Welpenschutz war gestern: Das EEG 2016 bringt mehr Wettbewerb: Ausschreibungen bestimmen künftig die Förderhöhe für Ökostrom…

Ökostrom, na klar – aber planvoll …Energiewende direkt Ausgabe 2. Jan. 2016

Es gilt allerdings auch: Boom ist gut, Planbarkeit ist besser. Schließlich muss der Strom vom Windrad oder Solardach auch überall zur Steckdose gelangen. Das funktioniert nur mit neuen Stromnetzen, und deren Ausbau muss mit dem Zuwachs an Ökostrom-Anlagen Schritt halten. Das eine funktioniert eben nur mit dem anderen, und daher ist für beide die Planbarkeit wichtig. Bei immer mehr erneuerbaren Energien müssen die Netze zudem einiges an Schwankungen abfedern können, um gut zu funktionieren. Denn erneuerbare Energien sind unstet: Je windiger und sonniger, desto mehr Strom fließt durch die Leitungen, je schattiger und windstiller, desto weniger. Klick hier:  http://www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2016/02/

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380 Kilovolt-Freileitung von Wahle nach Mecklar auf der Zielgeraden ?

Der Energieversorger TenneT ist bei der Planung der 380 Kilovolt-Freileitung von Wahle nach Mecklar auf der Zielgeraden. Die Trasse wird auch über Staufenberger Gebiet führen. Das Foto zeigt Strommasten bei Sichelnstein, links den der 110 kV-Bahnstromleitung, rechts den der 220 kV-Leitung. Die Gemeinde Staufenberg will, dass der Bahnstrommast zurückgebaut wird und die Leitung zusammen mit der 380 kV-Leitung auf ein Gestänge kommt. Foto: Krischmann

Der Energieversorger TenneT ist bei der Planung der 380 Kilovolt-Freileitung von Wahle nach Mecklar auf der Zielgeraden. Die Trasse wird auch über Staufenberger Gebiet führen. Das Foto zeigt Strommasten bei Sichelnstein, links den der 110 kV-Bahnstromleitung, rechts den der 220 kV-Leitung. Die Gemeinde Staufenberg will, dass der Bahnstrommast zurückgebaut wird und die Leitung zusammen mit der 380 kV-Leitung auf ein Gestänge kommt. Foto: Krischmann

Hann.Münden/Staufenberg.

Der Energieversorger TenneT ist bei der Planung der 380 Kilovolt-Freileitung von Wahle nach Mecklar auf der Zielgeraden.

Das Stromversorgungsunternehmen TenneT rechnet in der ersten Hälfte 2017 mit der Baugenehmigung für die 380-Kilovolt (kV)-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar im Leitungsabschnitt C. Der liegt zwischen dem Umspannwerk Hardegsen und der Landesgrenze nach Hessen.

Bitte beachten, in diesem Artikek geht es um die Baugenehmigung für den Leistungsabschnitt C

Klick hier zum vollständigen Artikel : Quelle hna.de 25.01.2016 von Helmut Krischmann 

Umstrittene „Uckermark-Leitung“ darf nicht gebaut werden…

Windstrom für Berlin

Der ostdeutsche Stromnetzbetreiber 50Hertz wollte die 115 Kilometer lange Höchstspannungsleitung errichten, um Windstrom schneller und zuverlässiger als bisher von Bertikow bei Prenzlau nach Neuenhagen bei Berlin zu übertragen. Eine 380-Kilovolt-Leitung sollte die bisher vorhandene 220-Kilovolt-Leitung ersetzen.

Seitdem NABU Brandenburg und Anwohner gegen die „Uckermark-Leitung“ klagten, ruhte der Bau. Unterirdische Kabel als Alternative lehnte 50Hertz ab. Zum einen sei diese Variante deutlich teurer, zudem sah das Unternehmen für die Erdverkabelung keine rechtlichen Grundlagen.

Klick hier: Video – www.rbb-online.de

Rekordkosten für Stromnetz Blackout-Abwehr kostet eine Milliarde Euro…

Der Ausbau der Stromnetze hinkt dem Boom bei den Erneuerbaren weiter hinterher. 2015 mussten die Netzbetreiber so stark eingreifen wie noch nie, damit in Deutschland nicht die Lichter ausgehen. Die Quittung bekommen die Verbraucher.

„Die Anspannung steigt“: Tennet-Chef Urban Keussen warnt vor steigender Belastung der Netze. Quelle: Julian Stratenschulte

„Die Anspannung steigt“: Tennet-Chef Urban Keussen warnt vor steigender Belastung der Netze.
Quelle: Julian Stratenschulte

Berlin. Maßnahmen zur Abwehr eines Blackouts haben im vergangenen Jahr zu Rekordkosten von etwa einer Milliarde Euro geführt. Bezahlen müssen das die Verbraucher über steigende Netzentgelte, die Teil der Stromrechnung sind. „Die Anspannung im Netz steigt – und das schneller als erwartet“, sagte Tennet-Geschäftsführer Urban Keussen. „Die Kosten für Maßnahmen, die das Stromnetz stabilisieren, haben bereits 2015 die Milliardengrenze geknackt.“ So fielen beim Netzbetreiber Tennet insgesamt rund 700 Millionen Euro an – darunter 225 Millionen Euro (2014: 74 Mio) für das Hoch- und Herunterfahren von Kraftwerken, 152 Millionen Euro (2014: 92 Mio) für den Abruf der Netzreserve und 329 Millionen Euro (2014: 128 Mio) für das Notabschalten von Windkraftanlagen. Der zweite große Netzbetreiber 50 Hertz, der sehr viel Windstrom im Norden und Osten transportieren muss, meldete kürzlich Ausgaben für die Netzstabilität von um die 300 Millionen Euro.

Klick hier, der vollständige Bericht der t.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft,  Veröffentlicht: 17.01.2016 19:12 Uhr

 

380 kV-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar, gemeinsamen Sitzung aller Ortsbeiräte der Gemeinde Ludwigsau und Kommunalpolitikern der Gemeinde Neuenstein.

LUDWIGSAU: ein Bericht der http://osthessen-news.de 13.01.2016

Nachdem sich die Kommunalparlamente und verantwortlichen Politiker der betroffenen Gemeinden in der Vergangenheit schon oft mit dem Problemfeld 380 kV-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar beschäftigen mussten, hat nun das Regierungspräsidium (RP) Kassel die Stellungnahmen des Hauses Tennet zu den Einwänden und Vorschlägen aus den Kommunen vorgelegt und angeboten, dass die betroffenen Kommunen vorab eine Stellungnahme zu der Erwiderung von Tennet abgeben können.

Diese wurden in einer gemeinsamen Sitzung aller Ortsbeiräte der Gemeinde Ludwigsau und Kommunalpolitikern der Gemeinde Neuenstein gesichtet und danach eine Stellungnahme erarbeitet. Zu der gemeinsamen Sitzung aller Ortsbeiräte in der Gemeinde Ludwigsau und Vertretern der Kommunalparlamente sowie des Gemeindevorstands konnte Ludwigsaus Bürgermeister Thomas Baumann auch seinen Amtskollegen aus Neuenstein Walter Glänzer, den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Neuensteiner Parlament Jürgen Schäfer, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Ludwigsau Peter Schütrumpf, die beiden Fraktionsvorsitzenden des Ludwigsauer Gemeindeparlaments Rainer Koch (SPD), Jörg Meckbach (CDU) begrüßen.
Klick hier: http://osthessen-news.de

Mehr Effizienz, Vorrang für Erdkabel, neues EEG: Der Jahreswechsel bringt Schwung in die Energiewende – und was ist für 2016 noch geplant?

imageAusgabe 01.2016

Seit zwölf Tagen gelten neue Regeln, um mehr aus Energie zu machen – und im Schaltjahr 2016 haben wir dafür sogar einen Tag mehr zur Verfügung. Was hat sich zum Jahreswechsel in Sachen Energiewende getan, was ist für 2016 geplant – und wie betrifft das eigentlich jeden von uns im Alltag? Hier die wesentlichen Neuerungen auf einen Blick.
2016: wichtige Schritte, große Ziele
Die Maßnahmen, die zum Jahreswechsel oder im Lauf des Jahres 2016 in Kraft treten, bringen Deutschland ein gutes Stück voran in Richtung Energiewende-Ziele: Bis 2020 soll in Deutschland 20 Prozent weniger Energie verbraucht werden als 2008. Die CO2-Emissionen sollen bis dahin sogar um 40 Prozent sinken. Außerdem sollen die erneuerbaren Energien im Jahr 2025 bis zu 45 Prozent des Stroms in Deutschland liefern. Auf diesem Weg sind wir schon im vergangenen Jahr ein gutes Stück vorangekommen: Wind, Sonne und Biomasse lieferten in 2015 knapp ein Drittel unseres Stroms – das machten sie hierzulande zur wichtigsten Stromquelle.
Im Jahr 2016 profitieren Verbraucher besonders: Energiefresser im Heizungskeller werden enttarnt und der Austausch von Heizungsanlagen wird gefördert. Auch beim Kauf von Lüftungsgeräten und Großkühlschränken wird es einfacher, sparsame Produkte sofort zu erkennen. Klick hier .bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2016/01/

Agenda 2016 der Samtgemeinde Baddeckenstedt…

Quelle: Salzgitter-Zeitung

Foto,Salzgitter-Zeitung

Samtgemeindebürgermeister Jens Range gab auf Anfrage einer Online-Tageszeitung einen Überblick über die Vorhaben und Herausforderungen der Samtgemeindeverwaltung im neuen Jahr. regionalwolfenbuettel.de/agenda- 07.01.2016 von Max Förster

Wolfenbüttel/Baddeckenstedt.   

Neben der fortwährenden Flüchtlingsarbeit stehen auch die Beschlussfassung des Brandschutzbedarfsplanes sowie die seit vielen Jahren erwünschte Verlegung einer Höchstspannungsleitung auf der Agenda der Samtgemeinde Baddeckenstedt.

Kollektive Anstrengungen bei Aufnahme und Integration von Flüchtlingen:

Die größte Herausforderung für die Samtgemeinde wird auch im Jahre 2016 die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen sein.“, erklärt Jens Range. Bereits heute leben in der SG Baddeckenstedt 180 Personen aus 24 unterschiedlichen Nationen. Bis 31. März erwarte die Samtgemeinde Baddeckenstedt mindestens 41 weitere Flüchtlinge, die aufgenommen werden sollen. „Diese hohe Anzahl an Flüchtlingen“, so Jens Range, „erfordert kollektive Anstrengungen nicht nur von Rat und Verwaltung sondern auch von der Vielzahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.“

Verlegung einer Höchstspannungsleitung:

Ein weiteres zentrales Thema für die Einwohnerschaft der Samtgemeinde Baddeckenstedt stelle der Ausgang des Planfeststellungsverfahrens für die 380-kV-Leitung „Wahle-Mecklar“ dar, die auf einer Strecke von mehr als zehn Kilometer Länge durch die Mitgliedsgemeinden Burgdorf und Baddeckenstedt verlaufen soll, erklärt Jens Range. Das Planfeststellungsverfahren für den ersten Teilabschnitt von Wahle bis Lamspringe soll laut Planfeststellungsbehörde und Vorhabenträger TenneT Mitte des Jahres 2016 beschlossen werden.

„Seit 10 Jahren setzt sich die Bürgerinitiative Innerstetal und Umgebung sowie Rat und Verwaltung der SG Baddeckenstedt für eine Erdverkabelung ein.“, heißt es von Jens Range. Mit dem im Dezember vom Bund beschlossenen Gesetz, welches die Möglichkeit eröffnet, auf einem zehn bis 20 Kilometer langen Teilabschnitt den Einsatz von Erdkabeln auf der Höchstspannungsebene zu testen, erhoffe man sich, so Jens Range, „dass der Vorhabenträger TenneT von der gesetzlichen Ermächtigung Gebrauch macht und für den Bereich der SG Baddeckenstedt ein Erdkabel zum Einsatz kommt.“

Beschlussfassung des Brandschutzbedarfsplanes:
Auch der Brandschutz für die 17 Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde wird ein wichtiges Thema in 2016 sein. Hier habe die Beschlussfassung des Samtgemeinderates zum Brandschutzbedarfsplan hohe Priorität, verrät Jens Range. Er diene dazu, den kommunalen Entscheidungsträgern eine fachlich fundierte Basis zu bieten, um zukünftige Organisations-, Personal- und Investitionsentscheidungen, wie beispielsweise der Neubau/Erweiterung von Gerätehäusern oder ein zukunftsgerichtetes Fahrzeugkonzept, treffen zu können.

Kommunalpolitische Veränderungen durch Wahlen:
Mit den anstehenden Wahlen im September stünden zudem, kommunalpolitisch gesehen, große Veränderungen an, erklärt Jens Range. So sollen neben einigen langjährigen Ratsmitgliedern auch nach 20 jähriger Amtszeit zwei Bürgermeister von Mitgliedsgemeinden und zudem nach mehr als 24 Dienstjahren auch der Samtgemeindebürgermeister als Hauptverwaltungsbeamter ausscheiden.

 

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