Gleichstromtrasse SuedLink: „Unsere Arbeit trägt Früchte“ sagt die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Birgit Kömpel.

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„Ich habe immer sehr für die Erdverkabelung bei Suedlink gekämpft. Deshalb bin ich froh, dass die Arbeit unserer Fraktion und die der zahlreichen Bürgerinitiativen nun Früchte trägt“, sagt die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Birgit Kömpel.

Fulda/ Berlin. 

Nach intensiven Verhandlungen in der Koalition wird der Wirtschaftsausschuss des Bundestages am Mittwoch den Vorrang der Erdverkabelung im Gleichstromleitungsbau beschließen. Dies gilt auch für die Gleichstromtrasse Suedlink.

Kömpel: „Mir war immer bewusst, dass wir an Suedlink nicht vorbei kommen werden. Deshalb war es für mich klar, dass ich mich für Erdkabel einsetzen werde, um die Gesundheit der Menschen in meinem Wahlkreis nicht zu gefährden“. Bei der Wechselstromtrasse, die ursprünglich von Mecklar ins bayerische Grafenreinfeld führen sollte, ist nun der Verlauf über Dipperz ins hessische Urberach geplant. Kömpel will so schnell wie möglich eine Mindestabstandsregelung zwischen Strommasten und Wohnbebauung eingeführt haben: „Es kann nicht sein, dass wir in Hessen immer noch keine klare Regeln haben.“

Die Trassenplanung müsse sich ohnehin an objektiven Kriterien wie Kosten und technischem Nutzen ausrichten und nicht danach, ob Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer zufriedengestellt sei oder nicht. Betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen fordert die Abgeordnete auf, sich noch bis zum Stichtag 13. Dezember am laufenden Konsultationsverfahren zur Wechselstromtrasse zu beteiligen. Die eingehenden Stellungnahmen werden vom Netzbetreiber gesammelt und dann gegebenenfalls in die weitere Planung der Bundesnetzagentur eingebracht.