Wahlprüfsteine in Ludwigsau: Im Kampf mit Lärm, Stromtrassen und der Kali-Pipeline…

Von oben betrachtet ist Ludwigsau idyllisch und grün. Doch die Wolkendecke verbirgt die Stromtrassen, die zum Umspannwerk nach Mecklar führen, die Bahntrasse entlang der Bundesstraße und das kränkelnde Industriegebiet in der Fuldaaue. Fotos: Ernst, Struthoff, Manns, Eyert

Von oben betrachtet ist Ludwigsau idyllisch und grün. Doch die Wolkendecke verbirgt die Stromtrassen, die zum Umspannwerk nach Mecklar führen, die Bahntrasse entlang der Bundesstraße und das kränkelnde Industriegebiet in der Fuldaaue. Fotos: Ernst, Struthoff, Manns, Eyert

Ludwigsau ist eine Großgemeinde im Nordosten Hessens im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Sie ist mit 112 km² eine der größten Flächengemeinden Hessens. Die 380-kV-Starkstromtrasse Wahle-Mecklar wird kommen, so viel steht fest.

Ludwigsau. In der Gemeinde Ludwigsau prallen die Gegensätze unserer Region wie kaum an einem anderen Ort aufeinander: Dort treffen ausgedehnte Wälder, ruhige Täler mit beschaulichen Dörfern und die liebliche Flusslandschaft der Fulda auf Stromtrassen zum Umspannwerk Mecklar, immer mehr Windräder, sowie den Lärm von Bahn- und Autoverkehr. Dies sind die Prüfungen, mit denen die Gemeindevertreter umgehen müssen.

Ludwigsau wird von Windräder geradezu umzingelt. Was ist dagegen zu tun?
Große Fans von Windrädern sind alle politischen Bewerber offenbar nicht. „Eine Umzingelung wollen wir nicht“, stellt Rainer Koch von der SPD klar. Die Bürger von Ludwigsau dürften nicht einseitig belastet werden. „Keine weiteren Windräder für Ludwigsau“ fordert auch die BLF in ihrem Wahlflugblatt. Für Christina Wenz von der FDP ist der „Bürgerwille wichtig“, vor allem müssten die Mindestabstände eingehalten werden und die Wirtschaftlichkeit von Subventionen überprüft werden. Klick zum vollständigen Artikel
Quelle .hersfelder-zeitung.de 02.03.2016 Kai A. Struthoff

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