Erdverkabelung von Stromleitungen begrüßt…

Aus dem Bundestag

Die Verlegung von Stromleitungen unter der Erde ist von den Sachverständigen in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie unter Vorsitz von Dr. Peter Ramsauer (CDU/CSU) am Mittwoch, 14. Oktober 2015, begrüßt worden.

Besonders hohe Erwartungen werden in den von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD beabsichtigten Vorrang der Erdverkabelung für Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ) gesetzt. Damit soll auf die Bürgerproteste gegen die geplanten Freileitungen von Norddeutschland nach Bayern und Baden-Württemberg Rücksicht genommen werden. Durch die Leitungen soll Windstrom als Gleichstrom von der Küste nach Süden fließen und den noch von Atomkraftwerken erzeugten Strom ersetzen.
Tjark Bartels, Landrat des niedersächsischen Landkreises Hameln-Pyrmont, unterstützte die Energiewende und die Notwendigkeit der SuedLink-Trasse von Norddeutschland nach Bayern. Durch den geplanten Vorrang für die Erdverkabelung sei eine hohe Akzeptanz zu erwarten. Der Vertreter des Elektrokonzerns ABB AG, Raphael Görner, begrüßte die Erdverkabelung, durch die Ressourcen geschont und die Akzeptanz erhöht werden könnten.

Liste der Sachverständigen:
Dr. Klaus Kleinekorte, Amprion GmbH
Thomas Mock, Hydro Aluminium Deutschland GmbH
Prof. Dr. Lutz Hofmann, Leibniz-Universität Hannover
Lex Hartman, TenneT TSO GmbH
Tjark Bartels, Landkreis Hameln-Pyrmont
Raphael Görner, ABB AG
Peter Ahmels, Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH)
Miriam Marnich, Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)
Dr. Klaus Ritgen, Deutscher Landkreistag

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