Aaaa statt brrr: Jetzt Heizung optimieren und im Winter sparen…

image Ausgabe 15 / 16

Wer im Sommer seine Heizungsanlage saniert, kann schon im Winter kräftig sparen. Seit gestern helfen neue Förderprogramme.

Sommer! Wer denkt da schon ans Heizen? Hoffentlich alle, die eine Oldie-Heizung besitzen. Wer sie optimiert, solange es draußen schön warm ist, kann schon im nächsten Winter richtig Geld und Energie sparen. Allein durch den Einbau von modernen, hocheffizienten Heizungspumpen können ohne großen baulichen Aufwand bis zu 80 Prozent des benötigten Stroms für die Pumpe eingespart werden.
Ganz nebenbei unterstützen Heizungsoptimierer mit modernen Anlagen Deutschland dabei, seine energiepolitischen Ziele zu erreichen: Bis 2020 soll hierzulande 20 Prozent weniger Energie verbraucht werden als 2008. Die CO2-Emissionen sollen bis dahin sogar um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken.
Sparsam heizen – aber wie?
Fragt sich nur: Wie beginne ich mit dem sparsamen Heizen bei mir zu Hause? Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Neben dem Austausch der Heizungs- oder Warmwasserpumpe hilft manchmal schon ein „hydraulischer Abgleich“ (mehr dazu hier). Er ist zum Beispiel dann ratsam, wenn‘s aus der Heizung gluckert und man den Eindruck hat, dass sich die Wärme in den eigenen vier Wänden nicht zuverlässig regulieren lässt.
So ein Abgleich ist eine relativ einfache Maßnahme und dauert in der Regel nur wenige Stunden. Oft wird die Wärmeverteilung im Gebäude mit Hilfe von Fachkräften optimiert. Die Kosten liegen häufig nur bei zirka 500 Euro für ein Einfamilienhaus – durch die eingesparten Heizkosten holen sie das Geld meist innerhalb weniger Jahre wieder rein. Zusätzlich die Thermostatventile zu tauschen oder Einzelraumtemperaturregler einzubauen kostet zwar etwas mehr, dafür ist aber auch der Einspareffekt größer.  Mehr dazu hier / .http://www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2016/15/Meldung/topthema-aaaa-statt-brrrr.html;jsessionid=8F1A9AA051E677BEDEF443ABC8766562?nn=45094

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380 kV: Kabel-Planer müssen wieder auf die Felder…

Burgdorf / Baddeckenstedt:

Die Tennet veranlasst weitere Vermessungsarbeiten.

Der Netzbetreiber Tennet plant wie berichtet einen Teilabschnitt der 380-kV-Höchstspannungsleitung von Wahle nach Mecklar in der Samtgemeinde Baddeckenstedt als Pilotstrecke unter der Erde zu verlegen.

Im bereits vorgestellten Korridor sind laut Tennet für die Erstellung der Änderungsunterlagen für die Planfeststellung unter anderem weitere Ortsbegehungen und Vermessungsarbeiten erforderlich. Diese beginnen voraussichtlich ab dem 18. Juli.

Mitarbeiter einer von Tennet beauftragten Arbeitsgemeinschaft der Ingenieurbüros IWB Ingenieursgesellschaft und Schüßler-Plan werden bis Ende des Jahres die örtliche Situation aufnehmen und Vermessungsarbeiten durchführen. Für die Arbeiten ist es unvermeidlich, die betroffenen Grundstücke kurzzeitig zu betreten.

Die Vermessungsarbeiten werden nicht auf Feldern durchgeführt, auf denen Erntearbeiten stattfinden. „Sollte im Einzelfall ein Schaden verursacht werden, wird dieser in voller Höhe ausgeglichen“, sagt Maren Seiffert, Referentin für Bürgerbeteiligung. Quelle SZ.-Zeitung  jwd

Die offizielle Bekanntmachung der TenneT http://www.baddeckenstedt.de/media/custom/1085_4015_1.PDF?1467638436

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Energiewende direkt, Ausgabe 13 / 2016 Kaufprämie für E-Mobile…

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Kaufprämie für E-Mobile: Gespräche mit EU-Kommission erfolgreich abgeschlossen
Die Europäische Kommission hat bestätigt, dass die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge, der sogenannte Umweltbonus, beihilferechtlich unbedenklich ist und ohne Einschränkung umgesetzt werden kann

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Mehr: http://bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=770880.html

 

Gemeinsam für die „Transición Energética“

Thorsten Herdan (mittig, 8.v.l.), Abteilungsleiter "Energiepolitik – Wärme und Effizienz" im BMWi, mit den Delegationen bei der 1. Sitzung der Steuerungsgruppe © BMWi

Thorsten Herdan (mittig, 8.v.l.), Abteilungsleiter „Energiepolitik – Wärme und Effizienz“ im BMWi, mit den Delegationen bei der 1. Sitzung der Steuerungsgruppe © BMWi

Gemeinsam für die „Transición Energética“ 

Auch Mexiko setzt auf die Energiewende. Grund genug, sich mit Deutschland auszutauschen. Deshalb wurde im April die deutsch-mexikanische Energiepartnerschaft vereinbart. Gestern tagte sie in Mexiko Stadt zum ersten Mal.

Mehr: http://www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2016/13/Meldung/mexiko.html

Messebeteiligung der Exportinitiative Energie des BMWi auf der Intersolar Europe vom 22.-24.Juni 2016

München (ots) – Auch in diesem Jahr ist die Exportinitiative Energie (ehemals Exportinitiativen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz) mit einem Stand auf der INTERSOLAR in München vertreten. Die Messe findet vom 22. bis zum 24. Juni auf dem Gelände Neue Messe München statt. Sie finden uns am Stand Nummer A3.260. Wie in den vergangenen Jahren werden deutsche Unternehmen über die Angebote der Exportinitiative informiert und können sich mit Experten zu verschiedenen attraktiven Solarmärkten weltweit austauschen und vernetzen.

Am Mittwoch (22.06) und Donnerstag (23.06) wird es ein Exportforum geben, bei dem Sie sich über Exportchancen in attraktive Solarmärkte weltweit informieren können. An diesen beiden Tagen findet jeweils ein Vormittags- und ein Nachmittagsblock statt, in denen Marktpotenziale und Rahmenbedingungen für Solarenergie weltweit erläutert werden. Im Anschluss an die Vortragsblöcke gibt es einen Stehempfang zum Netzwerken, bei dem Sie die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit den Referenten und anwesenden Delegationen haben. Quelle http://www.presseportal.de/pm/120771/3342937

Pressekontakt:

Geschäftsstelle der Exportinitiative Energie im BMWi
Susanne Rappolder
+49 (0) 30 20 188 550
rappolder@german-energy-solutions.de

 

 

380 kV Trasse, im Juli starten die Untersuchungen des Baugrunds…

Der Netzbetreiber Tennet trifft weitere Vorbereitungen für die Verlegung des Erdkabels.

Das Projekt Erdkabel in der Samtgemeinde Baddeckenstedt nimmt Fahrt auf – bereits im Juli soll es die ersten Baugrunduntersuchungen geben. Im Herbst sollen die Vorbereitungen abgeschlossen sein. Derzeit laufen noch die Kartierungsarbeiten, um besonders wertvolle und naturnahe Lebensräume zu registrieren.

Bei der aktuellen Kartierung verschafft sich die Firma Tennet in Zusammenarbeit mit einem Kartierungs- und einem Umweltplanungs-Unternehmen eine Übersicht über Brut- sowie Rastvögel, Amphibien und Feldhamster. „Die Landwirte können beruhigt sein, wir haben lediglich einen Feldhamster gefunden“, erklärt Maren Seiffert, Bürgerreferentin des Netzbetreibers.

Die anstehenden Bodenuntersuchungen sollen an schwierigen Stellen vorgenommen werden, um genau zusehen, wie der Baugrund beschaffen ist. „Diese neuralgischen Punkte sind Moor- und Naturschutzgebiete“, berichtet Seiffert.

Bei dieser Untersuchung will der Netzbetreiber auch wieder mit den jeweiligen Grundstückseigentümern in Kontakt treten. „Die Schichten werden mit einem Minibagger ausgehoben, der keinen größeren Schaden verrichten soll“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Jens Range. Anschließend werden die Proben analysiert, um herauszufinden, wo genau die finale Strecke langführen soll. Die betroffenen Landwirte, die auf ihrem Acker einen Schaden durch das Erdkabel tragen könnten, sollen entschädigt werden.

„Wir haben vor allem zwei sehr sensible Bereiche in der Samtgemeinde. Zum einen das Innerstetal als Natur- und Vogelschutzgebiet und das Niedermoor als Landschaftsschutzgebiet im Bereich des Asselgrabens“, berichtet Range. Sehr viele Vögel lebten in diesen Bereichen und würden durch ein Erdkabel geschützt. „Insoweit sind unsere Bedenken wegen dieses Moorgebietes derzeit ausgeräumt“, ergänzt Range. Wie genau das Kabel in diesem Bereich verlegt werden soll, kann erst nach der Analyse der Bodenproben geklärt werden. Seiffert ergänzt abschließend: „Durch die Bauweise wird der Wasserhaushalt des Moores nicht verletzt.“ rp

DAS PROJEKT

Der Netzbetreiber Tennet nutzt eine Kann-Bestimmung des Energieleitungsausbaugesetzes für ein Erdkabel-Pilotprojekt für den Drehstrombereich. Im Teilabschnitt A der 380-kV-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar ist der 13 Kilometer lange Bereich zwischen Lesse und Binder technisch am anspruchsvollsten und daher für ein Erdkabel am interessantesten. Quelle SZ.-Zeitung 15.06.2016 Lorena Brümmer

Energiewende direkt: Ausgabe 12/16 EEG 2016: ein Paradigmenwechsel Boom beim Ökostrom, ja – aber so, dass er bezahlbar bleibt und bei Verbrauchern ankommt: Dafür sorgt das EEG 2016.

In Windeseile legen die erneuerbaren Energien in Deutschland zu. 2010 lag ihr Anteil noch bei 17 Prozent. Heute sind es über 33 Prozent. Im Jahr 2025 sollen es 45 Prozent sein. Der Kurs stimmt: Allein im ersten Quartal 2016 steuerten die Erneuerbaren fünf Prozent mehr zu unserer Energieversorgung bei als im Vorjahr (mehr dazu hier).

Das zeigt: Die Energiewende ist nicht mehr zu stoppen. Jetzt kommt es darauf an, auch das Umfeld der Erneuerbaren – den Strommarkt und die Netzinfrastruktur – für die Energieversorgung von morgen fit zu machen und dabei die Kostenentwicklung im Blick zu behalten. Nur so kann Energie für alle sicher und bezahlbar bleiben.

Klick hier zur Pressekonferenz, auf der Bundesminister Sigmar Gabriel, die Novelle zum EEG 2016 vorstellt.

Sigmar Gabriel: „Energiewende made in Germany macht weiter große Forschritte“

Strom-Autobahnen verzögern sich…

 Die Mega-Trasse Südlink kommt erst 2025, Wahle-Mecklar 2020. Erdkabel und Bürgerproteste sorgen für Verzug.

Baddeckenstedt. Die für die Energiewende benötigten Strom-Autobahnen werden viel später fertig als geplant. Markus Lieberknecht vom Betreiber Tennet bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Süddeutschen Zeitung“.

Demnach wird die 800 Kilometer lange „Hauptschlagader“ der Energiewende, der Südlink, statt 2022 erst 2025 fertig – wenn überhaupt. „2025 ist unser Ziel“, sagte Lieberknecht unserer Zeitung. Die Trasse verläuft von Schleswig-Holstein über Niedersachsen und Hessen nach Bayern.

Doch auch bei der 230 Kilometer langen Trasse Wahle-Mecklar, die über Wahle im Kreis Peine, über den Kreis Wolfenbüttel sowie Salzgitter und Göttingen nach Mecklar in Nordhessen führen wird, liegt Tennet nicht mehr im Plan. Ans Netz gehen sollte die Trasse 2018. Nun sagte Lieberknecht, dass daraus nichts wird: „Wir gehen von 2020 aus.“

Südlink ist nötig, um den Windstrom aus dem Norden in die Industriezentren im Süden zu transportieren. Wahle-Mecklar soll das Stromnetz stabiler machen.

Da die Bundesregierung nach Bürgerprotesten nun aber vermehrt auf Erdkabel statt Freileitungen mit Megamasten setzt, kommt es zu den Verzögerungen. Die Südlink-Pläne waren schon weit fortgeschritten. „Wir mussten im Januar einen Neustart hinlegen“, sagte Lieberknecht. Der Bundestag hatte Ende 2015 das Erdkabelgesetz verabschiedet. Es war ein Zugeständnis an CSU-Chef Horst Seehofer, der Bürger in Bayern besänftigen will.

Der Trassenverlauf des Südlink ist nun wieder vollkommen offen. Fest stehen nur Brunsbüttel in Schleswig-Holstein als Startpunkt sowie als Endpunkte Grafenrheinfeld in Nordbayern und der Abzweig nach Großgartach bei Stuttgart. Den Trassenverlauf will Tennet laut Lieberknecht im Herbst bekanntgeben.

Ob die Trasse auch durch unsere Region führen wird, ist offen. Bei der alten Freileitungs-Variante hatte Tennet auch einen Trassenverlauf über die Landkreise Gifhorn, Helmstedt und die Stadt Wolfsburg in Erwägung gezogen. Ob diese Variante noch aktuell ist, wollte Lieberknecht gestern weder dementieren noch bestätigen. „Wie gesagt, wir stehen wieder am Anfang“, meinte er nur.

Weitgehend ausschließen konnte Lieberknecht eine Bündelung von Südlink und Wahle-Mecklar. Da es sich bei Südlink nun vor allem um Erdkabel handelt, bei Wahle-Mecklar hingegen um Freileitungen, ergibt ein gemeinsamer Trassenverlauf technisch keinen Sinn. „Das ist weitgehend vom Tisch“, so Lieberknecht.

Bei Wahle-Mecklar liegen die Verzögerungen an der Erdkabelpilotstrecke. Dass bei Wahle-Mecklar noch weitere Abschnitte mit Erdkabeln hinzukommen, hält Lieberknecht für sehr unwahrscheinlich. „Wir halten uns ans Gesetz.“ Das sieht im Regelfall Freileitungen vor.

Weitere Verzögerungen bei Wahle-Mecklar sind laut Lieberknecht entstanden, weil sich Bürger, Kommunen und Unternehmen gegen die Stromtrasse stemmen und Einwände erhoben haben. Lieberknecht beziffert die Einwände auf mehrere Hundert für jeden der vier Abschnitte.

Die zusätzlichen Kosten für die Erdkabel zahlt der Verbraucher. Lieberknecht beziffert diese beim Südlink auf eine „einstellige Milliardensumme im unteren Bereich“. Die zusätzlichen Kosten bei Wahle-Mecklar gingen in die „Millionen“. Beides sei noch nicht genau zu beziffern.  Quelle SZ.-Zeitung 08.06.2016 Andre Dolle

Kinoabend mit Diskussion: „POWER TO CHANGE – die Energierebellion“ Sonntag 29. 5. 17:30 Uhr, Thega Lichtspiele…

Hallo Mitstreiter, das könnte ein interessanter Filmabend werden.

Hildesheim: 

POWER TO CHANGE- die Energierebellion“ heißt der neueste Film des Regisseurs Carl A. Fechner. Er ist ein eindrucksvolles Plädoyer für die rasche Umsetzung der Energiewende-mit 100 % erneuerbaren Energien.

In Hildesheim läuft der Film erstmals am Sonntag den 29. Mai in der Thega.

Anschließend diskutieren:

· der SPD Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal, Sprecher des Arbeitskreises Energie und Wirtschaft der SPD Bundestagsfraktion

· Anja Lippmann,Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Hildesheim – Peine,

· und Matthias Köhler, BUND Kreisgruppe Hildesheim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands

mit den Zuschauern.

Dabei wird es nicht nur um die Inhalte des Films, sondern auch um die Frage gehen, wie die Energiewende hier vor Ort vorangetrieben werden kann. Schließlich hat sich auch der Landkreis Hildesheim das Ziel gesetzt, komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen. Das wird ohne gleichzeitige deutliche Energieeinsparungen nicht möglich sein. Wo findet die Energiewende in Stadt und Landkreis bereits statt? Was bedeutet das für uns als Energieverbraucher und -produzenten? Wann werden wir unabhängig von fossilen Energien? Wie wirkt sich die Energiewende auf Natur und Landschaft aus? Antworten auf diese und weitere Fragen der Zuschauer sollen nach der um 17:30 Uhr beginnenden Vorstellung des Films gefunden werden.

Quelle : http://hildesheim.bund.net/