Kinoabend mit Diskussion: „POWER TO CHANGE – die Energierebellion“ Sonntag 29. 5. 17:30 Uhr, Thega Lichtspiele…

Hallo Mitstreiter, das könnte ein interessanter Filmabend werden.

Hildesheim: 

POWER TO CHANGE- die Energierebellion“ heißt der neueste Film des Regisseurs Carl A. Fechner. Er ist ein eindrucksvolles Plädoyer für die rasche Umsetzung der Energiewende-mit 100 % erneuerbaren Energien.

In Hildesheim läuft der Film erstmals am Sonntag den 29. Mai in der Thega.

Anschließend diskutieren:

· der SPD Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal, Sprecher des Arbeitskreises Energie und Wirtschaft der SPD Bundestagsfraktion

· Anja Lippmann,Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Hildesheim – Peine,

· und Matthias Köhler, BUND Kreisgruppe Hildesheim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands

mit den Zuschauern.

Dabei wird es nicht nur um die Inhalte des Films, sondern auch um die Frage gehen, wie die Energiewende hier vor Ort vorangetrieben werden kann. Schließlich hat sich auch der Landkreis Hildesheim das Ziel gesetzt, komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen. Das wird ohne gleichzeitige deutliche Energieeinsparungen nicht möglich sein. Wo findet die Energiewende in Stadt und Landkreis bereits statt? Was bedeutet das für uns als Energieverbraucher und -produzenten? Wann werden wir unabhängig von fossilen Energien? Wie wirkt sich die Energiewende auf Natur und Landschaft aus? Antworten auf diese und weitere Fragen der Zuschauer sollen nach der um 17:30 Uhr beginnenden Vorstellung des Films gefunden werden.

Quelle : http://hildesheim.bund.net/

Ausgabe 11/2016 Energiewende direkt..

imageBesser fürs Klima, mehr im Geldbeutel

Mehr aus Energie machen – aber richtig: Dafür bringt das Bundeswirtschaftsministerium zwei neue Förderprogramme an den Start.

© gettyimages.de/Westend61

© gettyimages.de/Westend61

Sparen, na klar – aber richtig
68,5 Prozent der Unternehmen im Land wollen laut „Energieeffizienz-Index“ ihre Effizienz künftig um mehr als zehn Prozent steigern. Ein deutlicher Sprung: Mitte 2015 waren es noch 20,6 Prozent der Unternehmen. Allerdings investieren Unternehmen mitunter auf kurze Sicht. Sie setzen auf Einsparmaßnahmen, die das ausgegebene Geld möglichst schnell wieder reinholen. Aber: Energiesparmaßnahmen, die mittel- bis langfristig angelegt sind, können manchmal viel mehr bringen.
Auch zu Hause ist Energiesparen „in“. Allein im vergangenen Jahr wurden etwa mithilfe der KfW-Förderprogramme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren Investitionen von fast 40 Milliarden Euro angestoßen – rund 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotzdem setzen viele Menschen im Alltag beim Sparen auf „billig“ statt „sparsam“. Ist die alte Lampe kaputt, gibt es oft eine günstige neue. Doch auch die billigste Ersatzlampe kommt auf lange Sicht teurer, wenn sie mehr Strom verbraucht.
Energiesparen ist also das eine. Richtig sparen das andere. Das soll bald einfacher werden.

Klick hier: bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2016/11/

 

Energiewende direkt: Sonderausgabe effizient…

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Deutschland macht’s effizient“
Energieeffizienz lohnt sich für jeden von uns: Um das zu zeigen, hat das Bundeswirtschaftsministerium eine breit angelegte Informationsoffensive gestartet.

Bundesminister Sigmar Gabriel: „Bei dieser Kampagne geht es darum, mehr mit weniger zu machen. Mehr Wohlstand, mehr Wachstum, mehr Lebensqualität mit weniger Energieverbrauch. Das ist etwas anderes als der vor 30 Jahren stattgefundene Aufruf zum Energiesparen.“

Klick zum Interview: www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2016/10/Video/topthema.html

 

Energiewende direkt: “ E “ hat Vorfahrt

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Die Chancen, die Elektromobilität fürs Klima und die Energiewende bietet, liegen auf der Hand. Lädt man E-Fahrzeuge mit Strom aus Sonne und Wind, fahren sie praktisch ohne Schadstoffausstoß. Deshalb soll künftig belohnt werden, wer E-Fahrer werden will. Darauf haben sich die Bundesregierung und die Autoindustrie geeinigt – ein Aufbruchssignal ins elektrische Zeitalter.

© BMWi / Susanne Eriksson; v.l.n.r.: die Bundesminister Alexander Dobrindt, Dr. Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel sowie der Vorsitzende der Bundespressekonferenz, Dr. Gregor Mayntz Wohin Sie auch reisen, die Autos deutscher Hersteller sind meistens schon da. Gilt das bald auch für Elektroautos?

© BMWi / Susanne Eriksson; v.l.n.r.: die Bundesminister Alexander Dobrindt, Dr. Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel sowie der Vorsitzende der Bundespressekonferenz, Dr. Gregor Mayntz
Wohin Sie auch reisen, die Autos deutscher Hersteller sind meistens schon da. Gilt das bald auch für Elektroautos?

Bis zu 4.000 Euro für E-Neuwagen:
Wer sich für ein E-Fahrzeug entscheidet, soll bald kräftig profitieren. Käufern von Elektrofahrzeugen winken künftig 4.000 Euro Kaufprämie. Sie soll bis maximal 2019 gelten. Die Kosten wollen Staat und Automobilindustrie zu je 600 Millionen Euro gemeinsam stemmen. Zuerst muss die Einigung aber noch im Kabinett beschlossen werden.
Damit die Entscheidungen zügig umgesetzt werden können, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Zuständig für die Umsetzung ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Klick hier: http://www.bmwi-energiewende.de

Übersicht zum aktuellen Verfahrensstand Abschnitt A (Umspannwerk Wahle – Umspannwerk Lamspringe)

Baddeckenstedt – Burgdorf: Untersuchungsraum für Erdkabelpilotstrecke im nördlichsten Abschnitt der Wahle-Mecklar-Leitung liegt vor.

Abschnitt A (Umspannwerk Wahle – Umspannwerk Lamspringe)

Im September 2013 hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) das Genehmigungsverfahren für den ca. 59 Kilometer langen Abschnitt A, vom Umspannwerk Wahle bis zum Umspannwerk Lamspringe, eröffnet. Die im Rahmen des gesetzlichen Beteiligungsverfahrens eingegangenen Einwände und Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Träger öffentlicher Belange wurden im Anschluss bearbeitet. Der Erörterungstermin fand vom 4. bis 6 Mai und am 8. Mai 2015 in Hildesheim statt. Aufgrund der geänderten Gesetzeslage seit 1.1.2016 wird TenneT eine Erdkabelpilotstrecke auch im Abschnitt A umsetzen.

Das aktuell laufende Planfeststellungsverfahren wird weiter fortgesetzt. Die geänderten Planungen werden im Rahmen eines so genannten Planänderungsverfahrens, mit den gesamten Antragsunterlagen erneut öffentlich ausgelegt. Nähere Informationen gibt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) als verfahrensführende Behörde bekannt, sobald diese vorliegen.

http://www.tennet.eu/de/netz-und-projekte/onshore-projekte/wahle-mecklar/verfahrensstand.html

380 kV Erdkabelpilot Strecke, Wahle – Mecklar

Baddeckenstedt – Burgdorf:

Tiere und Pflanzen an der Höchstspannungs-Trasse werden erfasst. Auch die Hamster werden schon gezählt. Bis zum Oktober laufen die vorbereitenden Untersuchungen für das Erdkabel.

Die Fachleute der Firma ERM waren schon einmal im Auftrag des Netzbetreibers Tennet in der Samtgemeinde Baddeckenstedt unterwegs, als sie eine Freileitungs-Trasse für die 380-kV-Höchstspannungsleitung von Wahle nach Mecklar suchten.

Jetzt aber gilt es wie berichtet, das Pilotprojekt Erdkabel vorzubereiten, das die Freileitung zwischen Salzgitter-Lesse bis  östlich der A7, Sillium, ersetzen soll. Dabei wird die Tier- und Pflanzenwelt noch einmal unter anderen Prämissen genau erfasst.

Dies soll laut Tennet-Ankündigung „ausschließlich auf den voraussichtlich vom Leitungsbau betroffenen Grundstücken“ geschehen. Es sollen besonders wertvolle natürliche und naturnahe Lebensräume sowie „artenschutzfachlich relevante und geschützte Tier- und Pflanzenarten“ registriert werden.

Die ERM-Mitarbeiter werden dabei bis Oktober mit der Firma TNL-Umweltplanung zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Eingriffe in Natur und Landschaft beim späteren Bau so gering wie möglich zu halten. Für die Kartierung ist es laut Tennet unvermeidlich, die Grundstücke zu betreten. Was und wie aber wird alles gezählt?

Übersichtskartierung Arten

Diese Begehung findet überwiegend von vorhandenen Wegen aus statt. Dabei werden potenzielle Habitatflächen an der Trasse auf 300 Metern Breite untersucht.

Feldhamster

Anders als zunächst angekündigt findet die Erfassung von Feldhamstern bereits jetzt stichprobenartig statt, auf etwa 20 Prozent der Gesamtfläche des Untersuchungsraums 500 Meter beidseits der Erdkabeltrasse auf landwirtschaftlich genutzten Flächen statt, meist mit Getreide bestandene Flächen. Um die Feldhamsterbauten zu finden, gehen bis zu vier Kartierer in Reihen mit Abständen von 20 bis 50 Metern über die Flächen, nach Möglichkeit in den Fahrspuren.

Brutvögel

Die Erfassung der tagaktiven Vogelarten erfolgt durch das Abgehen vom Untersuchungsraum in den frühen Morgenstunden, überwiegend auf Wegen. Die nachtaktiven Vogelarten sollen in möglichst windstillen und trockenen Nächten aufgespürt werden.

Rastvögel

Zur Erfassung der Rastvögel wird eine Punkt-Stopp-Zählung von erhöhten Geländepunkten aus durchgeführt.

Amphibien

Es erfolgen Begehungen der Gewässer-Probeflächen (Tages- und Nachtkontrollen) in der Zeit von April bis Juni, während derer die Amphibien akustisch über ihre Rufe zur Paarungszeit erkennbar sind. Kescherfang ist zum Nachweis des Kammmolchs nötig. An drei Terminen werden Reusen zur Molchzählung ausgelegt.

Übersichtskartierung Brutvögel

Auch diese Erfassung möchten die Fachleute laut Tennet-Angabe überwiegend von vorhandenen Wegen aus vornehmen. Die Übersichtsbegehung zu planungsrelevanten Brutvogelhabitaten erfolgt einmalig und flächendeckend im Untersuchungsraum von jeweils 1000 Metern auf jeder Seite der Erdkabeltrasse. Dabei werden die Probeflächen für die Brutvogel-Revierkartierung festgelegt. Zum anderen stellt die Übersichtskartierung eine Ergänzung zur Brutvogel-Revierkartierung dar.