Energiewende direkt Ausgabe 21/16 : Auf dem Weg zu weitgehender Klimaneutralität

Der Klimaschutzplan 2050 weist den Weg zu einem weitgehend treibhausgasneutralen Deutschland und sichert gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.

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Der Klimaschutzplan 2050 ist beschlossen. Das Bundeskabinett einigte sich auf eine Strategie, wie Deutschland in den nächsten Dekaden zu einem weitgehend treibhausgasneutralen Land werden soll, ohne dabei die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu gefährden. „Wir haben eine sehr gute und ausgewogene Lösung gefunden“, sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Er hatte sich in den Verhandlungen dafür eingesetzt, dass die vom Rückgang der Kohleverstromung betroffenen Regionen realistische Perspektiven erhalten. „Nur wenn wir Klimaschutz mit dem Erhalt der industriellen Arbeitsplätze auch in der energieintensiven Industrie verbinden, werden uns andere Länder in unserer sehr ambitionierten Klimaschutzpolitik folgen“, so Gabriel. Die Beratungen hätten sich gelohnt, denn immerhin gehe es um nicht weniger als die strategische Ausrichtung für einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren (das komplette Statement von Sigmar Gabriel finden Sie hier).

 

Widerstand gegen Suedlink wächst: Göttinger Rat verabschiedet Antrag…

Grabemaschine: Mit dieser Technologie werden Erdkabel verlegt. In Göttingen wächst der Widerstand gegen Suedlink. © privat/nh

Grabemaschine: Mit dieser Technologie werden Erdkabel verlegt. In Göttingen wächst der Widerstand gegen Suedlink. © privat/nh

Göttingen. Der Widerstand gegen die geplante Gleichstrom-Höchstspannungstrasse Suedlink, die durch die Landkreise Göttingen und Northeim führen soll, wird stärker.

Der Göttinger Stadtrat hat einstimmig einen Dringlichkeitsantrag gegen die Bündelung von Trassen westlich der Uni-Stadt verabschiedet.

Scherer: Starkes Zeichen

CDU-Fraktionschef Dr. Hans-Georg Scherer hatte den Antrag eingebracht. Dass alle Fraktionen den Vorstoß unterstützen, ist aus seiner Sicht „ein ganz starkes Zeichen“. Es sei wichtig, dass sich Göttingen gemeinsam wehrt, um nicht zum „Leitungsklo“ zu werden.

Massive Bedenken

Der Rat der Stadt Göttingen fordert in dem Entschluss den Oberbürgermeister auf, „umgehend die massiven Bedenken der Stadt gegen eine Bündelung der Hochspannungsleitungen Wahle-Mecklar und Suedlink auf dem westlichen Stadtgebiet in das Planungsverfahren einzubringen“. Hintergrund: Die „drohende Überbündelung von Trassen“ beschneidet aus Sicht des Rates die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten des Oberzentrums Göttingen mit seinen westlichen Stadtteilen in unzumutbarer Weise.

Flächenutzungsplan

Der neue Flächennutzungsplan der Stadt reicht laut Resolution bei der konkreten Wohnraumplanung zunächst nur bis zum Jahr 2030. „Darüber hinaus benötigt die aufstrebende Universitätsstadt aber langfristig deutlich mehr Flächenreserven, die nun auf unabsehbare Zeit durch die Leitungskorridore beschnitten werden“, heißt es weiter. Zudem überdecke der jetzt vorgestellte Planungsraum den Ortsteil Hetjershausen fast vollständig und schneidet die Wohngebiete von Esebeck, Elliehausen und Groß-Ellershausen. „Dies wird bei der Feinplanung zwangsläufig dazu führen, dass die endgültige Trasse extrem wohnortnah geführt werden muss“, befürchten die Ratsmitglieder.

Vorrang für Ostroute

Nach Auffassung der Stadt Göttingen sollte einer Trassenführung östlich des Stadtgebiets „eindeutiger Vorrang“ eingeräumt werden.

Zwei Varianten

Zwei mögliche Hauptrouten werden für Suedlink durch den Landkreis Göttingen vorgeschlagen. Die erste Variante führt aus dem Bereich Nörten-Hardenberg kommend westlich an Göttingen, Rosdorf und Friedland vorbei und weiter in den Werra-Meißner-Kreis. In der zweiten Variante kommt die Stromtrasse aus dem Bereich Katlenburg-Lindau und führt über Duderstadt nach Thüringen. Quelle http://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen  Bernd Schlegel

Die Suedlink Erdkabel verlaufen durch den Landkreis, nur wo…

Nun ließ Tennet zwar keine Zweifel darüber offen, dass die Erdkabel den Landkreis kreuzen – wo genau der Korridor aber schließlich liegen soll, blieb weiterhin unklar. Fest stünden bisher lediglich drei mögliche Varianten: der Korridor durch das Leinetal, durch das Despetal oder durch den Ostkreis (siehe Grafik), wie Tennet-Bürgerreferent Tom Wagner vor rund 100 interessierten Bürgern deutlich machte.

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Quelle Kehrwieder am Sonntag: http://www.e-pages.dk/kehrwieder/55/fullpdf/1.pdf

SuedLink: Verlauf der Stromtrasse noch unklar…

Baddeckenstedt, Ortsteil Oelber am weißen Wege:

Nach der Hildesheimer Allgemeinen berichtet nun auch die Salzgitter-Zeitung, über das Netzbauprojekt SuedLink.

Quelle SZ.-Zeitung 04.11.2016 Udo Starke

Quelle SZ.-Zeitung 04.11.2016 Udo Starke

 

Besucher informierten sich an verschiedene Stände – von einem Modell einer Erdkabel-Trasse mit Baggern und Baufahrzeugen bis hin zu Computer-Bildschirmen.
Die vorgestellte Plattform basiert auf einem Geographischen Informationssystem (GIS). Auf dieser Plattform kann sich jeder Interessierte online einen Überblick über den vorgeschlagenen Verlauf der Erdkabel-Korridore – auch durch unseren Gemeinden – verschaffen und bereits aufgenommene Hinweise anderer Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen.
Diese Beteiligung ist nur noch bis zum 29.11.2016 geöffnet !

Klick hier zum Geographischen Informationssystem GIS https://gis.ilf.com/K509/synserver?project=K509

 

 

SuedLink läuft „auf jeden Fall durch den Kreis“…

Kreis Hildesheim ­ Die Erdkabel der Höchstspannungsleitung Süd.Link sollen auf jeden Fall durch den Landkreis Hildesheim verlaufen. Das hat Tom Wagner, Bürgerreferent des Netzbetreibers Tennet, am Montagabend bei der Bürgerinfo des Unternehmens im Hildesheimer Kreishaus deutlich gemacht. Demnach sei noch völlig offen, ob die Variante durch das Leinetal, durch das Despetal oder durch den Ostkreis (siehe Karte) komme. „Aber einer dieser Korridore wird es am Ende sein“, sagte Wagner und untermauerte damit, was Tennet­Vorstand Lex Hartman vor einigen Wochen gegenüber dieser Zeitung erklärt hatte. „Wir erwarten schon, dass eine der jetzt veröffentlichten Versionen zum Tragen kommt“, so der Holländer damals. Stefan Drygalla­Hein von der Bundesnetzagentur, die am Ende den Korridor aussucht und die Genehmigung erteilt, hieb in dieselbe Kerbe. „Zwar ist in einem solchen Verfahren theoretisch immer noch alles möglich, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon sehr hoch, dass es sich bei einer der jetzt präsentierten Varianten konkretisiert.“

Foto dpa

Foto dpa

Überraschung unwahrscheinlich

Drygalla­ Hein wies auf einen wichtigen Unterschied des laufenden „Verfahrens nach Bundesfachplanung“ gegenüber der von der Leitung Wahle­Mecklar bekannten Vorgehensweise hin. Damals sei im Raumordnungsverfahren ein Korridor ausgesucht worden – in der Planfeststellung habe sich die Genehmigungsbehörde aber noch einmal für eine andere Route entscheiden können. „Das ist diesmal nicht so: Wenn wir den einen Kilometer breiten Korridor festlegen, steht fest, dass die genaue Trasse am Ende auch darin liegt“, sagte er. Details gab es noch kaum – bis auf den Hinweis, dass zum Beispiel die Innerste „unterbohrt“ werden soll. Dort will Tennet eine Technik nutzen, die es ermöglicht, auf bis zu einem Kilometer Entfernung Kabel zu verlegen, ohne zu buddeln. Ob diese Methode auch ackerschonend auf der ganzen Strecke angewandt werden könnte, vermochte Tennet­ Mann Wagner nicht zu beantworten: „Klar ist, dass bis zum Baubeginn noch vier Jahre vergehen und die Technik sich weiterentwickelt“, sagte er auf Nachfrage von Guido Franke von der Bürgerinitiative Südkreis. Wagner kündigte an, im Frühjahr werde der Netzbetreiber eine der derzeit drei Varianten als Vorzugstrasse vorschlagen. „Alle drei werden aber in der gleichen Tiefe untersucht“, betonte er. Welche zum Tragen kommt, entscheidet dann die Bundesnetzagentur.

Sachliches Klima bei Bürgerinfo.

Gut 100 Bürger, darunter auch viele Verwaltungs­Vertreter und Kommunalpolitiker, waren am Montagabend zu der Veranstaltung im großen Sitzungssaal des Kreishauses gekommen. Tennet hatte dort verschiedene Stände aufgebaut – von einem Modell einer Erdkabel­ Trasse mit Baggern und Baufahrzeugen bis hin zu Computer­ Bildschirmen, an denen Besucher und Mitarbeiter auf detaillierten Kartenausschnitten lokale Besonderheiten erörterten. Das Klima war mit früheren Veranstaltungen von Tennet zu den Stromtrassen Wahle­Mecklar oder Süd.Link kaum zu vergleichen. Vorwürfe oder Grundsatzdiskussionen über die Energiewende gab es kaum. Da bei Erdkabeln das Landschaftsbild kein Thema mehr ist, waren es vor allem Landwirte, die sich informieren wollten und sich vielfach auch zu Wort meldeten. Ihnen ging es meist um Fragen wie die Erwärmung des Ackerbodens im Bereich der Kabel, um Entschädigungszahlungen für die Nutzung ihrer Felder und entgangene Ernten sowie um die Sorge, ihre Drainagesysteme könnten durch die Bauarbeiten Schaden nehmen.

Weitere Info in Kürze.

In den nächsten Tagen sind in der Region noch zwei weitere Bürgerinformationen von Tennet zu Süd.Link geplant. Gestern von 17 bis 20 Uhr war man im Dorfgemeinschaftshaus Oelber, Kirchkamp 1, um mögliche Auswirkungen im Bereich der Gemeinde Baddeckenstedt, die auch schon durch Wahle­Mecklar berührt ist. Ein weiterer Termin ist am nächsten Dienstag, 8. November, für den Landkreis Peine geplant. Dort betrifft das Projekt unter anderem die Gemeinde Hohenhameln, wo die östliche Süd.Link­Variante verläuft. Die Bürgerinfo ist von 17 bis 20 Uhr im Hotel­Restaurant Schönau in der Peiner Straße 17 in Peine­Stederdorf.

Quelle Hildesheimer Allgemeine von Tarek Abu Ajamieh 01.11.2016

Beteiligungsplattforn, SuedLink nur bis 29.11.2016 geöffnet…

Auf den Info-Forum Veranstaltungen der TenneT, wurden die Teilnehmer auf die Planungsbeteiligung hingewiesen !

                               Diese Beteiligung ist nur noch bis zum 29.11.2016 geöffnet !
Die Plattform basiert auf einem Geographischen Informationssystem (GIS). Auf dieser Plattform kann sich jeder Interessierte online einen Überblick über den vorgeschlagenen Verlauf der Erdkabel-Korridore – auch durch unseren Gemeinden – verschaffen und bereits aufgenommene Hinweise anderer Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen.

https://gis.ilf.com/K509/synserver?project=K509

Hier eine Kurzanleitung:
So können Sie sich online an der Planung von SuedLink beteiligen…Sie haben die

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BI Erdkabel Innerstetal und Umgebung Volker Schäfer