Wird der Suedlink jetzt unter die Erde gebracht ?

Aus Gegnern werden Verbündete und die haben ein gemeinsames Ziel:

Die Stromtrasse Suedlink soll unter die Erde – komplett. Nachdem der erste Versuch für Suedlink unter anderem am Widerstand von 22 Landkreisen von Niedersachsen bis Bayern gescheitert war, hat die Bundesregierung im Oktober entschieden, dass ein Teil der Suedlink-Trasse unterirdisch verlegt werden soll. Netzbetreiber Tennet plante neu und will jetzt die ganze Strecke unter der Erde bauen.

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Alles oder nichts: Netzbetreiber Tennet und zahlreiche Kommunen von Niedersachsen bis Bayern wollen, dass der Suedlink komplett unter der Erde verlegt wird.

Klick hier: ndr.de/Wird-der-Suedlink-jetzt-unter-die-Erde-gebracht ?

Energiewende direkt: Effizienz hält Einzug Klimaneutrale Gebäude bis 2050: Wo viel Energie verbraucht wird, lässt sich auch viel sparen…

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Energie und Kosten sparen
In den nächsten 20 Jahren stehen bei etwa der Hälfte aller Gebäude in Deutschland Modernisierungen an. Für Hausbesitzer und Wohneigentümer stellt sich also die Frage: Warum nicht gleich energetisch sanieren? Immerhin lassen sich in den eigenen vier Wänden je nach Sanierungsumfang bis zu 80 Prozent Energie einsparen.

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Klick hier: http://www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2015/20/Meldung/topthema-gebaeude

Netzbetreiber Amprion verlegt die neue 380-kV-Leitung bei Raesfeld unterirdisch…

TMünster Münsterland: Ein Bericht der .business-on.de/-amprion-verlegt-die-neue-380-kv-leitung-bei-raesfeld von Elmar Ries-

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Fertig: Auf einer Länge von 3,4 Kilometern liegt die neue Höchstspannungsleitung im Westmünsterland unter der Erde. (Archivbild), Copyright: Jürgen Peperhowe / WN

Noch keines der Vorhaben mit Pilotstrecken für Erdkabel ist in Betrieb. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion führt aktuell für das erste 380-kV-Erdkabel-Pilotprojekt in der Gemeinde Raesfeld die abschließenden Bauarbeiten durch.

Strom künftig über riesige Entfernungen transportieren, genauso selbstverständlich wie Güter per Lastwagen über die Autobahn? Es ist noch gar nicht so lange her, da galt das als unvorstellbar. Strom wird da verbraucht, wo er auch produziert wird. Sätze wie dieser waren lange Zeit in Stein gemeißelt.

Die Bundesnetzagentur stellte dazu einen Video bei YouTube ein:

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Lebensgefahr beim Rübenroden: Strommast „gefällt“…

Ein Bericht des NDR.de – 15.11.2015 Bilder NDR

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Am Sonnabend touchiert ein 23-Jähriger auf einem Acker bei Gehrden in der Region Hannover mit seinem Rübenroder einen Strommasten. Der knickt um und begräbt mitsamt seinen Hochspannungsleitungen die Erntemaschine unter sich.

„Es blitzte und knallte“, beschreibt ein Zeuge einen Unfall am Sonnabend auf einem Rübenacker bei Gehrden in der Region Hannover. Der Unfall hätte tödlich enden können – für zwei junge Leute ist der Vorfall jedoch wahrhaft glimpflich ausgegangen. Bei einem ungewollten Duell Rübenroder gegen Hochspannungsmast war der 23-jährige Fahrer mit dem Ausleger seiner Erntemaschine an einem Strommasten hängen geblieben – der knickte um, und die Leitungen begruben das Fahrzeug unter sich. Der Fahrer und seine 15-jährige Beifahrerin blieben nach Polizeiangaben unverletzt.

Klick hier: .ndr.de/Lebensgefahr-beim-Ruebenroden-Strommast-gefaellt,

klick hier: Video http:.ndr.de/nachrichten/Lebensgefahr-beim-Ruebenroden-Strommast-gefaellt,ruebenroder

Info zum Verfahrensstand: 380 kV Wahle – Mecklar, Oktober 2015

Die gesamte Strecke der 230 Kilometer langen Wahle-Mecklar-Leitung ist im Planfeststellungsverfahren !


Seit März 2015 befinden sich auch die Leitungsabschnitte C und D unter Leitung der zuständigen Genehmigungsbehörden in Hannover und Kassel im Planfeststellungsverfahren. Damit hat die gesamte rund 230 Kilometer lange 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar die Genehmigungsphase erreicht.

Übersicht zum aktuellen Verfahrensstand:
Abschnitt A (Umspannwerk Wahle – Umspannwerk Lamspringe)

Im September 2013 hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) das Genehmigungsverfahren für den ca. 59 Kilometer langen Abschnitt A, vom Umspannwerk Wahle bis zum Umspannwerk Lamspringe, eröffnet. Die im Rahmen des gesetzlichen Beteiligungsverfahrens eingegangenen Einwände und Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Träger öffentlicher Belange wurden im Anschluss bearbeitet. Der Erörterungstermin fand vom 4. bis 6 Mai und am 8. Mai 2015 in Hildesheim statt. Das Genehmigungsverfahren dauert weiter an.
Abschnitt B (Umspannwerk Lamspringe – Umspannwerk Hardegsen)

Für den 50 Kilometer langen Leitungsabschnitt B hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr das Planfeststellungsverfahren am 19. Mai 2014 eröffnet. Bei der Beantwortung der Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange sowie Einwendungen von Privatpersonen unterstützt TenneT derzeit fachtechnisch die Planfeststellungsbehörde. Des Weiteren hat TenneT aufgrund von Einwendungen und Stellungnahmen sowie der Verlegung des Umspannwerks Lamspringe geänderte Planunterlagen erarbeitet. Diese werden nach Prüfung durch die Planfeststellungsbehörde in den von Planänderungen betroffenen Gemeinden ausgelegt.
Abschnitt C (Umspannwerk Hardegsen – niedersächsisch-hessische Landesgrenze)

Am 12. März 2015 hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr das Planfeststellungsverfahren für den 48 Kilometer langen Leitungsabschnitt C eingeleitet. Bei der Bearbeitung der eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen unterstützt TenneT derzeit fachtechnisch die verfahrensführende Behörde.
Abschnitt D (niedersächsisch-hessische Landesgrenze – Umspannwerk Mecklar)

Für den rund 65 Kilometer langen hessischen Abschnitt hat das Regierungspräsidium Kassel das Planfeststellungsverfahren im März dieses Jahres eröffnet. Die im Zuge des Verfahrens eingereichten Stellungnahmen und Einwendungen von Trägern öffentlicher Belange und Privatpersonen wurden gesichtet und bearbeitet. TenneT unterstützte dabei das Regierungspräsidium Kassel zu fachtechnischen Aspekten. Der Erörterungstermin fand am 21. und 22. Oktober 2015 beim Regierungspräsidium in Kassel statt.

Hintergrundinformation: Ablauf des Planfeststellungsverfahrens
Das Planfeststellungsverfahren ist ein Genehmigungsverfahren, das für Bauvorhaben in gesetzlich besonders geregelten Fällen durchgeführt wird. Der Neubau der 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar stellt ein solches planfeststellungspflichtiges Vorhaben dar. Gesetzliche Grundlage des Leitungsbauprojektes ist u.a. das Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG), in dem das Projekt Wahle-Mecklar als eines von 24 Leitungsbauvorhaben festgeschrieben ist.

Das Planfeststellungsverfahren baut auf den Ergebnissen und Hinweisen des vorgelagerten Raumordnungsverfahrens und den von den Behörden vorgegebenen Maßgaben auf.

Im Rahmen des gesetzlich vorgesehenen Beteiligungsverfahrens hat jeder – sowohl Privatpersonen als auch Träger öffentlicher Belange – der seine Interessen durch das geplante Leitungsbauvorhaben berührt sieht, die Möglichkeit, die Planunterlagen öffentlich einzusehen und offiziell zu dem Verfahren Stellung zu nehmen. Die auslegenden Städte und Gemeinden sowie die genauen Fristen werden durch die planfeststellende Behörde festgelegt. Für die niedersächsischen Leitungsabschnitte ist dies die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), für den hessischen Abschnitt ist das Regierungspräsidium Kassel zuständig.

Nach Ende der Unterlagenauslegung werden die Einwendungen und Stellungnahmen gesichtet und beantwortet. TenneT unterstützt dabei die verfahrensführende Behörde fachtechnisch. Im Regelfall diskutiert die Planfeststellungsbehörde im Anschluss die eingereichten Stellungnahmen und Einwendungen gemeinsam mit TenneT, den Trägern öffentlicher Belange und den vom Leitungsbau berührten Privatpersonen in einem Erörterungstermin.

Wenn alle von dem Bauvorhaben berührten öffentlichen und privaten Belange in angemessener Weise gegeneinander abgewogen und widerstrebende Interessen bestmöglich ausgeglichen worden sind, endet das Verfahren mit dem Planfeststellungsbeschluss. Im Anschluss kann mit der Projektumsetzung begonnen werden.
Weitere Infos: tennet

Erörterungstermin: Planfeststellungsverfahren für den hessischen Abschnitt der 380-kV-Höchstspannungsleitung vom niedersächsischen Wahle zum hessischen Mecklar…

Abschnitt D (niedersächsisch-hessische Landesgrenze – Umspannwerk Mecklar)

„Auch wenn nicht in allen Fällen eine Einigung erzielt werden konnte, so war die Erörterung doch durchweg von Sachlichkeit und Zielorientiertheit geprägt“, so fasste Verfahrensführer Wolfgang Weber von der Umweltabteilung des Regierungspräsidiums den zweitägigen Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren für den hessischen Abschnitt der 380-kV-Höchstspannungsleitung vom niedersächsischen Wahle zum hessischen Mecklar zusammen.

Insgesamt waren von 137 Einwenderinnen und Einwendern 142 Einwendungen erhoben worden. 49 dieser Einwendungen kamen von Grundstückbetroffenen. Bei den übrigen handelte es sich um Sammeleinwendungen, die ausschließlich Allgemeintatbestände ansprechen.
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Mecklar, das Ende der 380 kV Leitung Wahle-Mecklar

Für den rund 65 Kilometer langen hessischen Abschnitt hatte das Regierungspräsidium Kassel das Planfeststellungsverfahren im März dieses Jahres eröffnet. Die im Zuge des Verfahrens eingereichten Stellungnahmen und Einwendungen von Trägern öffentlicher Belange und Privatpersonen wurden gesichtet und bearbeitet. TenneT unterstützte dabei das Regierungspräsidium Kassel zu fachtechnischen Aspekten. Der Erörterungstermin fand am 21. und 22. Oktober 2015 beim Regierungspräsidium in Kassel statt.

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Klick hier zum Bericht der osthessen-news.de/planfeststellungsverfahren-für-380-kv-leitung-wahle-mecklar

Erdkabel – ab in den Boden und alles ist gut ?

Kabinettbeschluss zu Erdkabeln setzt neue Prioritäten und schafft neue Probleme. Bodenschützer warnen vor Bodenschäden für Natur und Landwirtschaft.

Der Bundesverband Boden e.V. warnt eindringlich davor, den Vorrang von Erdkabeln als Allheilmittel anzusehen! Nur weil die Stromkabel nicht mehr zu sehen sind, ist die Gefährdung von Mensch und Natur nicht gleichzeitig gelöst.

Der Bundesverband Boden e.V. fordert darum:

Erdkabel müssen nur als Alternative zu Freileitungen geprüft werden. Es darf kein genereller Vorrang einer Technik vorgeben werden.
Räumliche und technische Varianten für Voll- und Teilverkabelung müssen bei der Umweltprüfung (SUP und UVP) als Alternativen einbezogen werden.
Bei Kabeltrassen müssen Vorgaben des Bundesbodenschutzgesetzes und der Bundesboden- und Altlastenverordnung beachtet werden.
Erdkabeltechnik muss an zusätzlichen Pilottrassen mit bodenkundlichem Monitoring erprobt werden.
Erdkabelvorhaben in Moor oder sensiblen Feuchtgebieten müssen ausgeschlossen werden.
Beim Bau der Kabeltrassen muss eine Bodenkundliche Baubegleitung gewährleistet sein.
Eine langfristige Beweissicherung sowie eine Absicherung im Schadens- oder Sanierungsfall sind sicherzustellen.

Klick hier: soll-galabau.de/erdkabel-ab-in-den-boden-und-alles-gut

380-KV-LEITUNG: Ganderkesee nach St. Hülfe …

Vor dem großen Buddeln wird der Boden untersucht
Tennet schreibt Grundeigentümer an – Grünes Licht für Anfang 2016 erwartet.

Von Karsten Kolloge,  Nordwest-Zeitung
GANDERKESEE/HARPSTEDT Im nördlichen Abschnitt der geplanten 380-kV-Leitung von Ganderkesee nach St. Hülfe deuten sich erste Maßnahmen an. Noch vor dem Planfeststellungsbeschluss (also quasi der Baugenehmigung) möchte Netzbetreiber Tennet bei den in der Gemeinde Ganderkesee vorgesehenen Erdkabelabschnitten den Baugrund untersuchen. Das hat das Unternehmen jetzt betroffenen Grundeigentümern mitgeteilt. Die genauen Termine stünden noch nicht fest und würden noch nachgemeldet, sagte Inga Wilken, Tennet-Referentin für Bürgerbeteiligung.
Klick hier :.nwzonline.de/vor-dem-grossen-buddeln-wird-der-boden-untersucht

380 kV Leitung: Ganderkesee nach St. Hülfe…

ENERGIEWENDE IM KREIS OLDENBURG
Oldenburger Kreislandvolk will Pacht für 380-kV-Leitung

Ein Bericht der neuen Osnabrücker Zeitung,
Thorsten Konkel ist dk-Redakteur in Ganderkesee
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Die Energiewende hat im Umspannwerk Ganderkesee begonnen: Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet hat dort das Stromnetz für die geplante 380-kV-Leitung von Ganderkesee nach St. Hülfe mit einer neuen Kompensationsspule aufgerüstet. Das Landvolk rät den von der 380-kV-Leitung betroffenen Mitgliedern gegenwärtig, keine Verträge zur Durchleitung des Stroms zu unterzeichnen. Foto: Thorsten Konkel

Klick hier: noz.de/oldenburger-kreislandvolk-will-pacht-fur-380-kv-leitung

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