Präsident der Bundesnetzagentur informiert Politiker und Bürger über Suedlink-Stromtrasse…

Ein Bericht der lz.de David Schellenberg
Höxter. Die Suedlink-Stromtrasse kommt – daran ließ der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, beim Spitzentreffen mit politischen und gesellschaftlichen Repräsentanten in Höxter keinen Zweifel. Ebenso wenige Zweifel jedoch hat er daran, dass der größte Teil der Strecke mit Erdkabeln versehen wird, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen.
Klick hier: lz.de/Praesident-der-Bundesnetzagentur-informiert-Politiker-und-Buerger-ueber-Suedlink-Stromtrasse.html

100 000 Megawattstunden Windstrom vernichtet…

Osnabrück www.welt.de (dpa/lni) –
In Niedersachsen sind laut einem Bericht der «Neuen Osnabrücker Zeitung» im vergangenen Jahr große Mengen Windstrom nutzlos verpufft, weil das Netz sie nicht aufnehmen konnte. Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet TSO habe im Jahr 2014 in dem Bundesland nach eigener Schätzung 100 000 Megawattstunden Strom aus Windparks «abgeregelt», wie es die Strombranche nennt.
Klick hier: welt.de/regionales/niedersachsen/article-Megawattstunden-Windstrom-vernichtet

Hamburger Abendblatt: Erdkabel nicht teurer als Masten…

SuedLink-Empfehlungspapier kommt auf nahezu identische Kosten. Tennet fürchtet Verzögerungen
Bericht: Fabian Schindler
Berlin. Der Netzbetreiber Tennet, der den Bau der SuedLink-Stromtrasse umsetzt, hat gestern in Berlin im Wirtschaftsausschuss angekündigt, dass jahrelange Verzögerungen beim Bau der neuen Hochleistungstrasse, die Strom aus Windkraft von Norddeutschland nach Süddeutschland transportieren soll, zu erwarten sind. Der Netzbetreiber begründet dies mit dem jüngsten Kabinettsbeschluss, der den massiven Einsatz von Erdkabeln erlaubt. Aufgrund dieser Entscheidung müsse vielfach neu geplant werden.

Der Ingenieur Ingo Rennert, Vorstandschef der Infranetz AG mit Sitz in Müden in Niedersachsen, hat ebenfalls ein Positionspapier in den Ausschuss eingebracht. In diesem werden die Vorteile einer Erdverkabelung dargelegt. Zeitliche Verzögerungen seien dabei nicht zu erwarten, da der Bau einer reinen Erdkabeltrasse viel schneller und dabei kostenneutral zu schaffen sei, als der von der Tennet bislang geplante Mix von Strommasten und Erdkabeln.
Klick hier: abendblatt.de/region/Erdkabel-nicht-teurer-als-Masten.

Erste Strom-Super-Autobahn von Nord nach Süd wird konkreter…

Die 340 Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung führt von Osterath bei Düsseldorf bis Philippsburg bei Karlsruhe.
Ein Bericht: DIE WELT 22. Oktober 2015
Philippsburg/Berlin (dpa/lsw) –
Die erste Strom-Super-Autobahn in Deutschland nimmt konkretere Gestalt an: Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte, haben die Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH und TransnetBW GmbH jetzt die den Auftrag für Planung und Bau der Konverter (Umwandler) für das Gleichstromvorhaben Ultranet vergeben. Die 340 Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung von Osterath bei Düsseldorf bis Philippsburg bei Karlsruhe gilt als wichtiges Projekt der Energiewende. Sie soll innerhalb der nächsten Jahre eine der großen Strombrücken zwischen Nord- und Süddeutschland werden.

Klick hier zum vollständigen Bericht: welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/Erste-Strom-Super-Autobahn-von-Nord-nach-Sued-wird-konkreter.

Stephan Wenzel: “ Ich bin überzeugter denn je „

‚Ich bin überzeugter denn je‘
Mi 21.10.15 10:05 | 05:07 min | Inforadio
Vor zwei Wochen hat das Kabinett ein Gesetz beschlossen, wonach neue, große Stromleitungen in Zukunft vorrangig unter der Erde verlegt werden sollen. Das wird nach Einschätzung des Netzbetreibers Tennet zu jahrelangen Verzögerungen beim Netzausbau führen. Der Umweltminister von Niedersachsen, Stefan Wenzel (B90/Grüne) äußerte sich trotzdem zuversichtlich, dass die Energiewende im Zeitplan bleibt. Zudem zeigten Beispiele aus dem Ausland, dass Energie aus Windkraft immer noch die preisgünstigste Variante gegenüber Atomkraft und fossilen Energien sei.

Das Interwiev hören sie hier:http://mediathek.rbb-online.de/radio/Interviews-Inforadio-Besser-informier/Ich-bin-überzeugter-denn-je/Inforadio/Audio-Podcast

Erdkabel – sinnvoll oder nur teuer ?

Ein Bericht von inforadio.de

Vor zwei Wochen hat das Bundeskabinett ein Gesetz beschlossen, wonach neue, große Stromleitungen in Zukunft vorrangig unter der Erde verlegt werden sollen. Das wird aber nach Einschätzung des Netzbetreibers Tennet zu jahrelangen Verzögerungen beim Netzausbau führen. Denn durch die gesetzliche Änderung müsse der laufende Planungsprozess vollständig neu aufgesetzt werden. Anlass für uns im Inforadio, das Thema heute näher zu beleuchten.
Bei Tennet rechnet man durch die Kabinettsentscheidung mit einer Verzögerung von drei Jahren, wie das Unternehmen in einer Stellungnahme für die Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Bundestages erklärte. Außerdem wird mit Mehrkosten in Milliardenhöhe gerechnet.

Das Kabinett hatte beschlossen, dass Erdkabel bei Gleichstrom-Übertragungsleitungen künftig Vorrang haben sollen. Die Regierung kam damit Forderungen von Bayerns Ministerpräsident Seehofer entgegen, der die bisherigen Pläne für neue Freileitungen wegen starker Bürgerproteste strikt abgelehnt hatte.

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil befürchtet Verzögerungen beim Netzausbau für die Energiewende. Generell sei die Entscheidung der Großen Koalition in Berlin für mehr Erdverkabelung gut, sagte Weil. Allerdings könne sich Deutschland bei der Umsetzung der Energiewende zeitliche Verzögerungen nicht leisten. „Die Atomkraftwerke gehen vom Netz und insbesondere unsere süddeutschen Freunde werden auch darauf angewiesen sein, dass der zuverlässige Strom aus dem Norden sie auch erreicht“, sagte der niedersächsische Ministerpräsident.
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http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/201510/21/verzoegert-sich-die-energiewende-.html
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Stromversorgung: Unterirdische Trassen könnten zu Engpässen führen…

Stromnetz-Ausbau laut Bundesnetzagentur dringend erforderlich
Um Anwohnern entgegen zu kommen hat das Bundeskabinett Anfang Oktober zugestimmt, neue Stromleitungen vorrangig unter der Erde zu verlegen. Übertragungsnetzbetreiber Tennet warnt in einer aktuellen Stellungnahme nun aber davor, dass es durch das geplante Gesetz zu erheblichen Verzögerungen beim Netzausbau kommen werde. Im schlimmsten Fall müsste sich der Süden Deutschlands auf Versorgungsengpässe einstellen. Zudem werden die Stromkosten durch die Erdverkabelung wohl weiter ansteigen.
Klick hier:/strom.idealo.de/stromversorgung-unterirdische-trassen-koennten-zu-engpaessen-fuehren
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STROMTRASSE VON SCHLESWIG-HOLSTEIN NACH BAYERN : „Südlink“-Probleme: Teurer, später und mehr Störungen im Stromnetz…

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Die Entscheidung für Erdkabel kostet die Netzbetreiber Zeit und Geld.

Foto dpa.Erdkabelverlegung: Das Bild zeigt den Anschluss eines Nordsee-Windparks an das deutsche Stromnetz in Gleichstromtechnik.© ABB/nh

Beim Ausbau des deutschen Stromnetzes gibt es neue Probleme – nicht zuletzt in Schleswig-Holstein. Grund ist der Beschluss der Bundesregierung zum verstärkten Einsatz von unterirdischen Erdkabeln beim Bau neuer Leitungen. Dadurch droht sich zum einen die Eröffnung der großen Nord-Süd-Gleichstromtrasse „Südlink“ von Schleswig-Holstein nach Bayern und Baden-Württemberg noch weiter zu verzögern als zuletzt ohnehin schon befürchtet. Zum anderen sorgt sich Netzbetreiber Tennet, dass die künftig auch bei Wechselstromleitungen häufiger vorgesehene Verwendung von Erdkabeln verstärkt zu Störungen im Stromnetz führen könnte – etwa in Ostholstein. Und viel teurer wird der Netzausbau durch Erdkabel obendrein.

Hatte Tennet im Sommer noch von zwei Jahren Verspätung beim Bau der großen „Südlink“-Stromautobahn gesprochen und einer Verschiebung des Eröffnungstermins von 2022 auf 2024, so geht das holländische Unternehmen nun sogar von drei Jahren Verzug und einer Einweihung erst in 2025 aus. Der Grund: Weil Tennet beim Bau dieser Gleichstromleitung vorrangig Erdkabel verwenden muss statt Freileitungen, fangen die Planungen fast wieder bei Null an. Denn für das Verlegen von Erdkabeln sind andere Kriterien wichtig als für die Errichtung von Freileitungen.
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Erdverkabelung von Stromleitungen begrüßt…

Aus dem Bundestag

Die Verlegung von Stromleitungen unter der Erde ist von den Sachverständigen in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie unter Vorsitz von Dr. Peter Ramsauer (CDU/CSU) am Mittwoch, 14. Oktober 2015, begrüßt worden.

Besonders hohe Erwartungen werden in den von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD beabsichtigten Vorrang der Erdverkabelung für Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ) gesetzt. Damit soll auf die Bürgerproteste gegen die geplanten Freileitungen von Norddeutschland nach Bayern und Baden-Württemberg Rücksicht genommen werden. Durch die Leitungen soll Windstrom als Gleichstrom von der Küste nach Süden fließen und den noch von Atomkraftwerken erzeugten Strom ersetzen.
Tjark Bartels, Landrat des niedersächsischen Landkreises Hameln-Pyrmont, unterstützte die Energiewende und die Notwendigkeit der SuedLink-Trasse von Norddeutschland nach Bayern. Durch den geplanten Vorrang für die Erdverkabelung sei eine hohe Akzeptanz zu erwarten. Der Vertreter des Elektrokonzerns ABB AG, Raphael Görner, begrüßte die Erdverkabelung, durch die Ressourcen geschont und die Akzeptanz erhöht werden könnten.

Liste der Sachverständigen:
Dr. Klaus Kleinekorte, Amprion GmbH
Thomas Mock, Hydro Aluminium Deutschland GmbH
Prof. Dr. Lutz Hofmann, Leibniz-Universität Hannover
Lex Hartman, TenneT TSO GmbH
Tjark Bartels, Landkreis Hameln-Pyrmont
Raphael Görner, ABB AG
Peter Ahmels, Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH)
Miriam Marnich, Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)
Dr. Klaus Ritgen, Deutscher Landkreistag

Klick hier: https://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18
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Strom beschaffen wird günstiger… Energiewende direkt…

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Seitdem im Jahr 2014 das Erneuerbare-Energien-Gesetz reformiert wurde, sinkt die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage das zweite Jahr in Folge.

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Das zweite Jahr in Folge sinkt die Summe aus EEG-Umlage und Börsenstrompreis. Dadurch wird es für Stromversorger günstiger, konventionellen und erneuerbaren Strom zu beschaffen. Das kann sich auch in der Stromrechnung für Endkunden bemerkbar machen.

Die EEG-Umlage finanziert die Förderung von Erneuerbaren-Energien-Anlagen im ganzen Land. Ihr jährlicher Gesamtbetrag errechnet sich aus der Differenz zwischen den Vergütungssätzen für die Erzeuger von erneuerbarem Strom und dem Strompreis an der Börse. Dieser Betrag wird dann auf die Stromkunden als Verbraucherabgabe umgelegt und mit der Stromrechnung automatisch bezahlt. So tragen die Stromverbraucher in Deutschland dazu bei, die erneuerbaren Energien zu fördern. Im Jahr 2015 machte die EEG-Umlage etwa 21 Prozent des Strompreises aus.