Der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil will offene Fragen zum Thema Stromtrasse Südlink klären…

Geplante Erdkabel-Stromtrasse SUEDLINK durch den Kreis Peine: 

Nachdem das Unternehmen Tennet den Antrag für die Gleichstromtrasse Südlink bei der Bundesnetzagentur eingereicht hatte, lud Staatssekretär Rainer Baake vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu einer Informationsveranstaltung in Berlin ein.

Alle Bundestagsabgeordneten, deren Wahlkreis entlang des Trassenkorridors von Südlink liegt, konnten sich über die Bundesfachplanung für die Trasse informieren. Mit dabei war der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD), zweiter von rechts.
Nachdem Staatssekretär Baake die Notwendigkeit eines beschleunigten Ausbaus der großen Übertragungsnetztrassen für die Energiewende hervorgehoben und die nächsten Verfahrensschritte skizziert hatte, standen unter anderem Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, und Lex Hartmann, Vorstandsmitglied von Tennet, den über 60 Abgeordneten und Mitarbeitern Rede und Antwort.
Dazu sagt Hubertus Heil: „Das Peiner Land ist von den Planungen für den Südlink betroffen. Es gibt viele Fragen zu klären, zum Beispiel die Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungen entlang der geplanten Trassenverlegung und die Regelung sowie Höhe von Entschädigungszahlungen für unsere Landwirte. Klar ist, dass von der Bundesnetzagentur neben der östlich von Hannover durch den Landkreis Peine führenden Trasse gleichberechtigt auch eine Alternative geprüft wird, die westlich von Hannover verläuft. Unbestritten ist, dass Deutschland für eine erfolgreiche Energiewende leistungsfähige Übertragungsnetze braucht. Ich setze mich dafür ein, dass die Lösung gewählt wird, die für Mensch, Natur und Landwirtschaft am verträglichsten ist.“ Quelle: t.paz-online.de/Peiner-Land/Stadt-Peine/

Wichtiger Tag für Stromtrasse Suedlink…

Unterirdisches Erdkabel statt Freileitung mit riesigen Strommasten – so soll die Suedlink-Stromautobahn umgesetzt werden. Die Trasse ist eines der zentralen Projekte für die Energiewende in Deutschland.

Netzbetreiber Tennet hat die Pläne für die Erdkabel-Trasse am Freitag bei der zuständigen Bundesnetzagentur eingereicht. Die Trasse beginnt in Schleswig-Holstein. Mit Suedlink soll der im Norden erzeugte Windstrom nach Süden transportiert werden. Die Trasse hat eine Länge von 800 Kilometern.

Der vollständigen Bericht, NDR 1 Niedersachsen hier: NDR.de/Wichtiger-Tag-fuer-Stromtrasse-Suedlink,

NDR 1 Welle Nord – Video 17.03.2017 09:00 Uhr Autor/in: Rauterberg, Carsten
Der Bau gigantischer unterirdischer Stromtrassen quer durch Deutschland nimmt konkrete Formen an. Heute reicht Tennet die Pläne für die Erdkabel-Trasse Suedlink ein.

Süd.Link: Tennet will durch den Ostkreis…

Kreis Hildesheim – Der Stromnetzbetreiber Tennet will seine Süd.Link-Stromtrasse durch den östlichen Landkreis führen. Das erfuhr der Hildesheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal bei einer Informationsveranstaltung mit Tennet-Vorstandschef Lex Hartman.

Unter ursprünglich drei möglichen Trassen im Landkreis will Tennet diejenige bei der Bundesnetzagentur beantragen, die unter anderem zwischen Hoheneggelsen und Feldbergen hindurchführt und dann bei Wartjenstedt und Grasdorf verläuft, ehe sie südlich durch den Ambergau und an Lamspringe vorbei den Landkreis in Richtung Süden verlässt.

Der Netzbetreiber hält diese Variante offenbar geeigneter als die ebenfalls geprüften Routen durch das Leinetal sowie durch das Despetal. Süd.Link soll entgegen den ursprünglichen Plänen nicht als Freileitung gebaut, sondern komplett unterirdisch verlegt werden.

Für die Samtgemeinde Baddeckenstedt würde das bedeuten, dass sie mit Süd.Link und Wahle-Mecklar zwei Erdkabel-Trassen auf ihrem Gebiet bekommt. Ob die Vorzugstrasse wirklich zum Tragen kommt oder ob doch eine der anderen Varianten gewählt werden, muss die Bundesnetzagentur nun im Genehmigungsverfahren entscheiden. Quelle Hildesheimer Allgemeine Tarek Abu Ajamieh

SuedLink-Trasse -TenneT leitet Bundesfachplanung ein…

Landkreis Wolfenbüttel: Der SuedLink-Netzbetreiber TenneT gab nun bekannt, dass die Bundesfachplanung auf den Weg gebracht werden soll.

Die geplante Trasse würde dann auch durch den Landkreis Wolfenbüttel verlaufen.

In die gelante SuedLink Trasse kommt Bewegung. Der Netzbetreiber will nun Mitte März die Bundesfachplanung einleiten. Die pinkfarbene Linie zeigt den Vorschlagskorridor. Foto: TenneT

 Erst im Februar hatte sich der Kreistag Wolfenbüttel mit einer Resolution gegen die geplante Trasse ausgesprochen. 

Nun scheint TenneT einen weiteren Schritt in die Richtung zu machen, die von der Kommunalpolitik entschieden abgelehnt wird. Aus einer Pressemitteilung geht hervor, dass die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und TransnetBW nun den vorläufigen Vorschlagskorridor (pink) sowie eine durchgehende Alternative (lila Linie) und weitere mögliche Korridorvorschläge (gelbe Linie) für SuedLink veröffentlicht haben. Den Antrag auf Bundesfachplanung wollen die Projektpartner am 17. März einreichen.

 

Verlauf durch Baddeckenstedt

SuedLink soll ab 2025 als Gleichstrom-Erdkabelverbindung die windreichen Regionen Norddeutschlands mit Bayern und Baden-Württemberg verbinden. Sie wird in Wilster und Brunsbüttel beginnen; Endpunkte sollen Grafenrheinfeld und Großgartach sein.

Im Landkreis Wolfenbüttel würde die Trasse durch die Samtgemeinde Baddeckenstedt verlaufen. Das Projekt ist in insgesamt fünf Teilabschnitte aufgeteilt, für die die Vorhabenträger jeweils die Bundesfachplanung beantragen. Auf den Antrag zum ersten Abschnitt folgen bis Ende April die Anträge für die weiteren Abschnitte. TenneT und TransnetBW kündigen an, ab Ende März den Planungsstand und weitere Beteiligungsmöglichkeiten auf Bürger-Informationsveranstaltungen vorzustellen.

Nach der Einreichung der Anträge soll die Bundesnetzagentur die Unterlagen prüfen und Antragskonferenzen ausrichten, zu denen Träger öffentlicher Belange, Umweltverbände und Landesbehörden eingeladen sind und an denen alle interessierte Bürger teilnehmen können. Am Ende der Bundesfachplanung soll die Behörde dann einen Trassenkorridor festlegen. Dieser soll Ausgangspunkt für das darauf folgende Planfeststellungsverfahren sein, das über den genauen Verlauf der Verbindung innerhalb des Korridors entscheiden wird. Quelle regionalwolfenbuettel.de Anke Donner

Hier soll die Südlink-Trasse verlaufen…

Berichte aus : NDR1 Niedersachsen, Hildesheimer Allgemeine, HAZ.de

Hildesheimer Zeitung von 07.03.2017

Kreis Hildesheim – Der Stromnetzbetreiber Tennet will seine Süd.Link-Stromtrasse durch den östlichen Landkreis führen. 

Unter ursprünglich drei möglichen Trassen im Landkreis will Tennet diejenige bei der Bundesnetzagentur beantragen, die unter anderem zwischen Hoheneggelsen und Feldbergen hindurchführt und dann bei Wartjenstedt und Grasdorf verläuft, ehe sie südlich durch den Ambergau und an Lamspringe vorbei den Landkreis in Richtung Süden verlässt.

Der Netzbetreiber hält diese Variante offenbar geeigneter als die ebenfalls geprüften Routen durch das Leinetal sowie durch das Despetal. Süd.Link soll entgegen den ursprünglichen Plänen nicht als Freileitung gebaut, sondern komplett unterirdisch verlegt werden.

Für die Samtgemeinde Baddeckenstedt würde das bedeuten, dass sie mit Süd.Link und Wahle-Mecklar zwei Erdkabel-Trassen auf ihrem Gebiet bekommt.

Ob die Vorzugstrasse wirklich zum Tragen kommt oder ob doch eine der anderen Varianten gewählt werden, muss die Bundesnetzagentur nun im Genehmigungsverfahren entscheiden. Tarek Abu Ajamieh


haz.de

Die Stromautobahn Südlink soll durch den Osten der Region Hannover über Gebiete der Stadt Burgdorf und der Gemeinde Uetze verlaufen. Eine Westvariante von Neustadt aus über das Deistervorland Richtung Springe wäre damit vom Tisch.

Hannover. Die Stromtrasse soll Windstrom von den Küsten quer durch Deutschland in den Süden transportieren und nach heftigem Widerstand aus der Bevölkerung statt als Freileitung an Masten in Form von Erdkabeln verlegt werden. Die Netzbetreiber Tennet und Transnet haben mehrere Varianten gegeneinander abgewogen und informieren derzeit Abgeordnete, Landräte und Verwaltungen über das Ergebnis. Wie am Dienstag bekannt wurde, haben sich die Unternehmen in der Region für die Ostvariante entschieden. Die ist zwar länger, aber nach einer umweltplanerischen Bewertung geeigneter, heißt es.

 

.

.SuedLink, östliche Trasse dunkel blau gezeichnet…Das möchte Tennet: Einen Verlauf östlich von Hannover .  Als Alternative sieht der Netzbetreiber zwei westliche Varianten. Hinweis: Die Darstellung bildet den etwaigen Verlauf des Vorschlags ab. Die eingezeichnete Linie zeigt den Mittelpunkt des Korridors, der eine Breite von 500 bis 1000 Metern hat.)

Tennet favorisiert die östliche Trasse, durchquert den östlichen Landkreis Hildesheim und die Samtgemeinde Baddeckenstedt.

NDR: Niedersachsen 18.00 Uhr – 07.03.2017 

Suedlink: Tennet entscheidet sich für Ostvariante:

Der Stromnetzbetreiber Tennet hat bekannt gegeben, wo die Stromtrasse „Suedlink“ nach seinen Wünschen verlaufen soll. Das Unternehmen hat sich für eine Ostvariante der Trasse entschieden. Das neue Tennet-Erdkabel soll in Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) aus der Nordsee kommend Land erreichen. Von dort soll es nach Süden verlaufen, etwa auf Höhe von Sittensen (Landkreis Rotenburg) nach Osten abknicken und in Richtung Südosten bis etwa zur A 7 führen. Die Autobahn soll am südwestlichen Ende der Lüneburger Heide unterquert werden. Die Trasse soll demnach westlich an der Lüneburger Heide vorbeiführen und einen großen östlichen Bogen um Hannover herum schlagen. Der Harz liegt wie bisher östlich der Trasse. Im Plan niedergeschrieben sind daneben noch zwei westliche Alternativkorridore für das Erdkabel. Über die unterirdische Stromleitung will Tennet Windstrom von Nord- nach Süddeutschland transportieren.

Zum NDR 1 Niedersachsen: Bericht und Video: ndr.de/nachrichten/-Tennet-entscheidet-sich-fuer-Ostvariante

 

 

Die Auswirkungen der 380-KV-Leitung auf ihre Äcker könnten stark sein, fürchten Landwirte aus Lesse…

„Es dürfen uns keine wirtschaftlichen Nachteile entstehen. Es kann nicht sein, dass wir auf Schäden sitzen bleiben.“ Ulrich Ebeling, Landwirt aus Lesse.

Darum sehen wir Erdkabel kritisch

Quer über seine Felder sollen die Erdkabel laufen. In einem 1,5 Kilometer langen Korridor, der in der Bauphase bis zu 50 Meter breit ist. Etwa 65 000 Quadratmeter des Bodens, den der Lesser Landwirt Ulrich Ebeling bearbeitet, wären von der geplanten 380-KV-Höchstspannungs- Stromtrasse aus Wahle (Kreis Peine) ins hessische Mecklar betroffen. Zwischen Lesse und Sillium (Kreis Hildesheim) soll der Wechselstrom auf 14 Kilometern Länge unter die Erde kommen.

Mehr als zehn Prozent der Strecke liegen also auf Ebelings Feldern. Glücklich macht ihn diese Aussicht nicht. Denn: „Welche Auswirkungen das haben wird, ist nicht erforscht“, sagt der 56-Jährige. Allerdings schiebt er gleich nach: „Wir sind nicht gegen das Erdkabel. Wir sehen es nur kritisch.“ 

“ Der Acker ist unsere Lebensgrundlage und wird über Generationen gehegt und gepflegt. “ sagt Torsten Prael (44) Landwirt. Quelle SZ.-Zeitung Erik Westermann 

Suedlink: Verbessertes Erdkabel im Test, der NDR berichtet…

In Stade wird derzeit ein neues, verbessertes Erdkabel getestet. Bei vielen Bauern im Alten Land dürften die ersten Testergebnisse für Aufatmen sorgen. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Erdkabeln soll das neue Kabel die Erwärmung der Erde verhindern. Auch der Flächenverbrauch für die Verlegung des Kabels soll Dank des neuen Verfahrens deutlich reduziert werden.

Neues Verfahren verhindert Erwärmung der Erde
Das neue Verfahren arbeitet mit wassergekühlten Leerrohren. Weil das Wasser die 380-Kilo-Volt-Leitungen kühlt, bleibt die Temperatur der Erde nahezu unverändert. Das haben erste Untersuchungen an der etwa einen Kilometer langen Teststrecke in Stade ergeben, erklärt Stades Stadtwerke-Chef Christoph Born. Bisher werden die Erdkabel einfach in einen etwa 50 Meter breiten Graben gelegt und wieder mit Erde abgedeckt. Die herkömmlichen Kabel strahlen Wärme ab und geben diese an die Erde weiter. 

Hier der Link zur NDR 1 Internetseite 

Video Versuchsstrecke: http://wp.ags-verfahrenstechnik.de