SuedLink: Söhlde überrascht mit Vorstoß und beantragt Freileitungen !

Hannover: 

Kritische Hinweise zur geplanten Stromtrasse Südlink sowie Sorgen um den Bodenschutz haben am Dienstag die zweite Antragskonferenz in Niedersachsen geprägt. Im Fokus stand der Abschnitt zwischen Scheeßel und Bad Gandersheim der insgesamt etwa 700 Kilometer langen Trasse, durch die Strom aus Windenergie von der Nordseeküste zu süddeutschen Industriezentren gelangen soll.

Mehrere der 300 Teilnehmer in Hannover sprachen sich für den Einsatz platzsparender, innovativer neuer Techniken aus.

Söhlde überrascht mit Vorstoß und beantragt Freileitungen !

Direkt zum Auftakt überraschte die Gemeinde Söhlde (Landkreis Hildesheim) mit ihrem Antrag. Sie bat darin, auf ihrem Gelände auch den Einsatz einer Überlandleitung zu prüfen. „Das ist bei diesen Anhörungendas erste Mal überhaupt, dass so ein Antrag auf Freileitung gestellt wurde“, sagte Peter Olaf Eul von der Bundesnetzagentur. Bürgermeister Alexander Huszar (CDU) will dagegen in seinem Antrag keine wie auch immer geartete Vorfestlegung sehen.

„Das bedeutet nicht, dass ich das ganze Gemeindegebiet überspannen lassen will – ich will mir lediglich Optionen offen halten“, sagte er und betonte: „Leider habe ich erst gestern erfahren, dass diese Konferenz die letzte Möglichkeit bot, um sich durch einen Antrag auf Prüfung auch eine derartige Option offen zu halten.“ Am Vortag sei er auf diese Frist von zahlreichen Landwirten angesprochen worden, die eine Beeinträchtigung ihrer wertvollen Böden befürchteten.

In diesem Zusammenhang ist es interessant, hat nun der Bürgermeister für dieses Vorgehen einen Ratsbeschluss eingeholt. Oder holt er diesen Beschluss erst in der nächste Sitzung des Gemeinderates am 21.06. in Feldbergen nach. Quelle news38.de/welt

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