Energiewende direkt: Ausgabe 18 / 2015. Die Verbraucher profitieren von der EEG-Reform…

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EEG-Umlage stabil, Haushaltsstrompreise leicht gesunken:

Am Sonntag beginnt die Winterzeit und alle Uhrzeiger in Deutschland werden um eine Stunde zurückgedreht. Die Tage werden kürzer, die Lichter brennen länger. Wer die Energiesparlampen etwas früher anknipst, muss aber wegen der Stromrechnung kein schlechtes Gewissen haben. Denn die Strompreise der Haushalte sind zum ersten Mal seit Jahren leicht gesunken.
Das liegt unter anderem daran, dass die so genannten Beschaffungskosten für Strom günstiger geworden sind. Diese sind ein wichtiger Bestandteil des Strompreises und werden von den Energieversorgern über die Stromrechnung an die Kunden weitergegeben.
Die Beschaffungskosten setzen sich aus dem Strompreis an der Börse und der sogenannten EEG-Umlage zusammen (EEG steht für das Erneuerbare-Energien-Gesetz). Diese Summe ist nach einem Höchststand in 2013 nun zwei Jahre in Folge gesunken und wird voraussichtlich auch 2016 weiter sinken (siehe „direkt erfasst“). Die EEG-Umlage bleibt dabei im kommenden Jahr fast unverändert: Ab 1. Januar 2016 zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland 6,35 Cent statt 6,17 Cent pro Kilowattstunde.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel betont: „Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, dass es uns gelungen ist, die EEG-Umlage zu stabilisieren und den durchschnittlichen Haushaltsstrompreis sogar leicht zu senken. Die Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren nun abermals von der EEG-Reform des letzten Jahres.“

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Energiewende direkt, Ausgabe 14 / 2015…

Energiewende im Eigenheim – jetzt erst recht!
Ab August gibt es noch mehr finanzielle Rückendeckung vom Staat für energetische Sanierung.
Wenn es um die Energiewende in den eigenen vier Wänden geht, zählt jede Einzelmaßnahme: Denn so werden nicht allein die Kosten für Heizung und Warmwasser verringert, sondern auch der CO2-Ausstoß. Und das kommt dem Klima zugute. Deshalb wird das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ zum 1. August 2015 noch attraktiver.

Klick hier: Energiewende direkt – bmwi-energiewende.de

Köln. Längstes innerstädtisches 380.000-Volt-Erdkabel Deutschlands in Betrieb…

Köln | Um das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Niehl 3, das im Frühjahr 2016 ans Netz gehen soll mit dem Netz zu verbinden, wurde es nun mit dem laut Betreiber Rheinenergie längsten innerstädtischen Erdkabel in einem Höchstspannungsnetz in Deutschland verbunden.
Ende Juni floss nach rund zweijähriger Bauzeit erstmals Strom durch den neuen 380.000-Volt-Anschluss.
Für den Kölner Energieversorger ist dieser 16 Kilometer lange Anschluss eine Verbindung der besonderen Art: Das neun Kilometer lange Erdkabel, das zusammen mit einer sieben Kilometer langen 380.000-Volt-Freileitung das neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Niehl mit dem Höchstspannungsnetz in Opladen verbindet, ist nicht nur das längste innerstädtische 380.000-Volt-Erdkabel Deutschlands, sondern auch die erste Anlage die die Rheinenergie auf dieser Spannungsebene baut und betreibt.
Betrieb von Niehl 3 durch Erdkabel erst möglich, klick hier report-k.de/Wirtschaft/Koelner-Wirtschaft/Kraftwerksanschluss-fuer-Niehl-3

SuedLink: Vorfahrt für Erdkabel bleibt…

Kassel. Es bleibt dabei – auch in Nordhessen und Südniedersachsen gilt weiter, was Kanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Chef Sigmar Gabriel (SPD) und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer Anfang Juli verabredet haben.

Ein Bericht der hna.de Autor Wolfgang Riek.

Für ein zweites Großprojekt, nämlich Wahle – Mecklar, das aus dem Raum Braunschweig die Übertragungskapazität in den Raum Fulda erhöhen soll, gilt die Erdkabel-Vorfahrt aber nicht.

Nur acht von 230 Kilometern sind mit Erdverkabelung geplant – dafür ist dieses Projekt schon im Genehmigungsverfahren der Länder Hessen und Niedersachsen. Für Südlink hat die Bundesnetzagentur noch nicht einmal Trassenkorridor-Vorschläge des Netzbetreibers Tennet akzeptiert.
Hier der vollständige Artikel:

Kabinett will Netzausbau anschieben…

Weitere Beiträge zum Kaninettbeschluß:

solarify.eu/kabinett-will-netzausbau-anschieben/

Südlink: Abschied von den Masten – Fragen und Antworten

hna.de/politik/suedlink-abschied-masten

TenneT begrüßt Erdkabel-Gesetzesinitiative

w3.windmesse.de/windenergie/kabinettsbeschluss-tennet-begrusst-erdkabel-gesetzesinitiative

Suedlink-Trasse soll unter die Erde – Bürgerinitiativen bleiben skeptisch

hna.de/kassel/kreis-kassel/baunatal suedlink-trasse-soll-unter-erde-

Energiewende : Kabinett beschließt Vorrang für teure Erdkabel…

Berlin: Das Bundeskabinett hat am Mittwoch beschlossen, dass eine Erdverkabelung der geplanten Stromtrassen vorrangig zur Anwendung kommen soll.

Die geplanten Stromtrassen von Norden nach Süden sollen vorrangig unterirdisch verlegt werden.
Außerdem sollen bestehende Leitungen stärker genutzt werden. Damit kommt die Große Koalition vor allem Bayern entgegen, das sich lange gegen den Netzausbau gesträubt hatte.

Das Bundeswirtschaftsministerium geht davon aus, dass der Vorrang für Erdkabel zwischen drei und acht Milliarden Euro mehr kosten wird als überirdische Trassen. Da die Baukosten auf die Stromtarife umgelegt werden, muss jeder Durchschnittshaushalt pro Jahr bis zu zehn Euro mehr bezahlen.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) erwartet, dass sich die streckenweise Erdverkabelung die Kosten für die beiden Gleichstrom-Trassen um drei bis acht Milliarden Euro erhöht. Diese Kosten werden auf die Netzentgelte umgelegt. Diese Preiserhöhung wird vor allem die privaten Stromabnehmer treffen, denn die bezahlen den größten Anteil pro Kilowattstunde Strom.
Die Regierung kommt damit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) entgegen.
Seehofer hatte monatelang gegen die beiden großen Trassenprojekte Südlink und Südost gekämpft, weil der Widerstand in Bayern gegen die so genannten Monstertrassen mit bis zu 75 Meter hohen Masten besonders groß ist. Wo genau Südlink und Südost, die Wind- und Sonnenstrom von den Küsten in die süddeutschen Industriezentren bringen sollen, durch Deutschland verlaufen werden, steht noch nicht fest.