SuedLink: Planer der 700 Kilometer langen Stromtrasse stellen sich in Hannover Kritikern, darunter Bürgern aus der Region…

.Neu- Konferenzleiter Daniel Matz nimmt den Bürgern, die nach Hannover gekommen sind, gleich zur Begrüßung den Wind aus den Segeln: „Es geht nicht darum, grundsätzlich über die Stromtrasse Südlink zu diskutieren.“ Murmeln füllt den mit 300 betroffenen Bürgern, Gemeindevertretern und Verbandsmitgliedern…

Der Vorschlag der Betreiber sieht vor, dass der SüdLink in unserer Region durch den Landkreis Peine, die Wolfenbütteler Exklaven Baddeckenstedt und Burgdorf, Seesen im Landkreis Goslar sowie zahlreiche Gemeinden im neuen Landkreis Göttingen führen wird.

 

Bernd Brandes, Bürgermeister aus Burgdorf im Kreis Wolfenbüttel, und Volker Schäfer von der örtlichen Bürgerinitiative Erdkabel Innerstetal und Umgebung kommen gemeinsam nach vorne ans Mikro. Sie monieren, dass der vorgeschlagene Trassenverlauf nicht geradlinig genug sei, wie es der Gesetzgeber fordere. Wäre er es, würde Burgdorf verschont.

Das sagen sie nicht, das meinen sie aber. Sie kritisieren außerdem, dass nicht die neueste Technik bei der Erdverkabelung eingeplant sei. Schäfer: „Das klappt mit vier statt mit acht Kabeln.“ Das hätten Unternehmen schon bewiesen. Die Konsequenz: Die Trasse, in der die Erdkabel verlegt werden, wäre viel schmaler. Quelle SZ.-Zeitung