Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt: Illegale Absprachen beim geplanten Stromtrassenbau ?

Klick hier: Ein Bericht VON TOBIAS MORCHNER, t.haz.de/Illegale-Absprachen-beim-geplanten-Stromtrassenbau

Hannover . Der Konzern, der die sogenannte Stromautobahn von Nord- nach Süddeutschland bauen will, hat daraufhin Strafanzeige gegen den Ex-Mitarbeiter erstattet. Die beiden Verdächtigen sollen sich bereits seit Schulzeiten kennen. Nach Angaben von Tennet, war der ehemalige Mitarbeiter mit der „Vergabe von Aufträgen für Netzausbauprojekte betraut“. Das Ingenieurbüro, das sich auf Bodenuntersuchungen und die Begutachtung von Baugrundstücken spezialisiert hat, hatte sich immer wieder um Aufträge bei dem Stromnetzbetreiber beworben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass die beiden Schulfreunde sich in mindestens zwei Fällen im Vorfeld einer Vergabe so abgesprochen haben, dass das Ingenieurbüro das günstigste Angebot abgeben konnte und den Zuschlag bekam.

Absprachen soll es auch im Zuge der Baugrundstücksuntersuchungen für den Leitungsneubau in dem Abschnitten Wahle-Mecklar, Ganderkesee- St. Hülfe und der sogenannten Westküstenleitung geben.