380 kV Wahle-Mecklar: Bodenproben für Wechselstromleitung…

WESTERLINDE Tennet untersucht Baugrund im Bereich Westerlinde.

Die Planungen für den rund 14 Kilometer langen Erdkabelabschnitt der Wechselstromleitung Wahle-Mecklar schreiten voran. Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet lässt ab dem 24. Oktober den Baugrund im Bereich Westerlinde untersuchen.

Die erforderlichen Arbeiten werden von der Arbeitsgemeinschaft der Ingenieurbüros iwb Ingenieursgesellschaft mbH und Schüßler-Plan GmbH sowie deren Auftragnehmer ICP Braunschweig GmbH im Auftrag von Tennet durchgeführt. Nach derzeitigem Planungsstand werden diese etwa zwei Wochen dauern.

Alle Eigentümer der von den Baugrundvoruntersuchungen berührten Flächen wurden vorab schriftlich über die Maßnahme in Kenntnis gesetzt. Eine Informationsveranstaltung für Eigentümer findet am 18. Oktober um 19.30 Uhr in Baddeckenstedt im Gasthof Woltmann statt, bei der Fragen der Betroffenen beantwortet werden.

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TenneT verspricht eine schonende Entnahme der Proben Foto TenneT

Alle Eigentümer der von den Baugrundvoruntersuchungen berührten Flächen wurden vorab schriftlich über die Maßnahme in Kenntnis gesetzt. Eine Informationsveranstaltung für Eigentümer findet am 18. Oktober um 19.30 Uhr in Baddeckenstedt im Gasthof Woltmann statt, bei der Fragen der Betroffenen beantwortet werden.

Die Voruntersuchungen sollen Aufschluss über die Beschaffenheit des Baugrunds und die bodenphysikalischen Eigenschaften im Bereich der Trassenvarianten für den geplanten Erdkabelabschnitt zwischen Lesse und Holle geben. Dabei werden entlang von öffentlichen und landwirtschaftlichen Wegen Bodenproben mit einem Bohrgerätes entnommenen. Diese Bodenproben werden anschließend im Labor ausgewertet, um ein Bodenprofil erstellen zu können. Auf Grundlage der durch die Maßnahme gewonnenen Ergebnisse kann dann die Planung einer konkreten Trassenführung erfolgen.

Einer Pressemittelung von Tennet zufolge, sei es der Firma ein großes Anliegen, mögliche Beeinträchtigungen im Rahmen der Baugrundvoruntersuchungen so gering wie möglich zu halten. Die bodenschonende Durchführung der Arbeiten werde durch unabhängige Experten im Rahmen der bodenkundlichen Begleitung überwacht.

Für eventuelle Rückfragen zu den Baugrundvoruntersuchungen steht Dr. Ralf Schneider, Teilprojektleiter des Erdkabelabschnitts A der Wahle-Mecklar-Leitung unter wahle-mecklar@tennet.eu zur Verfügung. Telefonische Anfragen zum Vorhaben beantwortet das Projektteam werktäglich in der Zeit von 9 bis 18 Uhr unter Tel: (05 61) 52 99 70 40

Quelle Salzgitter-Zeitung 14.10.2016 Weiterlesen

Salzgitter-Zeitung 01.10.2016 /. Südlink-Trasse läuft komplett unterirdisch…

BADDECKENSTEDT Laut Entwurf berührt sie die Samtgemeinde westlich von Nordassel. Dort sollen Landwirte entschädigt werden.

Wir haben jetzt mit 100 Prozent Erdverkabelung geplant“, sagt Tennet-Geschäftsführer Lex Hartmann. Zwei Trassen, insgesamt acht Kabel, mit einer Leistung von vier Gigawatt sollen in 1,80 Meter Tiefe und in bis zu 25 Meter Breite Windstrom aus den Norden in den Süden der Bundesrepublik transportieren – als Gleichstrom-Leitung.

Sollte sich der Entwurf des Stromnetzbetreibers Tennet mit der östlichen Trasse durchsetzen, wäre auch die Samtgemeinde von der Südlink-Stromautobahn betroffen. Die Erdverkabelung verliefe dann westlich von Nordassel. Bis zum Baustart 2020/2021 könne sich die Technologie allerdings noch ändern: Dann würden die vier Gigawatt Strom in 525 Kilo-Volt-Kabeln übertragen, statt acht Kabel müssten also nur vier verlegt werden, die Trasse würde mit bis zu 18 Metern deutlich schmaler werden. Die Bauzeit der gesamten Südlink-Trasse wird mit vier Jahren kalkuliert.

Die Erdverkabelung hatten sich viele Gemeinden und Bürger gewünscht. Auch Baddeckenstedt hatte im Zuge des zweiten Stromprojekts – den Bau der 230 Kilometer langen Tennet-Hochspannungsleitung vom niedersächsischen Wahle ins nordhessische Mecklar – Sorge, dass es mit der Südlink-Trasse von Masten umgeben werden würde.

Der künftige Samtgemeindebürgermeister Klaus Kubitschke äußerte gegenüber unserer Zeitung am Mittwoch bereits, dass er allerdings auch zwei erdverkabelte Stromtrassen durch Baddeckenstedter Boden für „sehr misslich“ halte. Tennet-Pressesprecher Matthias Fischer rechnet mit einem Baustart der Wahle-Mecklar-Leitung Anfang 2017. Vor Baustart der Südlink-Trasse müssten die Pläne von der zuständigen Planungsbehörde, der Bundesnetzagentur, erst genehmigt werden.

„Zurzeit sind wir noch in der Vorphase und möchten mit den Anwohnern und Landwirten ins Gespräch kommen“, sagt Hartmann. Bedenken, auch in Bezug auf die Wahle-Mecklar-Trasse, nehme man ernst. Zudem versuche man, die Trassenpläne mit bereits vorhandener Infrastruktur, sprich: bereits im Boden verlegten Leitungen, zu verbinden.

Ab Anfang Oktober bietet Tennet Informations-Foren in den betroffenen Landkreisen an. Auch in Wolfenbüttel ist eines voraussichtlich am 2. November geplant. Für Landwirte gibt es zusätzliche Veranstaltungen. Diese sollen auch für etwaigen Ernte-Ausfall etc. Entschädigungen erhalten. Quelle SZ.-Zeitung 01.11.2016 Hannah Schmitz

Quelle TenneT

Quelle TenneT

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Zum vergrößern klick auf die Karten…

Übersichtskarte Vorschläge für Erdkabel-Korridore hier: http://www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/suedlink/erdkabel-korridore/karten/

380 kV Wahle-Mecklar, bei der Planung für das Erdkabel steht die TenneT Bürgerreferentin Maren Seiffert “ unter Strom “ …

Burgdorf. Hamster-Suche beginnt erst nach der Ernte 

Kein Zweifel: Beim Bau der 380-kV-Höchstspannungsleitung stehen Tennet-Bürgerreferentin Maren Seiffert und die Planer des Netzbetreibers Tennet buchstäblich unter Strom. Das Planfeststellungsverfahren für die Freileitung von Wahle nach Mecklar läuft immer noch, jetzt kommt als zeitaufwendiges Pilotprojekt das Erdkabel-Teilstück in der Samtgemeinde Baddeckenstedt dazwischen.

Doch schon bei den dazu nötigen Voruntersuchungen, die Erdkabel-Trasse weicht von der für die ursprünglich geplante Freileitung sicher ab, will Tennet diesmal alle Betroffenen mitnehmen.

Wir laden die Landwirte und Grundeigentümer noch einmal am 12. oder spätestens am 19. Mai in das Burgdorfer Gasthaus Zur Traube zu einer Info-Veranstaltung mit unseren Kartierern ein“, kündigt Bürgerreferentin Maren Seiffert an.

Dabei solle genau erklärt werden, wie in Feld und Flur gearbeitet werden soll. Die Fachleute, die den Bestand von Tier und Pflanzenwelt erfassen müssen, haben aber bereits eine Bestandsaufnahme verschoben: Nach Feldhamstern wird erst nach der Ernte gesucht, um nicht frisch bestellte Äcker betreten zu müssen.

Gemeinsam mit der Projektleitung hat die Bürgerreferentin Maren Seiffert diesen Hinweis weitergegeben. Aber was genau sind ihre Aufgaben bei Tennet? „Für die Leitung Wahle-Mecklar verstehe ich mich als Ansprechpartnerin für alle Bürgerbelange und als Schnittstelle zwischen dem Unternehmen Tennet und den Betroffenen beziehungsweise allen Interessierten“, erklärt Seiffert dazu auf SZ-Nachfrage.

Sie organisiert beispielsweise Informationsveranstaltungen und Infomärkte und den Versand von Pressemitteilungen. Maren Seiffert ist Kontaktadresse für Journalisten, Kommunalpolitiker und Interessenverbände.

„Teamintern steuere ich alle Kommunikationsprozesse, informiere die Projektleiter über die Themen, die in puncto Öffentlichkeit anstehen, organisiere Interviews und Gespräche, ,versorge‘ die Homepage und den Newsletter“, fasst Seiffert zusammen.

In Göttingen und Wien hat sie Germanistik, Soziologie und Jura studiert, „viel Sport getrieben und Kultur genossen“. Nach Stationen in Süddeutschland, einer Tätigkeit als selbstständige PR-Beraterin und Kommunikationstrainerin habe sie im Dezember bei Tennet begonnen.

„Hier kann ich alle bisher gesammelten Erfahrungen einbringen“, findet Seiffert, „das macht die Tätigkeit sehr spannend.“ Quelle SZ.-Zeitung 23.04.3016 jwd

DAS PROJEKT

Der Netzbetreiber Tennet nutzt eine Kann-Bestimmung des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG)für ein Erdkabel-Pilotprojekt für den Drehstrombereich. Im Teilabschnitt A der 380-kV-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar ist der knapp 13 Kilometer lange Teilbereich zwischen Lesse und Binder technisch am anspruchsvollsten und daher für die Erdverkabelung am interessantesten.

 

Salzgitter-Zeitung, 23.04.2016

Zum vergrößern klick auf  den SZ-Artikel

Flüchtlingshelfer brauchen mal Distanz…

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Westerlinde:

Die Samtgemeinde Baddeckenstedt, organisiert einen Workshop zur ehrenamtlichen Asylbegleitung.

Die Hoffnung auf weniger Arbeit, die hatte Gerd Hachmöller nicht in seinem Repertoire. Der Leiter der Stabsstelle Kreisentwicklung in Rotenburg/Wümme zeigte dafür im Westerlinder Dorfgemeinschaftshaus Zusammenhänge in der gegenwärtigen Flüchtlingskrise aus eigener Erfahrung auf .

Wie berichtet, gibt es in der Samtgemeinde Baddeckenstedt etwa 60 ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingsarbeit. „Über unser Netzwerk bemühen wir uns, den Helfern auch unterstützendes Know-how zu vermitteln“, erklärte Amtsleiterin Birgit Simons.

Die Samtgemeinde-Verwaltung hatte 20engagierte Mitstreiter zu Hachmöllers Workshop „Basiswissen ehrenamtliche Asylbegleitung“ eingeladen. Außerdem gibt es einmal im Monat ein Treffen mit Vertretern der Netzwerker aus allen Mitgliedsgemeinden, ergänzte Simons.

Als Coach bemühte sich Hachmöller, möglichst keine Frage offen zu lassen. Als Mann aus der Praxis, stets mit direktem Bezug zu alltäglichen Problemen. Und davon gibt es einige: Allein Asyl- und Bleiberecht sind sehr komplex. Einer der Teilnehmer war der selbst im Flüchtlings-Netzwerk aktive Elber Bürgermeister Friedhelm Vree. „Für mich waren besonders die praktischen Hinweise nützlich, beispielsweise, was bei einem Arztbesuch zu beachten ist“, erklärte Vree.

Der 43-jährige Referent Hachmöller ist als Coach derzeit reichlich unterwegs – die Probleme der Flüchtlings-Betreuung wollen überall diskutiert werden. „Derzeit leidet darunter auch meine Familie“, so Hachmöller. Er empfahl deshalb den Aktiven der Samtgemeinde, auch einmal Distanz zu ihren Flüchtlingen zu halten. Man dürfe die Probleme nicht zu sehr an sich heranlassen.

Artikel der salzgitter-zeitung.de von Jörg Werner David
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Turnhallen nicht für Flüchtlinge vorgesehen…

Burgdorf: Samtgemeindebürgermeister Jens Range stellt sich Fragen der Bürger.

Gabriele Knoll-Policha, berichtet aus der Gemeinderatssitzung, Salzgitter-Zeitung 21.11.2015

Samtgemeindebürgermeister Jens Range sagte während der Einwohnerfragestunde im Rahmen der Gemeinderatssitzung, dass die Flüchtlingsaufnahme gut strukturiert und beherrschbar sei. A

Aktuell seien 130 Asylbewerber in der Samtgemeinde untergebracht. Kurzfristig kämen etwa weitere 20Personen dazu. Probleme tauchten auf, wenn zugesagter Wohnraum kurzfristig doch nicht genutzt werden könne. Bei gleichem Zuzug könnte es ab 2016 bzw. 2017 eventuell Unterbringungsprobleme geben. Dorfgemeinschaftshäuser oder Turnhallen seien jedoch von der Nutzung ausgeschlossen.

Mittelfristig wäre eine Einbeziehung von Leichtbaulösungen denkbar. Die gleichmäßige Verteilung der Menschen auf alle Ortsteile solle ein gesundes Verhältnis von Einwohnern zu Flüchtlingen gewährleisten.

Range betonte, dass ohne die knapp 100 Ehrenamtlichen die Flüchtlingsproblematik um einiges schwieriger wäre. Deren Arbeitsleistung könne nicht hoch genug geschätzt werden.

Die Gemeinde Burgdorf steckt Geld in den Straßenbau…

Ein Beicht aus der Gemeinderatssitzung, von Gabriele Knoll-Policha, Salzgitter-Zeitung

Burgdorf: Kredite benötigt die Kommune nicht !
Die Gemeinde Burgdorf will im kommenden Jahr 263 000 Euro mehr ausgeben. Das entschied Donnerstagabend der Rat der Gemeinde, als es um den Tagesordnungspunkt Nachtragshaushalt ging.

Die Entscheidung, wofür das Geld ausgegeben werden soll, fiel einstimmig. Im Wesentlichen geht das Geld in die Verbesserung der Himstedter Straße, in die Nebenanlagen ‚Um die Woot‘ in Hohenassel, einen Teilausbau der Bindestraße in Burgdorf sowie den Waldweg in Nordassel.

Sparen will die Kommune bei der Straßenbeleuchtung. Der Einsatz von Energiespartechnik sorgt dafür.

Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen werden ebenso wenig beansprucht wie Liquiditätskredite.

Auch eine Änderung der Hebesätze ist nicht vorgesehen. Ausgewiesene Fehlbedarfe der Haushaltsjahre 2014 und 2015 im Ergebnishaushalt können ohne Probleme gedeckt werden.

Sowohl Bürgermeister Heinz Heusmann als auch Ratsherr Ernst-August Bode haben aktuell ihre letzte Amtszeit. Deshalb hat der Verwaltungsausschuss sie für die nächste Kommunalwahl 2016 als Wahlleiter vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde seitens des Gemeinderates einstimmig angenommen.