Die Auswirkungen der 380-KV-Leitung auf ihre Äcker könnten stark sein, fürchten Landwirte aus Lesse…

„Es dürfen uns keine wirtschaftlichen Nachteile entstehen. Es kann nicht sein, dass wir auf Schäden sitzen bleiben.“ Ulrich Ebeling, Landwirt aus Lesse.

Darum sehen wir Erdkabel kritisch

Quer über seine Felder sollen die Erdkabel laufen. In einem 1,5 Kilometer langen Korridor, der in der Bauphase bis zu 50 Meter breit ist. Etwa 65 000 Quadratmeter des Bodens, den der Lesser Landwirt Ulrich Ebeling bearbeitet, wären von der geplanten 380-KV-Höchstspannungs- Stromtrasse aus Wahle (Kreis Peine) ins hessische Mecklar betroffen. Zwischen Lesse und Sillium (Kreis Hildesheim) soll der Wechselstrom auf 14 Kilometern Länge unter die Erde kommen.

Mehr als zehn Prozent der Strecke liegen also auf Ebelings Feldern. Glücklich macht ihn diese Aussicht nicht. Denn: „Welche Auswirkungen das haben wird, ist nicht erforscht“, sagt der 56-Jährige. Allerdings schiebt er gleich nach: „Wir sind nicht gegen das Erdkabel. Wir sehen es nur kritisch.“ 

“ Der Acker ist unsere Lebensgrundlage und wird über Generationen gehegt und gepflegt. “ sagt Torsten Prael (44) Landwirt. Quelle SZ.-Zeitung Erik Westermann