Der Bundesaußenminister Sigmar Gabriel kommt auf Einladung der SPD nach Burgdorf…

Burgdorf:

Nutzen Sie die Chance mal direkt mit dem Außenminister der Bundesrepublik Deutschland – Sigmar Gabriel – zu sprechen und informieren Sie sich über die Ziele in der Bundes-, Landes- und Lokalpolitik.  Sigmar Gabriel, Marcus Bosse sowie die Vorsitzenden des SPD-Ortsvereines Burgdorf als auch der SPD-Samtgemeindeverbandsvorsitzende. Der Samtgemeindedirektor – Klaus Kubitschke sind ebenfalls dabei.  

SuedLink: Erdkabel-Technologie schont Umwelt und Landwirtschaft…

Um große Strommengen möglichst verlustarm über weite Entfernungen hinweg zu transportieren, eignet sich die Energieübertragung mittels Gleichstrom. Bei moderner Gleichstromtechnik sind die Übertragungsverluste deutlich geringer als bei vergleichbaren Wechselstromleitungen und es kann flexibler auf Schwankungen bei der Einspeisung von erneuerbaren Energien reagiert werden. Auch SuedLink setzt auf die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ).

Trotz immer wiederkehrender Aussagen, gibt es gute und erprobte Techniken, die eine schonende Verlegung der SuedLink Trasse ermöglichen. 

Gleichstrom-Erdkabel sind weltweit erprobt:

Die Erfahrungen der Stromnetzbetreiber mit der seit Jahren bewährten Erdkabeltechnik sind durchweg positiv. „Gleichstrom-Erdkabel sind auf der Höchstspannungsebene weltweit erprobt. In Deutschland kommt die Gleichstromübertragung bisher bei der Anbindung von Offshore-Windparks zum Einsatz“, erklärt Rolf Köhler, TenneT-Fachgruppenleiter für Landkabelinstallation. Bei bisherigen Projekten zeigten sich keine negativen Auswirkungen für die landwirtschaftliche Nutzung oder die Umwelt. TenneT hat bereits rund 1.800 Kilometer Gleichstromerdkabel an Land verlegt.

Landwirte mit durchweg guten Erfahrungen:

Jürgen Walburg, Landwirt in Niedersachsen, hatte dennoch anfangs Vorbehalte. Letztlich überzeugte ihn der intensive Wissensaustausch mit ostfriesischen Landwirten, die bereits umfangreiche Erfahrungen mit Erdkabeln sammeln konnten und ausschließlich positiv über die Baumaßnahmen und die Bewirtschaftung in den Folgejahren berichteten. Nach den vier- bis sechswöchigen Erdarbeiten und der Rekultivierung stehe der landwirtschaftlichen Nutzung nichts mehr im Wege, so Walburg.

Auch der niedersächsische Landwirt Hermann Trecksler ist erleichtert, dass nun keine großen Strommasten auf seinem Acker stehen: „Die Kabel sind jetzt weg, man sieht und man merkt nichts mehr. Man bearbeitet seinen Boden und fertig.“ Rolf Köhler von TenneT freut sich über solch positive Rückmeldungen: „In Norddeutschland haben wir es geschafft, die Bedenken weitestgehend zu zerstreuen.“ Er betont, dass man bei den Landwirten nur zu Gast sei und sich auch dementsprechend benehmen müsse. Die Landwirte würden bemerken, „dass wir mit ihrem Grund und Boden vernünftig umgehen“, so Köhler.

Bei HGÜ-Leitungen in der Erde werden die Kabel mindestens 1,30 Meter tief verlegt. Um die Bodeneigenschaften so gut wie möglich zu erhalten, werden der Mutter- und der Unterboden getrennt voneinander entnommen und gelagert. Anschließend werden die Kabel in einer Schutzbettung aus Sand verlegt. Nach dem Verlegen der Kabel wird der Graben wieder verfüllt und rekultiviert, der ursprüngliche Zustand also vollständig wiederhergestellt. Nach der Bauphase kann die Trasse dann wieder landwirtschaftlich genutzt oder begrünt werden. Gerade in Bereichen, die mit Blick auf Mensch und Umwelt besonders sensibel sind, ist der Einsatz modernster Technologie notwendig. Deshalb setzen TenneT und TransnetBW das sogenannte Horizontal Direct Drilling – oder kurz die „HDD-Bohrung“ – bei allen technischen Engstellen ein. Dazu gehören beispielsweise Flussquerungen oder Böden, bei denen langfristige Ertragsschäden entstehen könnten. Quelle http://www.insuedthueringen.de

 

 

 

SuedLink: Söhlde zieht Antrag auf Freileitung zurück…

Hannover (dpa/lni) – Die Gemeinde Söhlde (Kreis Hildesheim) hat ihren Prüfungsantrag auf den Bau einer Überlandleitung für die Stromtrasse Suedlink zurückgezogen. Vor zehn Tagen hatte sie bei einer Konferenz in Hannover mit der Forderung für Überraschung gesorgt, statt der geplanten Erdverkabelung auch den Bau einer Überlandleitung auf ihrem Gelände prüfen zu lassen. Bürgermeister Alexander Huszar (CDU) begründete das Zurückziehen am Freitag mit der Tatsache, dass die Gemeinde nach dem Antrag keinen Einfluss mehr auf die Entscheidung habe. «Das könnte dann als Bumerang auf die Gemeinde zurückkommen», sagte er der dpa.

Der Bürgermeister hatte sich mit dem Antrag ursprünglich nur Optionen offenhalten wollen, dann aber erfahren, dass er mit dem Antrag kein Mitspracherecht bei einer Entscheidung habe. Er kritisierte: «Ich halte es für eine bedenkliche Geschichte wenn einem suggeriert wird, dass bei einem Antrag auf Prüfung auch ein Mitspracherecht existiert.» Keine Kommune könne das ernsthaft in Erwägung ziehen, wenn sie die Konsequenzen nicht einschätzen könne.

Bei der Konferenz stand der Trassenverlauf von Scheeßel nach Bad Gandersheim im Fokus. Über die etwa 700 Kilometer lange Trasse soll Windstrom von der Nordseeküste zu den süddeutschen Industriezentren gelangen. Für den Verlauf der Trasse haben die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW verschiedene mögliche Routen erarbeitet. Bei der Konferenz konnten Bürger, Verbände und Behörden Vorschläge machen, die in die weiteren Planungen für die Stromtrasse einfließen sollen. Quelle Welt.de

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Auch die t.neuepresse..de schreibt:

Hannover. Bürgermeister Alexander Huszar (CDU) begründete das Zurückziehen am Freitag mit der Tatsache, dass die Gemeinde nach dem Antrag keinen Einfluss mehr auf die Entscheidung habe. „Das könnte dann als Bumerang auf die Gemeinde zurückkommen“, sagte er der dpa.

Der Bürgermeister hatte sich mit dem Antrag ursprünglich nur Optionen offenhalten wollen, dann aber erfahren, dass er mit dem Antrag kein Mitspracherecht bei einer Entscheidung habe. Er kritisierte: „Ich halte es für eine bedenkliche Geschichte wenn einem suggeriert wird, dass bei einem Antrag auf Prüfung auch ein Mitspracherecht existiert.“ Keine Kommune könne das ernsthaft in Erwägung ziehen, wenn sie die Konsequenzen nicht einschätzen könne.
Bei der Konferenz stand der Trassenverlauf von Scheeßel nach Bad Gandersheim im Fokus. Über die etwa 700 Kilometer lange Trasse soll Windstrom von der Nordseeküste zu den süddeutschen Industriezentren gelangen. Für den Verlauf der Trasse haben die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW verschiedene mögliche Routen erarbeitet. Bei der Konferenz konnten Bürger, Verbände und Behörden Vorschläge machen, die in die weiteren Planungen für die Stromtrasse einfließen sollen.

SuedLink: Planer der 700 Kilometer langen Stromtrasse stellen sich in Hannover Kritikern, darunter Bürgern aus der Region…

.Neu- Konferenzleiter Daniel Matz nimmt den Bürgern, die nach Hannover gekommen sind, gleich zur Begrüßung den Wind aus den Segeln: „Es geht nicht darum, grundsätzlich über die Stromtrasse Südlink zu diskutieren.“ Murmeln füllt den mit 300 betroffenen Bürgern, Gemeindevertretern und Verbandsmitgliedern…

Der Vorschlag der Betreiber sieht vor, dass der SüdLink in unserer Region durch den Landkreis Peine, die Wolfenbütteler Exklaven Baddeckenstedt und Burgdorf, Seesen im Landkreis Goslar sowie zahlreiche Gemeinden im neuen Landkreis Göttingen führen wird.

 

Bernd Brandes, Bürgermeister aus Burgdorf im Kreis Wolfenbüttel, und Volker Schäfer von der örtlichen Bürgerinitiative Erdkabel Innerstetal und Umgebung kommen gemeinsam nach vorne ans Mikro. Sie monieren, dass der vorgeschlagene Trassenverlauf nicht geradlinig genug sei, wie es der Gesetzgeber fordere. Wäre er es, würde Burgdorf verschont.

Das sagen sie nicht, das meinen sie aber. Sie kritisieren außerdem, dass nicht die neueste Technik bei der Erdverkabelung eingeplant sei. Schäfer: „Das klappt mit vier statt mit acht Kabeln.“ Das hätten Unternehmen schon bewiesen. Die Konsequenz: Die Trasse, in der die Erdkabel verlegt werden, wäre viel schmaler. Quelle SZ.-Zeitung 

SuedLink: Söhlde überrascht mit Vorstoß und beantragt Freileitungen !

Hannover: 

Kritische Hinweise zur geplanten Stromtrasse Südlink sowie Sorgen um den Bodenschutz haben am Dienstag die zweite Antragskonferenz in Niedersachsen geprägt. Im Fokus stand der Abschnitt zwischen Scheeßel und Bad Gandersheim der insgesamt etwa 700 Kilometer langen Trasse, durch die Strom aus Windenergie von der Nordseeküste zu süddeutschen Industriezentren gelangen soll.

Mehrere der 300 Teilnehmer in Hannover sprachen sich für den Einsatz platzsparender, innovativer neuer Techniken aus.

Söhlde überrascht mit Vorstoß und beantragt Freileitungen !

Direkt zum Auftakt überraschte die Gemeinde Söhlde (Landkreis Hildesheim) mit ihrem Antrag. Sie bat darin, auf ihrem Gelände auch den Einsatz einer Überlandleitung zu prüfen. „Das ist bei diesen Anhörungendas erste Mal überhaupt, dass so ein Antrag auf Freileitung gestellt wurde“, sagte Peter Olaf Eul von der Bundesnetzagentur. Bürgermeister Alexander Huszar (CDU) will dagegen in seinem Antrag keine wie auch immer geartete Vorfestlegung sehen.

„Das bedeutet nicht, dass ich das ganze Gemeindegebiet überspannen lassen will – ich will mir lediglich Optionen offen halten“, sagte er und betonte: „Leider habe ich erst gestern erfahren, dass diese Konferenz die letzte Möglichkeit bot, um sich durch einen Antrag auf Prüfung auch eine derartige Option offen zu halten.“ Am Vortag sei er auf diese Frist von zahlreichen Landwirten angesprochen worden, die eine Beeinträchtigung ihrer wertvollen Böden befürchteten.

In diesem Zusammenhang ist es interessant, hat nun der Bürgermeister für dieses Vorgehen einen Ratsbeschluss eingeholt. Oder holt er diesen Beschluss erst in der nächste Sitzung des Gemeinderates am 21.06. in Feldbergen nach. Quelle news38.de/welt

Klick hier zur Tagesordnung/Gemeinderatssitzung: https://www.soehlde.sitzung-online.de/bi/___

 

SuedLink: In einer großen Demonstration trafen sich am Montag die Landwirte des Niedersächsischen Landvolks um gemeinsam auf ihre Benachteilung durch die SuedLink-Stromtrasse hinzuweisen. Hierzu veröffentlichten sie nun auch einen 10 Punkte Plan mit ihren Forderungen…

Niedersachsens Landwirte wollen bei dem durch die Energiewende verursachten Netzausbau nicht ins Hintertreffen geraten. Die Südlink Arbeitsgemeinschaft im Landvolk Niedersachsen hat in einem 10-Punkte-Papier die Forderungen zusammengefasst, die aus Verbandssicht beim Netzausbau zu berücksichtigen sind.

„Dazu zählt die Anpassung wiederkehrender Entschädigungszahlungen ebenso wie die Rücksichtnahme auf landwirtschaftliche Besonderheiten“, fasst Landvolkvizepräsident Ulrich Löhr die wichtigsten Positionen zusammen. Ebenso vehement setzt sich das Landvolk für das Prinzip der Schadensvermeidung durch eine unabhängige bodenkundliche Überwachung ein.

10 Punktepapier zum Netzausbau in Niedersachsen:

01  Beschleunigung des Netzausbaus durch die Einführung wiederkehrender Zahlungen
02  Berücksichtigung agrarstruktureller Belange und vorrangige Planung auf öffentlichen Flächen
03  Neujustierung der Entschädigung und Ermittlung durch öffentliche Institutionen
04  Nachentschädigung der Betroffenen bei Neuverlegung der Leitung
05. Umfassende Alternativenabwägung zur Wahl der bestmöglichen agrarflächenschonenden Technik
06  Schadensvermeidung durch unabhängige Landwirtschaftliche-, Bodenkundliche-Überwachung mit Stopp-Befugnis
07  Monitoring der Auswirkungen der Erdverkabelung
08  Kein naturschutzfachlicher Ausgleich für die Verlegung in landwirtschaftlichen Nutzflächen
09  Bereitstellung einer Rückbausicherheit

10  Gewährleistung landwirtschaftlicher Nutzung auf der Leitungstrasse Quelle http://regionalpeine.de