Hier soll die Südlink-Trasse verlaufen…

Berichte aus : NDR1 Niedersachsen, Hildesheimer Allgemeine, HAZ.de

Hildesheimer Zeitung von 07.03.2017

Kreis Hildesheim – Der Stromnetzbetreiber Tennet will seine Süd.Link-Stromtrasse durch den östlichen Landkreis führen. 

Unter ursprünglich drei möglichen Trassen im Landkreis will Tennet diejenige bei der Bundesnetzagentur beantragen, die unter anderem zwischen Hoheneggelsen und Feldbergen hindurchführt und dann bei Wartjenstedt und Grasdorf verläuft, ehe sie südlich durch den Ambergau und an Lamspringe vorbei den Landkreis in Richtung Süden verlässt.

Der Netzbetreiber hält diese Variante offenbar geeigneter als die ebenfalls geprüften Routen durch das Leinetal sowie durch das Despetal. Süd.Link soll entgegen den ursprünglichen Plänen nicht als Freileitung gebaut, sondern komplett unterirdisch verlegt werden.

Für die Samtgemeinde Baddeckenstedt würde das bedeuten, dass sie mit Süd.Link und Wahle-Mecklar zwei Erdkabel-Trassen auf ihrem Gebiet bekommt.

Ob die Vorzugstrasse wirklich zum Tragen kommt oder ob doch eine der anderen Varianten gewählt werden, muss die Bundesnetzagentur nun im Genehmigungsverfahren entscheiden. Tarek Abu Ajamieh


haz.de

Die Stromautobahn Südlink soll durch den Osten der Region Hannover über Gebiete der Stadt Burgdorf und der Gemeinde Uetze verlaufen. Eine Westvariante von Neustadt aus über das Deistervorland Richtung Springe wäre damit vom Tisch.

Hannover. Die Stromtrasse soll Windstrom von den Küsten quer durch Deutschland in den Süden transportieren und nach heftigem Widerstand aus der Bevölkerung statt als Freileitung an Masten in Form von Erdkabeln verlegt werden. Die Netzbetreiber Tennet und Transnet haben mehrere Varianten gegeneinander abgewogen und informieren derzeit Abgeordnete, Landräte und Verwaltungen über das Ergebnis. Wie am Dienstag bekannt wurde, haben sich die Unternehmen in der Region für die Ostvariante entschieden. Die ist zwar länger, aber nach einer umweltplanerischen Bewertung geeigneter, heißt es.

 

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.SuedLink, östliche Trasse dunkel blau gezeichnet…Das möchte Tennet: Einen Verlauf östlich von Hannover .  Als Alternative sieht der Netzbetreiber zwei westliche Varianten. Hinweis: Die Darstellung bildet den etwaigen Verlauf des Vorschlags ab. Die eingezeichnete Linie zeigt den Mittelpunkt des Korridors, der eine Breite von 500 bis 1000 Metern hat.)

Tennet favorisiert die östliche Trasse, durchquert den östlichen Landkreis Hildesheim und die Samtgemeinde Baddeckenstedt.

NDR: Niedersachsen 18.00 Uhr – 07.03.2017 

Suedlink: Tennet entscheidet sich für Ostvariante:

Der Stromnetzbetreiber Tennet hat bekannt gegeben, wo die Stromtrasse „Suedlink“ nach seinen Wünschen verlaufen soll. Das Unternehmen hat sich für eine Ostvariante der Trasse entschieden. Das neue Tennet-Erdkabel soll in Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) aus der Nordsee kommend Land erreichen. Von dort soll es nach Süden verlaufen, etwa auf Höhe von Sittensen (Landkreis Rotenburg) nach Osten abknicken und in Richtung Südosten bis etwa zur A 7 führen. Die Autobahn soll am südwestlichen Ende der Lüneburger Heide unterquert werden. Die Trasse soll demnach westlich an der Lüneburger Heide vorbeiführen und einen großen östlichen Bogen um Hannover herum schlagen. Der Harz liegt wie bisher östlich der Trasse. Im Plan niedergeschrieben sind daneben noch zwei westliche Alternativkorridore für das Erdkabel. Über die unterirdische Stromleitung will Tennet Windstrom von Nord- nach Süddeutschland transportieren.

Zum NDR 1 Niedersachsen: Bericht und Video: ndr.de/nachrichten/-Tennet-entscheidet-sich-fuer-Ostvariante