Rekordkosten für Stromnetz Blackout-Abwehr kostet eine Milliarde Euro…

Der Ausbau der Stromnetze hinkt dem Boom bei den Erneuerbaren weiter hinterher. 2015 mussten die Netzbetreiber so stark eingreifen wie noch nie, damit in Deutschland nicht die Lichter ausgehen. Die Quittung bekommen die Verbraucher.

„Die Anspannung steigt“: Tennet-Chef Urban Keussen warnt vor steigender Belastung der Netze. Quelle: Julian Stratenschulte

„Die Anspannung steigt“: Tennet-Chef Urban Keussen warnt vor steigender Belastung der Netze.
Quelle: Julian Stratenschulte

Berlin. Maßnahmen zur Abwehr eines Blackouts haben im vergangenen Jahr zu Rekordkosten von etwa einer Milliarde Euro geführt. Bezahlen müssen das die Verbraucher über steigende Netzentgelte, die Teil der Stromrechnung sind. „Die Anspannung im Netz steigt – und das schneller als erwartet“, sagte Tennet-Geschäftsführer Urban Keussen. „Die Kosten für Maßnahmen, die das Stromnetz stabilisieren, haben bereits 2015 die Milliardengrenze geknackt.“ So fielen beim Netzbetreiber Tennet insgesamt rund 700 Millionen Euro an – darunter 225 Millionen Euro (2014: 74 Mio) für das Hoch- und Herunterfahren von Kraftwerken, 152 Millionen Euro (2014: 92 Mio) für den Abruf der Netzreserve und 329 Millionen Euro (2014: 128 Mio) für das Notabschalten von Windkraftanlagen. Der zweite große Netzbetreiber 50 Hertz, der sehr viel Windstrom im Norden und Osten transportieren muss, meldete kürzlich Ausgaben für die Netzstabilität von um die 300 Millionen Euro.

Klick hier, der vollständige Bericht der t.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft,  Veröffentlicht: 17.01.2016 19:12 Uhr