Keine Stromtrasse – Kreistag verabschiedet Resolution…

Landkreis Wolfenbüttel: Der Kreistag Wolfenbüttel hat sich in seiner Sitzung am Montagabend mit einer Resolution gegen den Bau einer Stromtrasse im Landkreis Wolfenbüttel ausgesprochen, die durch die Samtgemeinde Baddeckenstedt laufen soll.

Das Gremium sprach sich mit einer großen Mehrheit für die Resolution aus und setzte damit ein Zeichen – durch den Landkreis Wolfenbüttel soll die geplante „SuedLink-Trasse“ nicht verlaufen. Die Projektträger TenneT und Transnet BW hatten Ende September 2016 Trassenkorridorvorschläge für das Projekt „SuedLink“ veröffentlicht. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um zwei Hauptstränge mit zahlreichen Verästelungen zwischen den Anfangs- und Endpunkten Wilster beziehungsweise Brunsbüttel und Grafenrheinfeld beziehungsweise Großgartach.

Der Landkreis Wolfenbüttel wäre in der Samtgemeinde Baddeckenstedt und deren Mitgliedsgemeinde Burgdorf betroffen. Mit der Resolution will der Kreistages Wolfenbüttel ein klares Zeichen setzen und fordert die Bundesnetzagentur auf, bereits im Zuge der Trassenkorridorfindung bei den Projektträgern darauf hinzuwirken, dass der Landkreis Wolfenbüttel von diesem Projekt nicht tangiert wird und Alternativen weiterverfolgt werden.

Eine weitere Stromtrasse sei nicht hinnehmbar, wird in der Resolution befunden. Der Landkreis Wolfenbüttel sei bereits von der Trasse, die unter dem Vorhaben EnLAG-Vorhaben Wahle- Mecklar verfolgt wird, betroffen, dies ebenfalls in den Gemeinden Burgdorf und Baddeckenstedt. Zudem gebe es im Landkreis bereits 70 Windenergieanlagen sowie zwei Freiflächenphotovoltaikanlagen. Außerdem sei ein Ausbau der Windenergie durch die erste Änderung des Regionalen Raumordnungsprogrammes des Zweckverbandes Großraum Braunschweig vorgesehen. Man unterstütze als Kreistag in vollem Umfang die Energiewende der Bundesregierung, man sei aber der Meinung, dass der Landkreis durch die bisherigen Maßnahmen bereits genug belastet sei und als Standort zahlreicher diesbezüglicher Infrastruktureinrichtungen einen mehr als angemessenen Beitrag leisten würde.

TenneT und TransnetBW planen, den Antrag auf Bundesfachplanung bis Ende des ersten Quartals 2017 bei der Bundesnetzagentur einzureichen. Im Anschluss soll das formelle Planungs- und Genehmigungsverfahren mit den darin vorgesehenen Beteiligungsmöglichkeiten starten. Die Trasse soll überwiegend unter der Erde verlegt werden. Quelle http://regionalwolfenbuettel.de 6. Februar 2017 Anke Donner

Grüne informieren über geplante Stromtrassen in der Samtgemeinde Baddeckenstedt…

Burgdorf. Beim gut besuchten Vortragsabend zum Thema Energiewende und Netzausbau des Kreisverbandes Wolfenbüttel Bündnis 90/Die Grünen berichtete der energiepolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Volker Bajus, nicht nur über Entwicklung hin zu alternativen Energien, sondern auch über die im Raum Baddeckenstedt von der Firma Tennet geplanten aber umstrittenen Stromtrassen für die Strecke Wahle-Mecklar und Süd-Link.

Informierten über den geplanten Bau der Stromtrassen: Die Vertreter vom Kreisverband Wolfenbüttel der Grünen Holger Barkhau, Angela Bösselmann, Ehrhard Dette und Ghalia El Boustami mit dem Landtagsabgeordneten Volker Bajus (Mitte). Foto: pA

Bajus erläuterte, warum der Ausbau der Stromnetze vor dem Hintergrund der in Deutschland eingeläuteten Energiewende, notwendig ist. Er stellte darüber hinaus das „Grüne Energieszenario“ für Niedersachsen vor. Es gehe auch ohne Erdöl, Kohle und Atomenergie. Der Energiebedarf könne bis zum Jahr 2040 vollständig aus regionalen, erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden und sei schon mit heute verfügbaren Technologien machbar. Eine wichtige Voraussetzung sei die Begrenzung des Klimawandels mit einer maximalen durchschnittlichen Erwärmung von zwei Grad Celsius. Um dies zu erreichen, müssten die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent reduziert werden.

Wegen der Versorgung von Süddeutschland mit Windkraft Energie soll die Firma Tennet nun den Bau der „Strom-Autobahnen“ über die geplanten Trassen Wahle-Mecklar und Südlink von Norden nach Süden auch im Raum Baddeckenstedt verwirklichen und das gemäß eines Pilotprojektes möglichst unter der Erde. Erdkabel, so Bajus, seien hinsichtlich der Belastung durch Magnetfelder den Hochspannungsmasten vorzuziehen.

Der Sprecher der Bürgerinitiative „Erdkabel – Innerstetal“, Volker Schäfer, zeigte sich später erfreut, dass sich eine Einigung zwischen Landwirten und Tennet andeutet. „Die ersten Feldinteressentenschaften genehmigen Tennet den Zugang auf ihre Äcker, damit dort die geologischen Untersuchungen zur Festlegeng der Erdkabelverlegung geleistet werden können.“

Auch Burgdorfs Bürgermeister Bernd Brandes findet es gut, dass man im Gespräch bleibt. Man dürfe nach fast neunmonatigen Verhandlungen im Bereich des Wegerechts nicht das Projekt gefährden. „Wir als Gemeinde haben großes Verständnis für die Sorgen der Landwirte, aber zwischen 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung wünscht sich die Verkabelung unter der Erde“, betonte Brandes. Die Gemeinde werde sich weiter sowohl für die Landwirte als auch die Erdverkabelung einsetzen. Quelle hallo salzgitter wochenende pa

 

 

380 kV Trasse Wahle-Mecklar : Boden-Untersuchung für Erdkabel läuft an…

Westerlinde: Trotz des Widerstands einiger Grundbesitzer beginnt Tennet die Bohrungen in der Samtgemeinde.

An einem Feldweg südwestlich von Westerlinde frisst sich ein Schneckenbohrer in den verschneiten Boden. In fünf Metern Tiefe ist Schluss: „Fels“, konstatiert Ingenieur Wolf-Dietrich Brunswig. Schlecht. „Im Fels zu bohren erhöht die Kosten um das Zwei bis Dreifache“, erklärt Brunswig. Eigentlich soll hier in sechs bis sieben Metern Tiefe der Erdkabel-Abschnitt der Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar zwischen Lesse und Sillium (Kreis Hildesheim) entlanglaufen. Quelle SZ.-Zeitung/Foto Eric Westermann

380 kV Trasse Wahle-Mecklar: Grundbesitzer lassen TenneT nicht auf die Wege…

Quelle Salzgitter-Zeitung 10.12.2016 Eric Westermann

Dazu der Kommentar aus Burgdorf / Westerlinde  von Volker Schäfer:

Es ist langsam nicht nur bemerkenswert, sondern schon beängstigend, dass es schon über ein halbes Jahr nach der öffentlichen Bekanntgabe der Tennet zur Realisierung eines Erdkabelabschnittes für die 380 kV- Leitung Wahle -Mecklar im Bereich Salzgitter – Burgdorf/Baddeckenstedt verstrichen ist, ohne auch nur einen Schritt weiter nach vorne gekommen zu sein.

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Nur mal zur Erinnerung: Es haben die gleichen Eigentümer, die derzeitig die Bodenuntersuchungen durchaus mit ihrer Argumentationslinie versuchen zu verzögern, noch vor einigen Jahren sich aktiv für die Möglichkeit einer Erdverkabelung eingesetzt.

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Nicht zu vergessen, dass sich in der Gemeinde Burgdorf mehrere hundert Menschen aktiv für die Möglichkeit einer Erdverkabelung eingesetzt haben. Dieses wurde insbesondere auch während des Erörterungstermines in Hildesheim im Mai 2015 inhaltlich und fachlich fundiert vorgetragen.

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Es gilt auch folgendes festzustellen: Auf Basis der neuen geltenden Bundesgesetzesgebung ist der Netzbetreiber Tennet nicht verpflichtet einen Teilabschnitt als Erdverkabelung zu errichten. Dort ist nur erwähnt, das der Netzbetreiber eine Erdkabelstrecke aus Pilotstrecke über 12 km errichten kann.

Es kann und darf nicht dazu kommen, dass sich beide Parteien gegenseitig weiter argumentativ uneinsichtig gegenüberstehen, um dann schlussendlich festzustellen, dass ein Realisierung – dieser bundesweit einmaligen Möglichkeit – einer Erdverkabelung in 380kV-Wechselstromtechnik in unserer Umgebung nicht gebaut werden kann.

Denn das würde bedeuten, dass die Strecke Wahle-Mecklar in unserem Bereich als Freileitung gebaut wird.

Nicht ohne Grund hat sich die Bevölkerung unserer Region über 10 Jahre lang für eine Erdverkabelung aktiv eingesetzt.

Aus meiner Sicht gilt es jetzt, dass sich die betroffenen Parteien mit entscheidungsbefugten Vertretern an einen Tisch setzen um die formaljuristischen Grundlagen zu schaffen, dass die Erdverkabelung in unserem Gebiet auch realisiert wird.

Volker Schäfer
Bachstraße 8
38272 Westerlinde

 

Südlink und Wahle-Mecklar sorgen für Diskussionen…


Burgdorf: Die Grünen veranstalteten eine Gesprächsrunde.

Zum Thema Energiewende und Netzausbau organisierte der Kreisverband der Grünen einen Diskussionsabend in Burgdorf. Der Energiepolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Volker Bajus, sprach in seinem Vortrag auch über die in Baddeckenstedt umstrittenen Stromtrassen. ( Wahle-Mecklar und SuedLink treffen in Baddeckenstedt zusammen )

Sowohl die Trasse Wahle-Mecklar, als auch der Südlink sollen die Übertragungskapazität für Windenergie in der Nord-Süd-Achse erhöhen und so für Versorgungssicherheit und Netzstabilität sorgen. Für Wahle-Mecklar sei eine Erdverkabelung möglich und für den Bereich Baddeckenstedt in Planung. ( Gemeinde Burgdorf bis Silium )

Der Südlink solle möglichst unter der Erde verlegt werden. Erdkabel, so Bajus, seien im Hinblick auf des Landschaftsbild und hinsichtlich der Belastung durch Magnetfelder den Hochspannungsmasten vorzuziehen.

In der sich anschließenden Diskussionsrunde standen neben Volker Bajus auch die Experten des Netzbetreibers Tennet Rede und Antwort. Die Anwohner sollten ihre Sorgen hinsichtlich der doppelten Belastung durch den möglichen Trassenverlauf des Südlink, der noch in der Vorschlagsphase sei, deutlich äußern und schriftliche Einwände an das zuständige Amt für regionale Landesentwicklung schicken, so Bajus.

Differenzen gab es zwischen Tennet und den Landwirten, die jedoch an diesem Abend nicht zu lösen waren. Quelle SZ.-Salzgitter 23.01.2017

von links: Holger Barkhau, Angela Bösselmann, Volker Bajus, Ghalia El Boustami, Ehrhard Dette. Bild Bündnis90DieGrünen

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In  Hildesheimer Allgemeinen, schreibt Tarek Abu Ajamieh am 30. September 2016.

Auf die konkrete Nachfrage, was er denn zur Empörung im Raum Baddeckenstedt, Holle, Bockenem und Lamspringe sage, durch die nach der bereits verbindlich geplanten Wechselstrom-Leitung Wahle-Mecklar eine weitere Stromtrasse verlaufen könnte, antwortet Tennet-Chef Lex Hartman. „Solche Einwände sind wichtig, wir müssen sie dann abwägen, am Ende entscheidet die Bundesnetzagentur.“

„Überbündelung?“
Zum Beispiel über Wartjenstedt, das zum größten Streitfall der neuen Trasse werden könnte. Wie berichtet soll östlich des Dorfes der Erdkabel-Abschnitt von Wahle-Mecklar verlaufen, auf der anderen Seite des Ortes ist nun eine der drei Süd.Link-Varianten vorgesehen. „Der Gesetzgeber verlangt eine Bündelung von Infrastruktur-Trassen, aber es gibt auch den Begriff der Überbündelung“, sagte Hartman. „Ich weiß aber nicht, ob der erfüllt ist, wenn links und rechts eines Ortes je 20 Meter breite Erdkabel-Trassen verliefen, „die man ja nicht sieht“. Quelle: Link Hildesheimer Allgemeine,

 

Am Montag 05.12.2016 findet die 1. Sitzung des Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Bauen, Klimaschutz und Atommüllrückholung des Landkreises Wolfenbüttel statt….

Wolfenbüttel: Zur 1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft, Bauen, Klimaschutz und Atommüllrückholung lädt der Landkreis Wolfenbüttel ein.

Die Sitzung findet im großen Sitzungssaal, Bahnhofstr. 11, 38300 Wolfenbüttel, statt.
Beginn 18:30 Uhr .

In dieser Sitzung kommt auch der Asbesthaufen in Westerlinde zur Sprache, aber auch der Tagesordnungspunkt 13 ist ein wichtiger Anlass an der Sitzung teilzunehmen !

Auf der öffentlichen Sitzung stehen folgende Tagesordnungspunkte:

Ö1Eröffnung der Sitzung
Ö2Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit (§§ 23
Ö3Feststellung der Tagesordnung (§§ 23, 4c GO)
Ö4Bestimmung einer/eines stellvertretenden Ausschussvorsitzenden
Ö5Pflichtenbelehrung der ehrenamtlich Tätigen gemäß § 43
Ö6Anfragen (§§ 23, 4e GO)
Ö6.1Einwohnerfragestunde (§§ 23, 16 GO)
Ö6.2Anfragen von Kreistagsmitgliedern/ Ausschussmitgliedern (§§ 23
Ö7Anträge (§§ 23, 4f GO)
Ö8Haushaltssatzung des Landkreises Wolfenbüttel für das Haushaltsjahr

Ö9Rückholung des Atommülls aus der Schachtanlage Asse II – Krebsregister
Ö10Wirtschaftsdüngermanagement Niedersachsen Bericht Verwaltung
Ö11Verordnung über das Naturschutzgebiet „Oker- und Eckertal“

Ö12Verordnung über die Verkürzung der Schonzeit für Rehwild im Landkreis

Ö13Trassenverlauf SUEDLINK in der Samtgemeinde Baddeckenstedt, Ostvariante Sachstand zur Erdverkabelung der Strecke Wahle-Mecklar (380-KV-Leitung) in der Samtgemeinde Baddeckenstedt
Ö14Projekte des Umweltamtes hier: Bericht der Verwaltung
Ö15Unterrichtung durch die Landrätin über wichtige Angelegenheiten (§ 85
Ö16Einwohnerfragestunde (§§ 23, 16, 4 j GO)

In der Einwohnerfragestunde können wir dann auch unsere Sorgen und Bedenken, an die Landkreisvertreter zur Sprache bringen.

BI Erdkabel Innerstetal und Umgebung
Wolfgang Börner

Lesen sie auch: burgdorfer-rat-lehnt-die-geplante-südlink-trasse-ab/

 

Burgdorfer Rat lehnt die geplante Südlink-Trasse ab…

Burgdorf: In einer Stellungnahme spricht die lokale Politik von einer unzumutbaren Doppelbelastung.

Der Stein des Anstoßes für Burgdorf ist das Trassenkorridorsegment 053 der östlichen Planungsvariante für die Stromautobahn Südlink. Es wäre die zweite große Stromtrasse auf dem Gebiet der Gemeinde: Nur wenige hundert Meter weiter soll der bislang ebenfalls als Erdkabel konzipierte Teil der Hochspannungsleitung von Wahle (Kreis Peine) bis ins hessische Mecklar verlaufen. Gleich zwei große Stromleitungen auf Burgdorfer Land – das wäre dem Rat des Ortes zu viel. Auch unter der Erde. Das Gremium lehnt deshalb in einer Stellungnahme an Projektträger Tennet die östliche Variante für „Südlink“ ab. Die westliche läge jenseits von Hildesheim.

Grundsätzlich unterstütze man die Energiewende, heißt es in der Burgdorfer Stellungnahme gegenüber Tennet. Und damit auch den Netzausbau, auf dem die Vorhaben fußen. Aber diese Belastung wäre einfach zu groß, formuliert der Rat. „Das Gebiet der Gemeinde ist bei den weiteren Trassenplanungen als bereits erheblich vorbelastet auszuschließen“, lautet die Forderung. Es gingen „maßgebliche Flächen“ verloren. Und die Leistungsfähigkeit der guten Ackerböden würde durch die Kabel „erheblich beeinträchtigt “. Der Rat hält eine solche Planung für sozial unverträglich und unverhältnismäßig.

Neu-Bürgermeister Bernd Brandes (SPD) spricht von „massiven Doppelbelastungen“. Einige Landwirte und Grundstückseigentümergentümer wären von beiden Trassen unmittelbar betroffen, argumentierte er. Zudem sei noch nicht einmal die Frage der Ausgleichszahlungen für die Grundstückseigentümergentümer im Falle des Erdkabel- Pilots der Trasse Wahle-Mecklar geklärt, die sich derzeit bereits in der Planung zur Genehmigung  befindet.

Damian Polewka (Bürger für Burgdorf ) klagt: „Da ist noch nicht einmal die eine Sache zu Ende gedacht, und schon kommt man mit der nächsten um die Ecke. Das versetzt die Menschen in Sorge.“

Der stellvertretende Bürgermeister Norbert Löhr CDU) stellt gar die Ankündigung Tennets infrage, in beiden Fällen tatsächlich Erdkabel zu verlegen. Das Unternehmen habe unter bestimmten Voraussetzungen „die Möglichkeit, Freilandleitungen zu bauen“. Löhr verweist darauf, dass „Tennet ja auch in der Vergangenheit  nicht immer die Wahrheit gesagt hat“. Er meint zudem, bei der Informationsveranstaltung des Projektträgers in Oelber schon eine Tendenz für die östliche Trassenführung herausgehört zu haben. Zuungunsten der Samtgemeinde Baddeckenstedt und ihrer Mitgliedsgemeinde Burgdorf.

Bis Ende November hatten Betroffene Anwohner wie auch Gemeinden die Möglichkeit, sich zu Tennets Trassen-Vorschlägen für Südlink zu äußern. Entschieden werden soll darüber im Anfang 2017 – sobald alle Einwände gesichtet wurden. Dann schlägt Projektträger Tennet der Bundesnetzagentur eine der beiden Trassenführungen vor.

Kommt der östliche Südlink- Vorschlag, wäre auch die Gemeinde Baddeckenstedt betroffen. Bürgermeister Brandes zufolge soll auch sie die Variante gegenüber Tennet abgelehnt haben. Marc Werner, Bürgermeister des Ortes, antwortete bis Redaktionsschluss auf eine entsprechende Anfrage zu dem Thema nicht.

Quelle Salzgitter-Zeitung Eric Westermann 01.12.2016

Energiewende direkt Ausgabe 21/16 : Auf dem Weg zu weitgehender Klimaneutralität

Der Klimaschutzplan 2050 weist den Weg zu einem weitgehend treibhausgasneutralen Deutschland und sichert gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.

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Der Klimaschutzplan 2050 ist beschlossen. Das Bundeskabinett einigte sich auf eine Strategie, wie Deutschland in den nächsten Dekaden zu einem weitgehend treibhausgasneutralen Land werden soll, ohne dabei die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu gefährden. „Wir haben eine sehr gute und ausgewogene Lösung gefunden“, sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Er hatte sich in den Verhandlungen dafür eingesetzt, dass die vom Rückgang der Kohleverstromung betroffenen Regionen realistische Perspektiven erhalten. „Nur wenn wir Klimaschutz mit dem Erhalt der industriellen Arbeitsplätze auch in der energieintensiven Industrie verbinden, werden uns andere Länder in unserer sehr ambitionierten Klimaschutzpolitik folgen“, so Gabriel. Die Beratungen hätten sich gelohnt, denn immerhin gehe es um nicht weniger als die strategische Ausrichtung für einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren (das komplette Statement von Sigmar Gabriel finden Sie hier).