Die Gemeinde Burgdorf befasst sich mit der Trasse, Wahle – Mecklar

Gemeinderatssitzung / Tagesordnung 9

Hallo Mitstreiter,
am Mittwoch 20.09.2017 lädt die Gemeinde Burgdorf zur 4. Gemeinderatssitzung ins Bereler Dorfgemeinschaftshaus ein. Beginn 18:30 Uhr.

 

Die Sitzung ist öffentlich, unter Punkt 9 der Tagesordnung steht :
“ Antrag der Gemeinde Burgdorf zur Trasse der Stromtransportleitung 380kV Wahle-Mecklar “
Wenn sie zu den Befürwortern, der Erdverkabelung gehören, ist dieser Punkt sicherlich sehr interessant.

Wolfgang Börner
http://bi-erdkabel-innerstetal-und-umgebung.de
Infos aus Burgdorf: https://info38272burgdorf.wordpress.com

Zur Tagesordnung der Gemeinde:
Der Gemeinderat wählt am 20.09.2017, in einer öffentlichen Sitzung, einen Vize-Bürgermeister, siehe Tagesordnung…

 

Der Bundesaußenminister Sigmar Gabriel kommt auf Einladung der SPD nach Burgdorf…

Burgdorf:

Nutzen Sie die Chance mal direkt mit dem Außenminister der Bundesrepublik Deutschland – Sigmar Gabriel – zu sprechen und informieren Sie sich über die Ziele in der Bundes-, Landes- und Lokalpolitik.  Sigmar Gabriel, Marcus Bosse sowie die Vorsitzenden des SPD-Ortsvereines Burgdorf als auch der SPD-Samtgemeindeverbandsvorsitzende. Der Samtgemeindedirektor – Klaus Kubitschke sind ebenfalls dabei.  

Grüne informieren über geplante Stromtrassen in der Samtgemeinde Baddeckenstedt…

Burgdorf. Beim gut besuchten Vortragsabend zum Thema Energiewende und Netzausbau des Kreisverbandes Wolfenbüttel Bündnis 90/Die Grünen berichtete der energiepolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Volker Bajus, nicht nur über Entwicklung hin zu alternativen Energien, sondern auch über die im Raum Baddeckenstedt von der Firma Tennet geplanten aber umstrittenen Stromtrassen für die Strecke Wahle-Mecklar und Süd-Link.

Informierten über den geplanten Bau der Stromtrassen: Die Vertreter vom Kreisverband Wolfenbüttel der Grünen Holger Barkhau, Angela Bösselmann, Ehrhard Dette und Ghalia El Boustami mit dem Landtagsabgeordneten Volker Bajus (Mitte). Foto: pA

Bajus erläuterte, warum der Ausbau der Stromnetze vor dem Hintergrund der in Deutschland eingeläuteten Energiewende, notwendig ist. Er stellte darüber hinaus das „Grüne Energieszenario“ für Niedersachsen vor. Es gehe auch ohne Erdöl, Kohle und Atomenergie. Der Energiebedarf könne bis zum Jahr 2040 vollständig aus regionalen, erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden und sei schon mit heute verfügbaren Technologien machbar. Eine wichtige Voraussetzung sei die Begrenzung des Klimawandels mit einer maximalen durchschnittlichen Erwärmung von zwei Grad Celsius. Um dies zu erreichen, müssten die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent reduziert werden.

Wegen der Versorgung von Süddeutschland mit Windkraft Energie soll die Firma Tennet nun den Bau der „Strom-Autobahnen“ über die geplanten Trassen Wahle-Mecklar und Südlink von Norden nach Süden auch im Raum Baddeckenstedt verwirklichen und das gemäß eines Pilotprojektes möglichst unter der Erde. Erdkabel, so Bajus, seien hinsichtlich der Belastung durch Magnetfelder den Hochspannungsmasten vorzuziehen.

Der Sprecher der Bürgerinitiative „Erdkabel – Innerstetal“, Volker Schäfer, zeigte sich später erfreut, dass sich eine Einigung zwischen Landwirten und Tennet andeutet. „Die ersten Feldinteressentenschaften genehmigen Tennet den Zugang auf ihre Äcker, damit dort die geologischen Untersuchungen zur Festlegeng der Erdkabelverlegung geleistet werden können.“

Auch Burgdorfs Bürgermeister Bernd Brandes findet es gut, dass man im Gespräch bleibt. Man dürfe nach fast neunmonatigen Verhandlungen im Bereich des Wegerechts nicht das Projekt gefährden. „Wir als Gemeinde haben großes Verständnis für die Sorgen der Landwirte, aber zwischen 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung wünscht sich die Verkabelung unter der Erde“, betonte Brandes. Die Gemeinde werde sich weiter sowohl für die Landwirte als auch die Erdverkabelung einsetzen. Quelle hallo salzgitter wochenende pa

 

 

380 kV Trasse Wahle-Mecklar : Boden-Untersuchung für Erdkabel läuft an…

Westerlinde: Trotz des Widerstands einiger Grundbesitzer beginnt Tennet die Bohrungen in der Samtgemeinde.

An einem Feldweg südwestlich von Westerlinde frisst sich ein Schneckenbohrer in den verschneiten Boden. In fünf Metern Tiefe ist Schluss: „Fels“, konstatiert Ingenieur Wolf-Dietrich Brunswig. Schlecht. „Im Fels zu bohren erhöht die Kosten um das Zwei bis Dreifache“, erklärt Brunswig. Eigentlich soll hier in sechs bis sieben Metern Tiefe der Erdkabel-Abschnitt der Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar zwischen Lesse und Sillium (Kreis Hildesheim) entlanglaufen. Quelle SZ.-Zeitung/Foto Eric Westermann

380 kV Trasse Wahle-Mecklar: Grundbesitzer lassen TenneT nicht auf die Wege…

Quelle Salzgitter-Zeitung 10.12.2016 Eric Westermann

Dazu der Kommentar aus Burgdorf / Westerlinde  von Volker Schäfer:

Es ist langsam nicht nur bemerkenswert, sondern schon beängstigend, dass es schon über ein halbes Jahr nach der öffentlichen Bekanntgabe der Tennet zur Realisierung eines Erdkabelabschnittes für die 380 kV- Leitung Wahle -Mecklar im Bereich Salzgitter – Burgdorf/Baddeckenstedt verstrichen ist, ohne auch nur einen Schritt weiter nach vorne gekommen zu sein.

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Nur mal zur Erinnerung: Es haben die gleichen Eigentümer, die derzeitig die Bodenuntersuchungen durchaus mit ihrer Argumentationslinie versuchen zu verzögern, noch vor einigen Jahren sich aktiv für die Möglichkeit einer Erdverkabelung eingesetzt.

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Nicht zu vergessen, dass sich in der Gemeinde Burgdorf mehrere hundert Menschen aktiv für die Möglichkeit einer Erdverkabelung eingesetzt haben. Dieses wurde insbesondere auch während des Erörterungstermines in Hildesheim im Mai 2015 inhaltlich und fachlich fundiert vorgetragen.

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Es gilt auch folgendes festzustellen: Auf Basis der neuen geltenden Bundesgesetzesgebung ist der Netzbetreiber Tennet nicht verpflichtet einen Teilabschnitt als Erdverkabelung zu errichten. Dort ist nur erwähnt, das der Netzbetreiber eine Erdkabelstrecke aus Pilotstrecke über 12 km errichten kann.

Es kann und darf nicht dazu kommen, dass sich beide Parteien gegenseitig weiter argumentativ uneinsichtig gegenüberstehen, um dann schlussendlich festzustellen, dass ein Realisierung – dieser bundesweit einmaligen Möglichkeit – einer Erdverkabelung in 380kV-Wechselstromtechnik in unserer Umgebung nicht gebaut werden kann.

Denn das würde bedeuten, dass die Strecke Wahle-Mecklar in unserem Bereich als Freileitung gebaut wird.

Nicht ohne Grund hat sich die Bevölkerung unserer Region über 10 Jahre lang für eine Erdverkabelung aktiv eingesetzt.

Aus meiner Sicht gilt es jetzt, dass sich die betroffenen Parteien mit entscheidungsbefugten Vertretern an einen Tisch setzen um die formaljuristischen Grundlagen zu schaffen, dass die Erdverkabelung in unserem Gebiet auch realisiert wird.

Volker Schäfer
Bachstraße 8
38272 Westerlinde

 

Am Montag 05.12.2016 findet die 1. Sitzung des Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Bauen, Klimaschutz und Atommüllrückholung des Landkreises Wolfenbüttel statt….

Wolfenbüttel: Zur 1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft, Bauen, Klimaschutz und Atommüllrückholung lädt der Landkreis Wolfenbüttel ein.

Die Sitzung findet im großen Sitzungssaal, Bahnhofstr. 11, 38300 Wolfenbüttel, statt.
Beginn 18:30 Uhr .

In dieser Sitzung kommt auch der Asbesthaufen in Westerlinde zur Sprache, aber auch der Tagesordnungspunkt 13 ist ein wichtiger Anlass an der Sitzung teilzunehmen !

Auf der öffentlichen Sitzung stehen folgende Tagesordnungspunkte:

Ö1Eröffnung der Sitzung
Ö2Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit (§§ 23
Ö3Feststellung der Tagesordnung (§§ 23, 4c GO)
Ö4Bestimmung einer/eines stellvertretenden Ausschussvorsitzenden
Ö5Pflichtenbelehrung der ehrenamtlich Tätigen gemäß § 43
Ö6Anfragen (§§ 23, 4e GO)
Ö6.1Einwohnerfragestunde (§§ 23, 16 GO)
Ö6.2Anfragen von Kreistagsmitgliedern/ Ausschussmitgliedern (§§ 23
Ö7Anträge (§§ 23, 4f GO)
Ö8Haushaltssatzung des Landkreises Wolfenbüttel für das Haushaltsjahr

Ö9Rückholung des Atommülls aus der Schachtanlage Asse II – Krebsregister
Ö10Wirtschaftsdüngermanagement Niedersachsen Bericht Verwaltung
Ö11Verordnung über das Naturschutzgebiet „Oker- und Eckertal“

Ö12Verordnung über die Verkürzung der Schonzeit für Rehwild im Landkreis

Ö13Trassenverlauf SUEDLINK in der Samtgemeinde Baddeckenstedt, Ostvariante Sachstand zur Erdverkabelung der Strecke Wahle-Mecklar (380-KV-Leitung) in der Samtgemeinde Baddeckenstedt
Ö14Projekte des Umweltamtes hier: Bericht der Verwaltung
Ö15Unterrichtung durch die Landrätin über wichtige Angelegenheiten (§ 85
Ö16Einwohnerfragestunde (§§ 23, 16, 4 j GO)

In der Einwohnerfragestunde können wir dann auch unsere Sorgen und Bedenken, an die Landkreisvertreter zur Sprache bringen.

BI Erdkabel Innerstetal und Umgebung
Wolfgang Börner

Lesen sie auch: burgdorfer-rat-lehnt-die-geplante-südlink-trasse-ab/

 

Burgdorfer Rat lehnt die geplante Südlink-Trasse ab…

Burgdorf: In einer Stellungnahme spricht die lokale Politik von einer unzumutbaren Doppelbelastung.

Der Stein des Anstoßes für Burgdorf ist das Trassenkorridorsegment 053 der östlichen Planungsvariante für die Stromautobahn Südlink. Es wäre die zweite große Stromtrasse auf dem Gebiet der Gemeinde: Nur wenige hundert Meter weiter soll der bislang ebenfalls als Erdkabel konzipierte Teil der Hochspannungsleitung von Wahle (Kreis Peine) bis ins hessische Mecklar verlaufen. Gleich zwei große Stromleitungen auf Burgdorfer Land – das wäre dem Rat des Ortes zu viel. Auch unter der Erde. Das Gremium lehnt deshalb in einer Stellungnahme an Projektträger Tennet die östliche Variante für „Südlink“ ab. Die westliche läge jenseits von Hildesheim.

Grundsätzlich unterstütze man die Energiewende, heißt es in der Burgdorfer Stellungnahme gegenüber Tennet. Und damit auch den Netzausbau, auf dem die Vorhaben fußen. Aber diese Belastung wäre einfach zu groß, formuliert der Rat. „Das Gebiet der Gemeinde ist bei den weiteren Trassenplanungen als bereits erheblich vorbelastet auszuschließen“, lautet die Forderung. Es gingen „maßgebliche Flächen“ verloren. Und die Leistungsfähigkeit der guten Ackerböden würde durch die Kabel „erheblich beeinträchtigt “. Der Rat hält eine solche Planung für sozial unverträglich und unverhältnismäßig.

Neu-Bürgermeister Bernd Brandes (SPD) spricht von „massiven Doppelbelastungen“. Einige Landwirte und Grundstückseigentümergentümer wären von beiden Trassen unmittelbar betroffen, argumentierte er. Zudem sei noch nicht einmal die Frage der Ausgleichszahlungen für die Grundstückseigentümergentümer im Falle des Erdkabel- Pilots der Trasse Wahle-Mecklar geklärt, die sich derzeit bereits in der Planung zur Genehmigung  befindet.

Damian Polewka (Bürger für Burgdorf ) klagt: „Da ist noch nicht einmal die eine Sache zu Ende gedacht, und schon kommt man mit der nächsten um die Ecke. Das versetzt die Menschen in Sorge.“

Der stellvertretende Bürgermeister Norbert Löhr CDU) stellt gar die Ankündigung Tennets infrage, in beiden Fällen tatsächlich Erdkabel zu verlegen. Das Unternehmen habe unter bestimmten Voraussetzungen „die Möglichkeit, Freilandleitungen zu bauen“. Löhr verweist darauf, dass „Tennet ja auch in der Vergangenheit  nicht immer die Wahrheit gesagt hat“. Er meint zudem, bei der Informationsveranstaltung des Projektträgers in Oelber schon eine Tendenz für die östliche Trassenführung herausgehört zu haben. Zuungunsten der Samtgemeinde Baddeckenstedt und ihrer Mitgliedsgemeinde Burgdorf.

Bis Ende November hatten Betroffene Anwohner wie auch Gemeinden die Möglichkeit, sich zu Tennets Trassen-Vorschlägen für Südlink zu äußern. Entschieden werden soll darüber im Anfang 2017 – sobald alle Einwände gesichtet wurden. Dann schlägt Projektträger Tennet der Bundesnetzagentur eine der beiden Trassenführungen vor.

Kommt der östliche Südlink- Vorschlag, wäre auch die Gemeinde Baddeckenstedt betroffen. Bürgermeister Brandes zufolge soll auch sie die Variante gegenüber Tennet abgelehnt haben. Marc Werner, Bürgermeister des Ortes, antwortete bis Redaktionsschluss auf eine entsprechende Anfrage zu dem Thema nicht.

Quelle Salzgitter-Zeitung Eric Westermann 01.12.2016

Suedlink: Tennet informierte Bürger in Göttingen Kritik und Lob für geplante Stromtrasse Suedlink…

Göttingen. Die neue Erdkabel-Stromtrasse Suedlink soll durch den Landkreis Göttingen führen. Die Vorstellung der Pläne stieß am Montag in der Uni-Stadt auf das Interesse von mehr als 100 Besuchern.

Der nächste Termin der TenneT: 02.11.2016 in der Samtgemeinde Baddeckenstedt

Die Pläne für die Samtgemeinde Baddeckenstedt sollen laut Tennet-Homepage am Mittwoch, den 2. November 2016 ab 17:00 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Oelber a. w. Wege, Kirchkamp 1. öffentlich vorgestellt werden.

Wo soll die Erdleitung entlang führen? Besucher des Forums Suedlink ließen sich die möglichen Streckenführungen am Computer genau erklären. Die Daten sind für im Internet verfügbar. Foto, Bernd Schlegel

Wo soll die Erdleitung entlang führen? Besucher des Forums Suedlink ließen sich die möglichen Streckenführungen am Computer genau erklären. Die Daten sind für im Internet verfügbar. Foto, Bernd Schlegel

Netzbetreiber Tennet, der die Erdkabeltrasse plant, hatte Informationsstände aufgebaut, an denen die möglichen Trassenrouten genau abgerufen werden konnten. Und das stieß auf großes Interesse. Wer möchte, kann diese Daten auch selbst im Internet unter http://zu.hna.de/suedlinkplanabrufen und dort direkt Anmerkungen machen.

Skepsis von Hübner

Gleichzeitig machte sich unter einigen Besuchern des Forums Skepsis breit. Kritisch sehen beispielsweise Landwirte das Projekt. Göttingens Landvolk-Geschäftsführer Achim Hübner erinnerte an die schwierigen Verhandlungen zum Erdkabel-Abschnitt bei Göttingen für die 380 000-Volt-Höchstspannungsleitung von Wahle nach Mecklar. Aus Sicht der Landwirte bietet Tennet nicht genug finanzielle Entschädigung.

Kritik aus dem Rat

Negativ sehen auch Göttinger Ratsmitglieder das neue Erdkabel-Projekt. „Wir können uns in Göttingen keine zweite Leitung vorstellen“, sagt Christian Henze (SPD), Vorsitzender des Bauausschusses des Göttinger Rates. Und Hans-Georg Scherer (CDU), Vorsitzender des Umweltausschusses im Göttinger Rat, ergänzt: „Göttingen soll nicht das Leitungsklo werden, so wie Gorleben das Atomklo.“

Lob für Tennet

Peter Gosslar, Vorsitzender der Bürgerinitiative Bürger für HGÜ, lobt die Informationsoffensive des Netzbetreibers Tennet beim Thema Südlink. Er kann sich sogar vorstellen, dass das Projekt Suedlink am Ende schneller planungsreif wird als bei der Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar.

Zwei Routen

Zwei mögliche Hauptrouten werden für Suedlink durch den Landkreis Göttingen vorgeschlagen. Die erste Variante führt aus dem Bereich Nörten-Hardenberg kommend westlich an Göttingen, Rosdorf und Friedland vorbei und weiter in den Werra-Meißner-Kreis. In der zweiten Variante kommt die Stromtrasse aus dem Bereich Katlenburg-Lindau und führt über Duderstadt nach Thüringen. In der aktuellen Beteiligungsphase können Interessierte bis zum 29. November Hinweise zur Planung abgeben.

Termin im Kreis Northeim

Die Pläne für den Landkreis Northeim sollen laut Tennet-Homepage am Donnerstag, 3. November, ab 17 Uhr öffentlich vorgestellt werden. Wo die Veranstaltung stattfindet, stand am Dienstag noch nicht fest.

Tennet will in Südniedersachsen zwei Stromleitungen bauen: Suedlink und Wahle-Mecklar

Derzeit wird in Südniedersachsen über zwei neue Stromleitungen diskutiert. Beide will der Netzbetreiber Tennet bauen.

Insbesondere für den Transport des Stroms aus Windkraftanlagen von der Küste nach Bayern und Baden-Württemberg ist Suedlink gedacht. Die etwa 700 Kilometer lange Erdleitung, in der zwei Stammstrecken gebündelt werden, startet in Brunsbüttel beziehungsweise Wilster und endet in Großgartach beziehungsweise Grafenrheinfeld. Sie soll 2025 in Betrieb genommen werden. Suedlink kann den Strom für zehn Millionen Haushalte übertragen. Durch den Einsatz der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung sind die Verluste unterwegs besonders gering.

230 Kilometer lang ist die 380 000-Volt-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar, die bei Peine beginnt und bei Bad Hersfeld endet. Sie soll als Freileitung in Wechselstromtechnik errichtet werden. Dazu sollen große Masten aufgestellt werden. Bei Göttingen soll ein fünf Kilometer langer Abschnitt der Leitung unterirdisch verlegt werden. An die Trasse, die voraussichtlich 2020/21 in Betrieb geht, werden auch das Pumpspeicherwerk Erzhausen sowie das Umspannwerk Hardegsen angeschlossen.

Quelle http://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/geplante-erdkabel-stromtrasse-suedlink-stoesst-skepsis-6907903.html Bernd Schlegel