380kV Wahle Mecklar: Unterlagen für die Pilotstrecke der Erdverkabelung im Abschnitt A

Tennet  hat aufgrund der im Rahmen des Anhörungsverfahrens abgegebenen Äußerungen der Einwender und Träger öffentlicher Belange eine 2. Planänderung  in dem Verfahren beantragt.

Jeder privat Betroffene, die Träger öffentlicher Belange und die Vereinigungen sind über die Änderung gem. § 73 Abs. 8 VwVfG benachrichtigt worden und haben die Gelegenheit, sich innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe zu äußern.

Die Planänderungsunterlagen „Deckblatt GRÜN“ sind unter dem u.a. Link einsehbar. 

Um einen Überblick über den beantragten Verlauf der Pilotstrecke zu erhalten einfach unter dem Punkt  „Unterlagen zur 2. Planänderung (Deckblatt GRÜN)“ die Datei „Übersichtsplan UW Wahle – Mast-Nr. A086 (Planänderung, GRÜN) – Download (PDF, 8,14 MB)“ aufrufen!!

Quelle:  https://www.strassenbau.niedersachsen.de/aufgaben/planfeststellung/aktuelle_groessere_verfahren/bau-des-teilabschnitts-a-der-380-kv-hoechstspannungsfreileitung-wahle–mecklar-zwischen-den-umspannwerken-wahle-und-lamspringe-118716.html

Neuigkeiten/Unterlagen zum SUELINK

Die Samtgemeinde Baddeckenstedt hat auf ihrer Internetseite Neuigkeiten und Unterlagen zum Sachstand des SUEDLINK veröffentlicht.

http://www.baddeckenstedt.de/Rathaus-Politik/Mitteilungen/Informationen-zur-Gleichstromtrasse-S%C3%BCdLink.php?object=tx,2624.5.1&ModID=7&FID=2624.8913.1&NavID=2624.10&La=1

Die Präsentation der Firma Tennet vom Infoabend am 21.02.2019 in Hildesheim ist unter dem u.a. Link einsehbar.

SuedLink Kommunaler Info-Abend am 21. Februar 2019 in Hildesheim (PDF, 9,9 MB)

Die Vorzugstrasse des SuedLink berührt nicht mehr das Gebiet der Gemeinde Burgdorf – als Alternativtrasse ist das Gemeindegebiet im vollen Umfang weiterhin im Verfahren.

Am Donnerstag, den 21.02.2019 hat TenneT zum Abschluss ihrer Arbeiten entsprechend § 8 des NABEG bekanntgegeben, dass sie nun einen Trassenvorschlag für den SuedLink bei der BNetzA zur Genehmigung einreichen werden. Dieser Vorschlag – die sogenannte „Westtrasse“ berührt nicht mehr das Gebiet der Gemeinde Burgdorf. Dies war nach dem Stand der Vorarbeiten nach § 6 des NABEG der Fall (Osttrasse). Dieses ist grundsätzlich zunächst einmal eine positive Nachricht, so Samt-gemeindebürgermeister Klaus Kubitschke und Gemeindebürgermeister Bernd Brandes, zumal die Gemeinden Baddeckenstedt und Burgdorf schon von der Stromtrasse Wahle-Mecklar stark tangiert werden. Aber das letzte Wort habe die Bundesnetzagentur(BNetzA), die sich nun mit dem Trassen- vorschlag von TenneT beschäftigen wird und die zur Ausführung kommende Trasse final bestimmt. Der Trassenkorridor östlich von Hannover und somit auch an Nordassel vorbei bleibt voll umfänglich als Alternative bestehen. Daher werden die betroffenen Gemeinden die von TenneT erarbeiteten Unterlagen sichten, um herauszufinden, ob TenneT alle relevanten Probleme und Einwendungen in geeigneter Weise berücksichtigt hat. Die Bürgermeister der Gemeinde Burgdorf und der Samtgemeinde Baddeckenstedt rufen alle interessierten Bürger und insbesondere auch die von der Alternativtrasse betroffenen Landwirte auf, intensiv an diesem Prozess mitzuwirken. Denn: Sämtliche Probleme auf der Alternativtrasse, die TenneT bisher nicht vollständig identifiziert hat, können dann nur noch in den jetzt folgenden Erörterungsterminen eingebracht werden. Danach wird die BNetzA entscheiden, ob die Vorzugstrasse von TenneT (Westtrasse) oder doch die Alternativtrasse durch das Gebiet der Gemeinde Burgdorf (Osttrasse) zur Anwendung kommt. Danach besteht keine weitere Einspruchsmöglichkeit mehr. Als zusätzliches Problem sehen die beiden Bürgermeister, dass bei der Trassenuntersuchung die neue Kabelpflug-Verlegetechnik, die für die Trasse Wahle-Mecklar erfolgreich getestet wurde, bisher beim SuedLink noch keine Rolle gespielt hat. Das Pflugverfahren ermöglicht eine erheblich schnellere, schonendere und kostengünstigere Verlegung der Leitungen. Diese beschriebenen Vorteile müssten eigentlich bei der Festlegung eines Trassenkorridores im Vorfeld berücksichtigt werden. Im Ergebnis könnte es dann sogar so sein, dass eine komplett neue Trasse zu bevorzugen wäre. Zu diesem Thema gibt es ein ausführliches Schreiben der Samtgemeinde Baddeckenstedt an die BNetzA. Auf die Antwort warten die beiden Bürgermeister noch mit großer Spannung.

Pressemitteilung der Samtgemeinde Baddeckenstedt und der Gemeinde Burgdorf zum SuedLink

SuedLink: Landwirte wollen dauerhaft Geld für Stromautobahnen bekommen…

Streit um Entschädigung :

In einem Beitrag von Antenne.com geht der Streit um Entschädigungen für die geplante Stromtrasse Suedlink in Niedersachsen weiter. Um 2018 an einem schnellen Netzausbau festhalten zu können, müsse sich die Politik dringend mit der Forderung nach wiederkehrenden Zahlungen auseinandersetzen, fordert der Landesbauernverband. „Die bisherige Entschädigungspraxis findet flächendeckend bei den Betroffenen nicht länger die notwendige Akzeptanz“, sagte eine Sprecherin vom Landvolk Niedersachsen der Deutschen Presse-Agentur. Link zum Antenne Artikel 

SuedLink-Trasse -TenneT leitet Bundesfachplanung ein…

Landkreis Wolfenbüttel: Der SuedLink-Netzbetreiber TenneT gab nun bekannt, dass die Bundesfachplanung auf den Weg gebracht werden soll.

Die geplante Trasse würde dann auch durch den Landkreis Wolfenbüttel verlaufen.

In die gelante SuedLink Trasse kommt Bewegung. Der Netzbetreiber will nun Mitte März die Bundesfachplanung einleiten. Die pinkfarbene Linie zeigt den Vorschlagskorridor. Foto: TenneT

 Erst im Februar hatte sich der Kreistag Wolfenbüttel mit einer Resolution gegen die geplante Trasse ausgesprochen. 

Nun scheint TenneT einen weiteren Schritt in die Richtung zu machen, die von der Kommunalpolitik entschieden abgelehnt wird. Aus einer Pressemitteilung geht hervor, dass die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und TransnetBW nun den vorläufigen Vorschlagskorridor (pink) sowie eine durchgehende Alternative (lila Linie) und weitere mögliche Korridorvorschläge (gelbe Linie) für SuedLink veröffentlicht haben. Den Antrag auf Bundesfachplanung wollen die Projektpartner am 17. März einreichen.

 

Verlauf durch Baddeckenstedt

SuedLink soll ab 2025 als Gleichstrom-Erdkabelverbindung die windreichen Regionen Norddeutschlands mit Bayern und Baden-Württemberg verbinden. Sie wird in Wilster und Brunsbüttel beginnen; Endpunkte sollen Grafenrheinfeld und Großgartach sein.

Im Landkreis Wolfenbüttel würde die Trasse durch die Samtgemeinde Baddeckenstedt verlaufen. Das Projekt ist in insgesamt fünf Teilabschnitte aufgeteilt, für die die Vorhabenträger jeweils die Bundesfachplanung beantragen. Auf den Antrag zum ersten Abschnitt folgen bis Ende April die Anträge für die weiteren Abschnitte. TenneT und TransnetBW kündigen an, ab Ende März den Planungsstand und weitere Beteiligungsmöglichkeiten auf Bürger-Informationsveranstaltungen vorzustellen.

Nach der Einreichung der Anträge soll die Bundesnetzagentur die Unterlagen prüfen und Antragskonferenzen ausrichten, zu denen Träger öffentlicher Belange, Umweltverbände und Landesbehörden eingeladen sind und an denen alle interessierte Bürger teilnehmen können. Am Ende der Bundesfachplanung soll die Behörde dann einen Trassenkorridor festlegen. Dieser soll Ausgangspunkt für das darauf folgende Planfeststellungsverfahren sein, das über den genauen Verlauf der Verbindung innerhalb des Korridors entscheiden wird. Quelle regionalwolfenbuettel.de Anke Donner

Die Auswirkungen der 380-KV-Leitung auf ihre Äcker könnten stark sein, fürchten Landwirte aus Lesse…

„Es dürfen uns keine wirtschaftlichen Nachteile entstehen. Es kann nicht sein, dass wir auf Schäden sitzen bleiben.“ Ulrich Ebeling, Landwirt aus Lesse.

Darum sehen wir Erdkabel kritisch

Quer über seine Felder sollen die Erdkabel laufen. In einem 1,5 Kilometer langen Korridor, der in der Bauphase bis zu 50 Meter breit ist. Etwa 65 000 Quadratmeter des Bodens, den der Lesser Landwirt Ulrich Ebeling bearbeitet, wären von der geplanten 380-KV-Höchstspannungs- Stromtrasse aus Wahle (Kreis Peine) ins hessische Mecklar betroffen. Zwischen Lesse und Sillium (Kreis Hildesheim) soll der Wechselstrom auf 14 Kilometern Länge unter die Erde kommen.

Mehr als zehn Prozent der Strecke liegen also auf Ebelings Feldern. Glücklich macht ihn diese Aussicht nicht. Denn: „Welche Auswirkungen das haben wird, ist nicht erforscht“, sagt der 56-Jährige. Allerdings schiebt er gleich nach: „Wir sind nicht gegen das Erdkabel. Wir sehen es nur kritisch.“ 

“ Der Acker ist unsere Lebensgrundlage und wird über Generationen gehegt und gepflegt. “ sagt Torsten Prael (44) Landwirt. Quelle SZ.-Zeitung Erik Westermann