit der Universität Göttingen die Auswirkungen von Erdkabeln auf landwirtschaftliche Nutzflächen. Im Rahmen des Leitungsbauprojektes Wahle-Mecklar (energate berichtete) richten die Projektpartner ein rund 2.500 Quadratmeter großes Testfeld ein und simulieren dort den Betrieb eines 380-kV-Drehstrom-Erdkabels. Aus den dort gewonnenen Versuchsergebnissen will das Unternehmen Schlussfolgerungen für den Bau realer Höchstspannungs-Erdkabeltrassen ziehen. Zusätzlich soll das wissenschaftliche Monitoring Empfehlungen für Rekultivierungsmaßnahmen zur Minimierung von Ertragseinflüssen geben, teilte Tennet mit. Neben der Bestimmung von Auswirkungen auf die Landwirtschaft wollen die Projektpartner aber auch Veränderungen der Grundwasserbeschaffenheit, insbesondere durch Nitrateintrag, untersuchen.

Hintergrund: Kritik aus der Landwirtschaft

Hintergrund des nun gestarteten Projekts ist laut Tennet, dass Eigentümer landwirtschaftlicher Nutzflächen häufig befürchten, dass sich beim Verlegen von Erdkabeln die Bodenphysik verändern könnte. Zu nennen sind Bodendichteänderungen und Einflüsse auf den Wasser- und Stoffhaushalt. In der Betriebsphase dagegen könnte vor allem eine Veränderung der Bodentemperatur durch die Verlustleistung der Erdkabel einen Einfluss ausüben. Die Betriebssimulation erfolgt über eine Beheizung mittels Heizbändern in den verlegten Leerrohren, die in ihren thermischen Eigenschaften der Verlustleistung realer 380-kV-Drehstrom-Erdkabel entspricht. Hierfür ist die Hälfte der gesamten Testfläche vorgesehen. Auf der anderen Hälfte wollen die Projektpartner die reinen Bauauswirkungen untersuchen. Auch solle das Vorhaben die Frage klären, wie lange es dauert, bis sich die gewünschten Bodenfunktionen wiedereinstellen.

Bislang noch keine Drehstromstrecken in Betrieb

Das Vorhaben Wahle-Mecklar des Netzbetreibers Tennet ist eine von vier Erdkabel-Drehstrom-Strecken, die das Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) aus dem Jahr 2009 vorgesehen hat. Noch keines dieser Vorhaben mit Pilotstrecken ist vollständig in Betrieb, ist dem EnLAG-Monitoring der Bundesnetzagentur zu entnehmen. Bislang läuft lediglich der Testbetrieb für ein Erdkabel-Pilotprojekt von Amprion in der Gemeinde Raesfeld (energate berichtete). Erdkabel kommen im Höchstspannungsbereich ab 220.000 Volt bisweilen nur zur Übertragung von Gleichstrom zum Einsatz. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt gemeinsam mit den Forschern des Instituts für Agrarwissenschaften könnte möglicherweise auch für die Gleichstromverkabelung Daten abwerfen, so Tennet. Auch die Bundesnetzagentur beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Thema Gleichstrom-Erdkabel und Bodenschutz und hat dazu Ende 2018 ein Konsultationsverfahren gestartet (energate berichtete). /ml

link zum Originalartikel:

https://www.energate-messenger.de/news/190718/tennet-untersucht-auswirkungen-von-erdkabeln-auf-landwirtschaft?media=print

TenneT hat alle Realverbände, Eigentümer und Bewirtschafter der Erdkabel-Pilotstrecke im Abschnitt A für den Donnerstag, den 18.04.2019 zu einem Vorstellungstermin des Erdkabelfeldes eigeladen. Hierbei sollen folgende Punkte vorgestellt werden:

  • Begrüßung, Bauablauf – Aufbau des Versuchsfeldes
  • Bodenkundliche Baubegleitung
  • Besichtigung Baustelle Erdkabeltestfeld

geschrieben: Volker Schäfer , Sprecher BI

380kV Wahle Mecklar: Unterlagen für die Pilotstrecke der Erdverkabelung im Abschnitt A

Tennet  hat aufgrund der im Rahmen des Anhörungsverfahrens abgegebenen Äußerungen der Einwender und Träger öffentlicher Belange eine 2. Planänderung  in dem Verfahren beantragt.

Jeder privat Betroffene, die Träger öffentlicher Belange und die Vereinigungen sind über die Änderung gem. § 73 Abs. 8 VwVfG benachrichtigt worden und haben die Gelegenheit, sich innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe zu äußern.

Die Planänderungsunterlagen „Deckblatt GRÜN“ sind unter dem u.a. Link einsehbar. 

Um einen Überblick über den beantragten Verlauf der Pilotstrecke zu erhalten einfach unter dem Punkt  „Unterlagen zur 2. Planänderung (Deckblatt GRÜN)“ die Datei „Übersichtsplan UW Wahle – Mast-Nr. A086 (Planänderung, GRÜN) – Download (PDF, 8,14 MB)“ aufrufen!!

Quelle:  https://www.strassenbau.niedersachsen.de/aufgaben/planfeststellung/aktuelle_groessere_verfahren/bau-des-teilabschnitts-a-der-380-kv-hoechstspannungsfreileitung-wahle–mecklar-zwischen-den-umspannwerken-wahle-und-lamspringe-118716.html

Neuigkeiten/Unterlagen zum SUELINK

Die Samtgemeinde Baddeckenstedt hat auf ihrer Internetseite Neuigkeiten und Unterlagen zum Sachstand des SUEDLINK veröffentlicht.

http://www.baddeckenstedt.de/Rathaus-Politik/Mitteilungen/Informationen-zur-Gleichstromtrasse-S%C3%BCdLink.php?object=tx,2624.5.1&ModID=7&FID=2624.8913.1&NavID=2624.10&La=1

Die Präsentation der Firma Tennet vom Infoabend am 21.02.2019 in Hildesheim ist unter dem u.a. Link einsehbar.

SuedLink Kommunaler Info-Abend am 21. Februar 2019 in Hildesheim (PDF, 9,9 MB)

Die Vorzugstrasse des SuedLink berührt nicht mehr das Gebiet der Gemeinde Burgdorf – als Alternativtrasse ist das Gemeindegebiet im vollen Umfang weiterhin im Verfahren.

Am Donnerstag, den 21.02.2019 hat TenneT zum Abschluss ihrer Arbeiten entsprechend § 8 des NABEG bekanntgegeben, dass sie nun einen Trassenvorschlag für den SuedLink bei der BNetzA zur Genehmigung einreichen werden. Dieser Vorschlag – die sogenannte „Westtrasse“ berührt nicht mehr das Gebiet der Gemeinde Burgdorf. Dies war nach dem Stand der Vorarbeiten nach § 6 des NABEG der Fall (Osttrasse). Dieses ist grundsätzlich zunächst einmal eine positive Nachricht, so Samt-gemeindebürgermeister Klaus Kubitschke und Gemeindebürgermeister Bernd Brandes, zumal die Gemeinden Baddeckenstedt und Burgdorf schon von der Stromtrasse Wahle-Mecklar stark tangiert werden. Aber das letzte Wort habe die Bundesnetzagentur(BNetzA), die sich nun mit dem Trassen- vorschlag von TenneT beschäftigen wird und die zur Ausführung kommende Trasse final bestimmt. Der Trassenkorridor östlich von Hannover und somit auch an Nordassel vorbei bleibt voll umfänglich als Alternative bestehen. Daher werden die betroffenen Gemeinden die von TenneT erarbeiteten Unterlagen sichten, um herauszufinden, ob TenneT alle relevanten Probleme und Einwendungen in geeigneter Weise berücksichtigt hat. Die Bürgermeister der Gemeinde Burgdorf und der Samtgemeinde Baddeckenstedt rufen alle interessierten Bürger und insbesondere auch die von der Alternativtrasse betroffenen Landwirte auf, intensiv an diesem Prozess mitzuwirken. Denn: Sämtliche Probleme auf der Alternativtrasse, die TenneT bisher nicht vollständig identifiziert hat, können dann nur noch in den jetzt folgenden Erörterungsterminen eingebracht werden. Danach wird die BNetzA entscheiden, ob die Vorzugstrasse von TenneT (Westtrasse) oder doch die Alternativtrasse durch das Gebiet der Gemeinde Burgdorf (Osttrasse) zur Anwendung kommt. Danach besteht keine weitere Einspruchsmöglichkeit mehr. Als zusätzliches Problem sehen die beiden Bürgermeister, dass bei der Trassenuntersuchung die neue Kabelpflug-Verlegetechnik, die für die Trasse Wahle-Mecklar erfolgreich getestet wurde, bisher beim SuedLink noch keine Rolle gespielt hat. Das Pflugverfahren ermöglicht eine erheblich schnellere, schonendere und kostengünstigere Verlegung der Leitungen. Diese beschriebenen Vorteile müssten eigentlich bei der Festlegung eines Trassenkorridores im Vorfeld berücksichtigt werden. Im Ergebnis könnte es dann sogar so sein, dass eine komplett neue Trasse zu bevorzugen wäre. Zu diesem Thema gibt es ein ausführliches Schreiben der Samtgemeinde Baddeckenstedt an die BNetzA. Auf die Antwort warten die beiden Bürgermeister noch mit großer Spannung.

Pressemitteilung der Samtgemeinde Baddeckenstedt und der Gemeinde Burgdorf zum SuedLink